9. Juli 2020 | Nürnberg

Rödl energie und BayWa Mobility Solutions GmbH eröffnen LNG-Tankstelle im bayernhafen Nürnberg

Startschuss für umweltfreundlicheren Güterverkehr in Nürnberg

Eröffnung LNG-Tankstelle bayernhafen Nürnberg

Nürnberg/Neumarkt – 09.07.2020 – Ab sofort können Logistikunternehmen und Speditionen ihre LKWs auch in Nürnberg mit LNG betanken. Am verkehrsgünstigen Standort im bayernhafen Nürnberg haben der Neumarkter Energielieferant Rödl energie und die Münchener BayWa Mobility Solutions GmbH (BMS), eine hundertprozentige BayWa Konzerngesellschaft, gemeinsam eine Tankstelle für den innovativen Kraftstoff errichtet. Neben einer CO2-Reduzierung von ca. 15% punktet LNG vor allem mit deutlich weniger Schadstoff- und Lärmemissionen, einem geringeren Verbrauch und niedrigeren Kraftstoffkosten. Getankt werden kann mit den Tankkarten der beiden Unternehmen Tankpool24 und BayWa, zuvor ist noch eine Einweisung in die Anlage nötig.

„Mit LNG setzen wir ein Zeichen in Richtung Zukunft. Als Unternehmer gehe ich von dem aus, was ich jetzt schon tun kann, nicht erst in fünf Jahren. Wer es heute mit Klimaschutz und CO2-Einsparung ernst meint, muss jetzt in LNG investieren, ohne dabei die zukünftige Entwicklung aus den Augen zu verlieren“, erläutert Geschäftsführer Stefan Rödl seine Beweggründe für die Investition in LNG. Neben dem Standort am Nürnberger Hafen plant er bereits zwei weitere LNG-Tankstellen. Er sieht in diesem Kraftstoff aktuell das größte Potential für einen umweltfreundlicheren Schwerlastverkehr bis andere Technologien wie Wasserstoff und E-Fuels ausgereift sind.

Am Standort Nürnberger Hafen nimmt die BayWa ihre bislang dritte LNG-Station in Deutschland in Betrieb. „Anfang April sind wir mit der Tankstelle in Wolfsburg an den Start gegangen, kurz darauf folgte das bayerische Nördlingen“, so Dr. Klaus Mohrenweiser, Geschäftsführer der BMS. „Hier am Nürnberger Hafen haben wir nun einen weiteren verkehrsgünstig gelegenen LNG-Standort aufbauen können. Und wir planen weitere LNG-Tankstellen. Die nächste LNG-Tankstelle wird in München-Eching eröffnet.“

Eröffnung LNG-Tankstelle bayernhafen Nürnberg

3. April 2020 | Nürnberg

bayernhafen Nürnberg – Standort-Qualität auf hohem Niveau

Geschäftsjahr 2019: 4,31 Mio. t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, eigene Investitionen von 1,7 Mio. Euro

Umschlag bayernhafen Nürnberg

Nürnberg und Roth, 03. April 2020 – bayernhafen Nürnberg und bayernhafen Roth, die zusammen mit den Binnenhafen-Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehören, haben 2019 ihren Weg konsequent fortgesetzt, Langstreckenverkehre durch passgenaue Infrastruktur weg von der Straße auf die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu verlagern. So umfasst der kumulierte Schiffs- und Bahngüterumschlag 2019 an den beiden Standorten bayernhafen Nürnberg und bayernhafen Roth insgesamt 4,31 Mio. t – gegenüber 2018 ein Plus von 28.112 t.

 

Im bayernhafen Nürnberg und bayernhafen Roth stieg der kumulierte Güterumschlag per Schiff 2019 nach dem Niedrigwasserjahr 2018 um 15,8 % auf 303.434 t an. Der Bahnumschlag im bayernhafen Nürnberg ist mit 4.006.076 t nahezu auf Vorjahresniveau (2018: 4.019.388 t). Dies gilt auch für den Containerumschlag: hier wurden 2019 insgesamt 301.540 TEU (twenty foot equivalent unit) umgeschlagen (2018: 302.326 TEU). Bei den Güterarten lagen im Schiffsumschlag die Düngemittel sowie Steine und Erden vorn, im Bahnverkehr Container und Mineralölerzeugnisse.

