11. Dezember 2022 | Regensburg

Hochwasserschutz fertiggestellt

Abschnitt Donaulände / Westhafen Regensburg feierlich eingeweiht

Die neu aufgestellte Infostele zum Hochwasserschutz präsentierten Joachim Zimmermann, bayernhafen-Geschäftsführer, Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Josef Feuchtgruber, Behördenleiter des Wasserwirtschaftsamtes Regensburg (v.l.n.r.). (Foto: bayernhafen/D.Brandt)

Die Hochwasserschutzmaßnahmen im Uferbereich zwischen Königlicher Villa und Linzer Straße / Westhafen wurden nach rund zweieinhalbjähriger Bauzeit abgeschlossen. Zur feierlichen Einweihung im November kam Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber nach Regensburg. Durch den Hochwasserschutz werden auf einer Fläche von rund 80 Hektar zahlreiche Betriebe und rund 5.000 Einwohner in den benachbarten Wohnanlagen besser geschützt. So bringt der Hochwasserschutz auch für angesiedelte Hafen-Unternehmen an der Donaulände und im Westhafen mehr Sicherheit.

Auf einer Länge von rund 900 Metern wurde eine Spundwand errichtet, die je nach Gelände zwischen 1,50 und 2,50 Meter hoch ist und bis zu acht Metern in die Tiefe geht. An Durchfahrtsstellen erfolgt der Hochwasserschutz mit mobilen Elementen. Träger des Vorhabens ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Regensburg (WWA). Die Gesamtkosten der Maßnahme von rund 10 Millionen Euro teilen sich der Freistaat Bayern und die Stadt Regensburg. Für die Errichtung des Hochwasserschutzes benötigte Flächen wurden von bayernhafen als Grundstückseigentümer zur Verfügung gestellt sowie vorbereitende Baumaßnahmen im Vorfeld durchgeführt.

Nach Fertigstellung des Hochwasserschutzes ist als Nächstes die Neugestaltung des Uferbereichs zwischen Österreicherstadel und Babostraße geplant. Gemeinsames Ziel von bayernhafen und Stadt ist, die ansprechende Gestaltung der ‚Donaupromenade‘ aus dem westlichen Bereich der Personenschifffahrtslände bis zur Babostraße fortzuführen. Die jetzige Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe an der Donaulände hat diesen Uferbereich für die Öffentlichkeit erst zugänglich gemacht und damit auch einen Rad- und Fußgängerverkehr ermöglicht, der auf dem Uferweg gestattet ist und eine gegenseitige Rücksichtnahme von allen Seiten erfordert. Den Uferweg, eigentlich ein reiner Betriebsweg des Hafens, gibt es erst seit Mitte der 1990er-Jahre. An der gesamten Donaulände herrschte noch bis Anfang der 1990er Jahre Schiffs- und Bahnbetrieb. Geplant ist außerdem die Errichtung eines Jugendspielplatzes an der Donaulände, dafür hat bayernhafen der Stadt Flächen zur Verfügung gestellt.