Durch die optimale Verknüpfung der Verkehrsträger leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Verlagerung von      Langstreckenverkehren auf Bahn und Binnenschiff.“

Alexander Ochs
Geschäftsführer Hafen Nürnberg-Roth GmbH

„Durch die optimale Verknüpfung der Verkehrsträger leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Verlagerung von Langstreckenverkehren auf Bahn und Binnenschiff“, sagt Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg und des bayernhafen Roth, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH. „Den Lkw werden wir für den Vor- und Nachlauf immer brauchen – denn nur so kommen Lebensmittel zum Supermarkt, Textilien in den Laden und für den Export bestimmte Produkte vom Hersteller zum Hafen. Im Hauptlauf setzen wir aber auf Binnenschiff und Bahn. Jeder der drei Verkehrsträger hat seine Stärken – an unseren Binnenhafen-Standorten setzen wir diese Stärken effizient ein.“

 

Kontinuierlicher Ausbau der Hafen-Infrastruktur

bayernhafen stieß 2019 an den beiden Standorten Nürnberg und Roth Investitionen in die Vorbereitung von Flächen und in die Hafeninfrastruktur von 1,7 Mio. Euro an. Zudem übergab Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Dezember einen Förderbescheid für die Erweiterung des Container-Terminals im bayernhafen Nürnberg. ”Die Erweiterung des Container-Terminals ist im laufenden Betrieb geplant”, sagt Alexander Ochs, ”dies wird den Kombinierten Verkehr in der Metropolregion Nürnberg noch einmal stärken.”

 

Standortattraktivität bayernhafen Nürnberg

Als Standort-Architekt schafft bayernhafen die Voraussetzung für die Ansiedlung von Produktions- und Logistikunternehmen, die den Hafen intensiv nutzen, um ihre Langstreckentransporte mit Schiff und Bahn durchzuführen. Mit seinem strategischen Flächenmanagement setzt bayernhafen dabei konsequent auf Flächenrecycling statt auf Flächenverbrauch. Dazu gehört Flächen immer wieder neu für zukünftige Nutzungen vorzubereiten. In der Kombination aus Flächen und Infrastruktur bietet bayernhafen den Unternehmen im Hafen beste Standortbedingungen. Die Nähe zur Infrastruktur und den Terminals ist für viele Logistikunternehmen ein Kriterium, das nicht zu ersetzen ist.

Auch der dritte Logistikneubau von greenfield development im bayernhafen Nürnberg ist vom Start weg vermietet: Mieter der etwas mehr als 8.000 m2 ist seit Mitte Mai 2019 die MTP Messtechnik Produktions GmbH. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich hier um die Produktion von Mess- und Prüftechnik, die im Energiemanagement von Gebäuden zum Einsatz kommt.

Die Unternehmensgruppe Geis ist im bayernhafen Nürnberg durch Flächenerweiterung und -konversion auf eine Gesamtfläche von rund 150.000 m2 gewachsen. „Wir sind im bayernhafen Nürnberg Spiegelbild wirtschaftlicher Entwicklungen“, sagt Alexander Ochs, „natürlich ist unsere Flächenkapazität nicht unendlich. Doch soweit es uns von den Flächen im Bestand her möglich ist, gehen wir Erweiterungswünsche unserer Kunden am Standort mit und schaffen dafür die notwendige Rechts- und Planungssicherheit. Die Kompetenz dafür haben wir bei uns im Team.“

Im Herbst 2019 war Spatenstich für eine neue LNG-Tankstelle für Lkw, die Rödl energie und BayWa AG gemeinsam im bayernhafen Nürnberg realisieren. Das flüssige Erdgas LNG (‚Liquefied Natural Gas‘) ist für den Straßengüterverkehr eine umweltschonende, reichweiten- und leistungsstarke Alternative zum Diesel. „Wir verstehen uns als Standort-Architekt und so agieren wir auch“, sagt Alexander Ochs, „wir schaffen Raum für neue Geschäftsfelder unserer Ansiedler und stärken deren Synergien am Standort. Die neue LNG-Tankstelle unseres Ansiedlers Rödl energie ist ein weiteres Beispiel dafür.“ Im Ergebnis entsteht eine effiziente und klimaschonende logistische Kette: der Intermodalzug für die Langstrecke und der LNG-betriebene Lkw für den Vor- und Nachlauf. „Zudem entwickeln wir mit Experten Ideen z. B. zu mehrgeschossigen Logistikimmobilien, Parkraumkonzepten und Sharing-Modellen, und wir vermitteln freie Hallen- und Büroflächen am Standort.“

Auf der Jobport kombinieren wir Dialog mit Erlebnis“

Alexander Ochs
Geschäftsführer Hafen Nürnberg-Roth GmbH

bayernhafen Nürnberg unter den besten drei Güterverkehrszentren Europas

Die Deutsche GVZ-Gesellschaft erstellte ihr drittes Standort-Ranking unter europäischen Güterverkehrszentren (GVZ), und erneut kam der bayernhafen Nürnberg unter die besten drei. Für das Ranking 2020 wurden insgesamt 38 Bewertungskriterien herangezogen, darunter erstmals auch Digitalisierung und Sicherheitstechnologien. Wieder sehr viel Wert wurde auf Intermodalität gelegt.

Personalmesse Jobport zieht 1.500 Besucher an

Nach der Premiere 2018 hieß es Mitte Mai 2019 wieder „Auf zur Jobport in den bayernhafen Nürnberg!“ Eine Personalmesse der ganz anderen Art. Outdoor, umgeben von Containern, mit interaktiven Firmenständen von Logistik-Unternehmen aus dem Hafen und der Region Nürnberg, mit JobWall, Food-Truck und mobilem Fotostudio für Bewerbungsfotos. Über den Tag kamen insgesamt rund 1.500 (Berufs-) Schülerinnen und Schüler, ausgebildete Elektriker, Schlosser und Fahrer sowie Logistik-Fachleute aus dem Großraum Nürnberg, Fürth, Erlangen. „Auf der Jobport kombinieren wir Dialog mit Erlebnis“, sagt Alexander Ochs, „die Logistik zeigt damit einmal mehr, was sie alles kann und warum sie so spannend ist.“

 

 

kurs 12 2019 | SynErgie

Innovations-Offensive: Rödl energie und BayWa bauen LNG-Tankstelle

Spatenstich LNG-Tankstelle bayernhafen Nürnberg

Spatenstich der Rödl energie LNG-Tankstelle, von links: Jürgen Rössner, Geschäftsführer Leonhard Rössner Bau-GmbH, Alexander Ochs, Mitglied der bayernhafen Geschäftsleitung, Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Stefan Rödl, Geschäftsführer Rödl energie, Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister Stadt Nürnberg, Alexander Balser, Logicor Deutschland GmbH, Dirk von Vopelius, Präsident IHK Nürnberg für Mittelfranken, Dr. Klaus Mohrenweiser, BayWa AG Energie, Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg, Volker Müller, Cryonorm B.V. Bild: Grischa Jäger

Die Unternehmen Rödl energie und BayWa AG realisieren eine neue LNG-Tankstelle für Lkw im bayernhafen Nürnberg. LNG steht für ‚Liquefied Natural Gas‘: flüssiges Erdgas für lange ­Strecken. Für den Straßengüterverkehr, der heute in Deutschland zu über 99 Prozent auf Diesel­fahrzeugen basiert, kommt damit erstmals eine reichweiten- und leistungsstarke sowie umweltschonende Alternative auf die Straße. Kühlt man Erdgas auf -163 °C, kondensiert es, und das Volumen reduziert sich um den Faktor 600. Dadurch lässt sich Erdgas in Form von LNG in einem vakuum­isolierten Kraftstoffbehälter in ausreichender Menge speichern.

Das Bundesverkehrsministerium hat im Juni 2018 eine Förderrichtline für energieeffiziente, CO2-arme Lkw vorgelegt. So wird die Anschaffung von Lkw mit Erdgas-Antrieb pauschal mit max. 8.000 Euro für CNG (Compressed Natural Gas) und max. 12.000 Euro für LNG unterstützt. Dies unterstützt Speditionen dabei, auf umweltfreundliche Fahrzeuge umzusteigen. Nürnberg wird damit zu den ersten Städten Deutschlands gehören, in der dieser alternative Kraftstoff getankt werden kann.

„Wer es heute mit Klimaschutz und CO2-Einsparung ernst meint, muss jetzt in LNG investieren, ohne dabei die zukünftige Entwicklung aus den Augen zu verlieren“, sagt Stefan Rödl, Geschäftsführer Rödl energie. „Der Nürnberger Hafen ist der ideale Standort für uns“, unterstreicht Dr. Klaus Mohrenweiser von der BayWa, „die Verkehrsanbindung ist hervorragend, und das Umfeld mit Logistik- und Speditionsunternehmen für den LNG-Handel von großem Vorteil“. Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, sagt: „Die neue LNG-Tankstelle stärkt den Klimaschutz, reduziert CO2 im Güterverkehr und ist eine klare Botschaft an Industrie und Logistik: ‚Wir wollen Klimaschutz, und wir können es auch.‘“ Und Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, fügt hinzu: „Die Standortwahl im bayernhafen Nürnberg stärkt die Metropolregion Nürnberg als herausragenden Wirtschaftsstandort für Energie- und Umwelttechnik in Europa. Neben Wasserstoff ist LNG ein weiterer Treibstoff für die Zukunft der Mobilität.“

„Wir verstehen uns als Standort-Architekt und so agieren wir auch“, sagt Alexander Ochs, Mitglied der bayernhafen Geschäftsleitung und Geschäftsführer der Betreibergesellschaft von bayernhafen Nürnberg und Roth, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, „wir schaffen Raum für neue Geschäftsfelder unserer Ansiedler und stärken deren Synergien am Standort. Die neue LNG-Tankstelle unseres Ansiedlers Rödl energie ist ein weiteres Beispiel dafür. Ein zweiter Standortvorteil kommt hinzu: Viele benachbarte Unternehmen im bayernhafen Nürnberg sind in Zukunft auch mit ihren LNG-fähigen Fahrzeugen potentielle Kunden der Rödl energie und der BayWa.“

kurs 12 2019 | GüterWege

Max Bögl Magnetschwebebahn reist per Bahn nach China

… in 650 Containern vom bayernhafen Nürnberg aus

Magnetschwebebahn Max Bögl

Bild: Max Bögl

Die Firmengruppe Max Bögl und ihr Transport System Bögl erreichten mithilfe von bayernhafen den nächsten Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme in Chengdu. Das Magnetschwebesystem für den Personennahverkehr wird in China auf einer 3,5 km langen Demonstrationsstrecke vorgestellt. Der Transport des TSB erfolgte in einem Containerzug vom Firmensitz und dem bayernhafen Nürnberg über die Seidenstraße ins chinesische Chengdu. „Insgesamt wurde unser TSB in rund 650 Containern nach China transportiert, was vollkommen reibungslos ablief“, lobte
Johann Bögl, Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl. Das am Hauptsitz in Sengenthal gefertigte Transportsystem ist äußert leise, emissionsarm und zuverlässig. Ideal für urbane Regionen wird das TSB zukünftig den großen Nachholbedarf an Nahverkehrssystemen in China decken, um dem steigenden Verkehr in den wachsenden
Metropolen entgegen zu wirken. Im Rahmen des Entwicklungsprozesses hat das Fahrzeug auf der Erprobungsstrecke in Sengenthal bereits 125.000 Shuttle-Fahrten durchgeführt und dabei eine Laufleistung von über 83.000 Kilometern absolviert.

kurs 12 2019 | DiaLog

Zum dritten Mal ‚Container Love‘ im bayernhafen Nürnberg

ContainerLove 2019 bayernhafen Nürnberg

Ein Erfolgsmodell – bereits zum dritten Mal strömten tausende Electro-Fans zum „Container Love“-Festival in den bayernhafen Nürnberg. Der Hafen unterstützt damit die Attraktivität des Standorts und zeigt, wie innovativ die Logistikbranche ist. Damit verfolgt der bayernhafen Nürnberg nachhaltig das Ziel, Logistik-Nachwuchs für die Unternehmen am Standort zu gewinnen – ein deutlicher Impuls gegen den Fachkräftemangel. Beeindruckend war erneut die Kulisse am großen Hafenbecken: Container, eine der drei Bühnen auf dem Schiff und dazu die großen Portalkrane. Auf Paletten-Loungemöbeln und Autoreifen genossen die Gäste Musik & Chillen, und Top-DJs boten wieder eine ‚special party‘. Über ein gelungenes Festival freuten sich die Veranstalter – das Concertbüro Franken, das hafenansässige Unternehmen Nürlag, welches die Fläche zur Verfügung stellte, sowie der bayernhafen Nürnberg.

6. Dezember 2019 | bayernhafen

„Ein starker Anschub für den Kombinierten Verkehr“

Übergabe Förderbescheid bayernhafne Nürnberg Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übergibt Förderbescheide im bayernhafen Nürnberg; von links: Herr Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH & Co. KG; Herr Alexander Ochs, Mitglied der Geschäftsleitung Bayernhafen GmbH & Co. KG und Geschäftsführer der Hafen Nürnberg-Roth GmbH; Herr Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur; Herr Klaus Hohberger, Mitglied der Geschäftsleitung Bayernhafen GmbH & Co. KG; Herr Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg; Herr Marcus König, Mitglied des Stadtrates der Stadt Nürnberg und CSU-Fraktionsvorsitzender

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übergibt persönlich Förderbescheide über insgesamt 14 Millionen Euro für die Erweiterung des Terminals für den Kombinierten Verkehr (KV) im bayernhafen Nürnberg und für den neuen Trailerport im bayernhafen Regensburg.

 

Nürnberg / Regensburg, 6. Dezember 2019 – An zwei bayernhafen Standorten geht es jetzt in die nächste Ausbaustufe: Im bayernhafen Nürnberg wird das TriCon Container-Terminal erweitert, weil die Kapazitätsgrenze erreicht ist. Und im bayernhafen Regensburg gibt es in Bayern erstmals ein Terminal speziell für den Umschlag von Sattelaufliegern und Wechselbrücken auf die Bahn, den Trailerport. In Regensburg wird zudem die Kapazität des Containerterminals erhöht – der Förderbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur liegt hierfür bereits vor, bewilligt wurden Bundeszuwendungen in Höhe von bis zu 14,89 Millionen Euro.

Die beiden Förderbescheide für das KV-Terminal in Nürnberg und für den Trailerport in Regensburg hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer heute persönlich in Nürnberg übergeben: „Mein Haus macht jeden Tag aktiven Klimaschutz. Deshalb investieren wir auch in den Kombinierten Verkehr. Heute unterstützen wir mit 14 Millionen Euro die Umschlaganlagen in Nürnberg und Regensburg. Damit können wir mehr Güter auf Schiene und Wasserstraße verlagern. Das heißt: weniger Lkw-Fahrten, weniger Stau und weniger CO2-Emmissionen.“

Förderung des BMVI ist eine „eminent wichtige Starthilfe”

„Die Förderungen sind eine eminent wichtige Starthilfe”, betont bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „gemeinsam mit unseren Partnern haben wir den Kombinierten Verkehr an unseren Standorten Nürnberg, Regensburg, Bamberg und Aschaffenburg groß gemacht. Jetzt steht die nächste Ausbaustufe an. Es freut uns sehr, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die beiden Förderbescheide persönlich übergibt. Das ist ein ganz starker Anschub für den Kombinierten Verkehr. Und es stärkt uns bei unserem Ziel, Langstreckenverkehre weg von der Straße auf Bahn und Binnenschiff zu verlagern.“ Von 1999 bis zum Jahr 2022 beträgt das Gesamtinvest in KV-Infrastrukturen an den bayernhafen Standorten einschließlich der Fördermittel voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro.

Bereits 1998 hat der Bund entschieden, den Kombinierten Verkehr auch außerhalb der Deutschen Bahn zu fördern. Eine Entscheidung mit Weitblick. Denn die ”Richtlinie zur Förderung von Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs nicht bundeseigener Unternehmen” war ein Aufbruchsignal für den Kombinierten Verkehr (KV). Auch bayernhafen entwickelte auf eigenen Flächen KV-Terminals. Das erste nahm Ende 1999 in Aschaffenburg den Betrieb auf. 2006 folgten dann KV-Terminals in Nürnberg und Regensburg und 2008 in Bamberg. Die Infrastruktur dieser Terminals stellt bayernhafen, den Betrieb verantworten überwiegend Gesellschaften, an denen bayernhafen beteiligt ist. Im vergangenen Jahr wurden an den vier Standorten über 477.000 TEU (twenty foot equivalent unit) umgeschlagen. Der Anteil an der gesamten Umschlagskapazität von KV-Terminals in Bayern liegt bei rund 44 %.

KV-Terminal im bayernhafen Nürnberg: Ausbau im laufenden Betrieb

Die Kapazität des KV-Terminals Nürnberg in den Modulen 1 und 2 ist erreicht. Das Terminal wird daher auf dem vorhandenen Grundstück ausgebaut, um die vorhandene Fläche noch effektiver zu nutzen. Zudem wird die Fläche um zwei neue Abstellgleise erweitert. In Modul 1 werden u.a. zwei Abstellgleise zu Umschlaggleisen, und es wird drei neue Krananlagen geben. Die Gesamtinvestition in den Ausbau des KV-Terminals im bayernhafen Nürnberg beträgt rund 20 Millionen Euro. Die Genehmigung des Terminalausbaus durch die Regierung von Mittelfranken liegt bereits vor. Der Baubeginn ist geplant für 2020, die Inbetriebnahme für Ende 2022 / Anfang 2023.

Das KV-Terminal Nürnberg ist per Intermodalzug fahrplanmäßig verbunden mit den deutschen Seehäfen, mit Rotterdam, transalp mit Norditalien sowie mit dem chinesischen Chengdu und von dort zu weiteren chinesischen Destinationen. „Unternehmen in der gesamten Metropolregion Nürnberg profitieren vom KV-Terminal im bayernhafen Nürnberg – und dies im Import wie im Export”, sagt Alexander Ochs, Mitglied der bayernhafen Geschäftsleitung und Geschäftsführer der Betreibergesellschaft von bayernhafen Nürnberg und Roth, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, „jetzt steht die nächste Ausbaustufe an – die KV-Förderung des Bundes unterstützt uns dabei.”

bayernhafen Regensburg: erstes Terminal speziell für den Umschlag von Wechselbrücken und Sattelaufliegern in Bayern

Im neuen ’Trailerport’ für kontinentale Verkehre im bayernhafen Regensburg werden Wechselbrücken und Sattelauflieger auf die Bahn verladen und sparen so Transportstrecken auf der Straße. Zielverkehre für das Terminal werden zum einen innerdeutsche Relationen sein, um z.B. den Zulieferverkehr für den Automotivesektor zu optimieren. Zum anderen werden aber auch Zusatzkapazitäten für den typischen alpenquerenden Güterverkehr geschaffen, um z.B. die Brennerautobahn zu entlasten. Neu investiert wird vor allem in den Bereich Terminaldigitalisierung, um die Datenerfassung und den Ladungsdurchlauf zu beschleunigen. „Wir freuen uns, mit der Unterstützung des Bundes beschleunigt den Bedarf nach neuen Verkehrsverknüpfungen decken zu können”, sagt Klaus Hohberger, Mitglied der Geschäftsleitung bayernhafen. „Gespräche mit zukünftigen Nutzern laufen bereits.”

25. Oktober 2019 | Nürnberg

Rödl energie und BayWa AG bauen gemeinsam LNG-Tankstelle im bayernhafen Nürnberg

Offizieller Spatenstich mit Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly - Ab 24. Oktober wird gebaut – Eröffnung für April 2020 geplant

Spatenstich Rödl Energie LNG Tankstelle

Spatenstich Rödl Energie LNG Tankstelle, von links: Jürgen Rößner, GF Leonhard Rößner Bau-GmbH, Alexander Ochs, GF Hafen Nürnberg-Roth GmbH, Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Stefan Rödl, GF Rödl energie, Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister Stadt Nürnberg, Alexander Balser, Logicor Deutschland GmbH, Dirk von Vopelius, Präsident IHK Nürnberg für Mittelfranken, Dr. Klaus Mohrenweiser, BayWa AG Energie, Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg, Volker Müller, Cryonorm B.V.

Nürnberg, 25.10.2019 – Am gestrigen Donnerstag setzte der langjährige Ansiedler Rödl energie zusammen mit Baywa den Spaten für die neue LNG Tankstelle im bayernhafen Nürnberg. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Stefan Rödl, Geschäftsführer Rödl energie, Dr. Klaus Mohrenweiser von der BayWa AG und Alexander Ochs, Mitglied der Geschäftsleitung von bayernhafen gaben zusammen mit weiteren Beteiligten den Startschuss.

Mit der Tankstelle in der Mülheimer Straße wird Nürnberg zu den ersten Städten Deutschlands gehören – derzeit gibt es nur vier weitere Standorte -, in der dieser alternative Kraftstoff getankt werden kann. „Ich begrüße die Entscheidung von Rödl energie und der BayWa, im Bereich alternativer Kraftstoffe ein neues Kapitel für die Metropolregion Nürnberg aufzuschlagen“, sagt Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg. „Die neue LNG-Tankstelle stärkt den Klimaschutz, reduziert CO2 im Güterverkehr und ist eine klare Botschaft an Industrie und Logistik: ‚Wir wollen Klimaschutz, und wir können es auch.‘“ Und Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, fügt hinzu: „Die Standortwahl im bayernhafen Nürnberg stärkt die Metropolregion Nürnberg als herausragenden Wirtschaftsstandort für Energie- und Umwelttechnik in Europa. Neben Wasserstoff ist LNG ein weiterer Treibstoff für die Zukunft der Mobilität.“

Alexander Ochs, Mitglied der Geschäftsleitung von bayernhafen und Geschäftsführer der Betreibergesellschaft von bayernhafen Nürnberg und Roth, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, pflichtet den Stadtvertretern bei. „Wir verstehen uns als Standort-Architekt und so agieren wir auch. Wir schaffen Raum für neue Geschäftsfelder unserer Ansiedler und stärken deren Synergien am Standort. Die neue LNG-Tankstelle unseres langjährigen Ansiedlers Rödl energie ist ein weiteres Beispiel dafür. Ein zweiter Standortvorteil kommt hinzu: Viele benachbarte Unternehmen im bayernhafen Nürnberg sind in Zukunft auch mit ihren LNG-fähigen Fahrzeugen potentielle Kunden der Rödl energie und der BayWa.“

Rödl energie und BayWa stehen bereits mit mehreren Interessenten im Kontakt, die künftig an der LNG-Tankstelle ihre LKWs betanken möchten. Die Bundesregierung bezuschusst die Anschaffung eines LNG-LKWs derzeit mit 12.000 Euro. Mit dem LNG-Projekt schaffen die beiden Partner die Rahmenbedingungen für einen umweltfreundlicheren Schwerlastverkehr.

Sie sind davon überzeugt, dass sich der Energiemarkt weiter entwickeln wird und in Zukunft die Wasserstofftechnologie für den Schwerlastverkehr eine bedeutende Rolle spielen wird. Bis es so weit ist, möchten die Unternehmen ihren Kunden schon jetzt eine umweltschonende Alternative anbieten.

 

 

12. August 2019 | Nürnberg

„Container Love“ lockte tausende Besucher in den bayernhafen Nürnberg

Hauptbühne Container Love 2

Quelle: Axel Eisele für den bayernhafen

Bereits zum dritten Mal fand im bayernhafen Nürnberg das beliebte „Container Love“-Festival statt.
Nachdem die Regenwolken sich am frühen Nachmittag verzogen hatten, strömten tausende Electro-Fans bei Sonnenschein und perfekten Temperaturen in den bayernhafen Nürnberg.
Die Kulisse am großen Hafenbecken bildeten auch hier zahlreiche Container, ein Schiff, auf welchem eine der Bühnen war und zuletzt die großen Portalkrane. Ein Containerpool (gesponsert vom TriCon-Terminal), Paletten-Loungemöbel und Autoreifen luden die Gäste zum Chillen ein.
Ein namhaftes Line-up aus Top-DJs boten einen Partymarathon der Extraklasse. Die Veranstalter – das Concertbüro Franken -, das hafenansässige Unternehmen Nürlag, welches die Fläche zur Verfügung stellte sowie der bayernhafen Nürnberg schauen auf ein gelungenes Festival zurück.

MTP Messtechnik Produktions GmbH

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23. Mai 2019 | Nürnberg

Outdoor-Personalmesse Jobport zieht 1.500 Besucher an

Jobport 2019 bayernhafen Nürnberg

Outdoor-Kulisse aus Containern begeistert die Gäste

Nürnberg, 21. Mai 2019 – 2018 hatte die Open-air Personalmesse „Jobport“ Premiere im bayernhafen Nürnberg – inmitten einer einzigartigen Container-Landschaft. Jetzt gab’s Jobport die zweite, und rund 1.500 Schüler, Berufsschüler, Studierende und Jobsuchende kamen über den Tag in den Hafen und sprachen mit den ausstellenden Unternehmen über Ausbildungs- und Stellenangebote.

Der bayernhafen Nürnberg, der zusammen mit den Binnenhafen-Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, setzte damit seine Strategie fort, Lust auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in der Logistik zu machen. Und so brachte das bayernhafen Nürnberg Team bei der Jobport wieder rund 25 national und international tätige Unternehmen aus dem Hafen und der Region Nürnberg mit Bewerberinnen und Bewerbern zusammen.

Die Jobport präsentierte sich erneut als Personalmesse der ganz anderen Art. Outdoor, umgeben von Containern, mit interaktiven Firmenständen von Logistik-Unternehmen aus dem Hafen und der Region. Dazu gab’s eine JobWall mit rund 150 Stellenanzeigen aus allen Bereichen der Logistik, einen Food-Truck und ein mobiles Fotostudio für kostenlose Bewerbungsfotos. Die Unternehmen setzten auf Dialog UND Interaktion: vom Boxsack über Torwand und Glücksrad bis zum Logistik-Quiz. Klar, dass da Stimmung und Lust auf Logistik aufkam.

Unter den rund 1.500 Besuchern waren Schülerinnen und Schüler, die einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium suchen, Berufsschüler, ausgebildete Elektriker, Schlosser und Fahrer ebenso wie Logistik-Fachleute aus dem gesamten Großraum Nürnberg, Fürth, Erlangen. Die Besucher zogen meist von einem Unternehmen zum nächsten, und viele Kontakte wurden geknüpft. „Auf der Jobport kombinieren wir Dialog mit Erlebnis“, sagt Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, „diese Mischung gibt‘s so nur hier. Die Logistik zeigt damit einmal mehr, was sie alles kann und warum sie so spannend ist.“

Auch Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, konnte sich von der quick-lebendigen Jobport-Atmosphäre selbst überzeugen: „Die Jobport bündelt die Power des Logistik-Standorts Nürnberg in einzigartiger Weise. Besser können sich Unternehmen sowie Bewerberinnen und Bewerber nicht begegnen. Ein überzeugendes Konzept, das die Reputation der Logistik als vielfältige, anspruchsvolle und internationale Branche weiter stärkt.“

Weitere Infos unter www.jobport-bayernhafen.de