26. September 2019 | Regensburg

Bahnfahren für Sattelauflieger und Wechselbrücken

Kombinierter Verkehr zwischen Regensburg und Niedersachsen von Hellmann Worldwide Logistics erweitert – bayernhafen ermöglicht neue KV-Verbindung durch kurzfristige Anpassung der Infrastruktur – KV entlastet die Straßen und schont die Umwelt

Reachstacker Liebherr Verladung Wechselbrücke bayernhafen Regensburg

Bildquelle: bayernhafen Regensburg – I.Maschauer

Regensburg, 26.09.2019 – Seit September werden Wechselbrücken und Mega-Sattelauflieger zwischen dem bayernhafen Regensburg und Niedersachsen rund 600 Kilometer auf der Schiene transportiert. Fünfmal wöchentlich verbindet der neue Intermodalzug Regensburg mit Hannover und Osnabrück. Hellmann Worldwide Logistics hat als erster Logistikdienstleister den bestehenden Kontinentalverkehr zwischen Niedersachsen und Regensburg durch den Einsatz kranbarer Mega-Sattelauflieger ausgebaut. Mit dem neuen Intermodalzug schafft Hellmann den Lückenschluss und bietet nun deutschlandweit auf allen Strecken einen vollumfänglich Kombinierten Verkehr an. Bayernhafen ermöglichte die neue KV-Verbindung durch eine kurzfristige Anpassung seiner Infrastruktur am Standort Regensburg.

Bislang anderweitig genutzte Gleise und Lagerflächen wurden kurzfristig an die Bedürfnisse des neuen Intermodalangebots anpasst. Neu installiert wird auch ein Gate zur Erfassung der Ladekapazitäten. ”Wir verstehen uns an unseren sechs bayernhafen-Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau als Standort-Architekt”, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann. ”Daher bringen wir die eigene Planungs-, Bau- und Betreiberkompetenz mit ein, um schnell und flexibel die jeweils benötigte Infrastruktur zu schaffen.” Das Handling vor Ort übernimmt bayernhafen selbst.

Mit der neuen KV-Verbindung eröffnet Hellmann seinen Kunden die Möglichkeit, Transporte nun auch im Raum Regensburg von der Straße direkt auf die Schiene zu verladen. Damit zahlt das neue Angebot auch auf die aktuellen Forderungen der Bundesregierung ein, in den nächsten elf Jahren eine Steigerung der Bahntransporte von bis zu 30 Prozent zu erreichen, um die Klimaziele umzusetzen. Die Ausweitung des Kombinierten Verkehrs ist in diesem Zusammenhang eine wesentliche Maßnahme zur CO2-Reduktion.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner bayernhafen die weitere Entwicklung unserer Logistiklösungen und Netzwerke voranzutreiben. Damit haben wir nun auch im Raum Regensburg die Infrastruktur, die wir für nachhaltige und vor allem lückenlose Transportlösungen im Kombinierten Verkehr benötigen“, erläutert Matthias Magnor, COO Road and Rail, Hellmann Worldwide Logistics.

”Jeder Sattelauflieger und jede Wechselbrücke, die auf der Langstrecke per Bahn unterwegs ist, entlastet die Straße und schont die Umwelt“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, ”der Transport von Containern zwischen See- und Binnenhäfen per Binnenschiff und Bahn ist längst ein Erfolgsmodell. Mit dem neuen Intermodalzug zwischen bayernhafen Regensburg und Niedersachsen werden jetzt auch kontinentale Ladungen weg von der Straße auf die Bahn verlagert. Wir freuen uns darauf, die neue Relation Regensburg-Niedersachsen zusammen mit dem starken Partner Hellmann zu einem Erfolgsmodell zu machen. In kontinentalen Relationen liegt noch viel Potenzial für den Kombinierten Verkehr.”

Reachstacker Liebherr Verladung Wechselbrücke Bildquelle: bayernhafen Regensburg – I.Maschauer

12. März 2019 | Regensburg

ELSA – emissionsfreies Lieferwagen-Sharing in der Altstadt

Car-Sharing-Pilotprojekt von bayernhafen und der Stadt Regensburg startet.

E-Mobilität E-Auto Lieferwagensharing Pressetermin Altes Rathaus Regensburg

Vorstellung der neuen ELSA Fahrzeuge vor dem Rathaus Regensburg. v.l.n.r.: Ludwig Friedl, Geschäftsführer Energieagentur Regensburg, Andreas Plank, Projektkoordinator bayernhafen, Klaus Hohberger, Mitglied der Geschäftsleitung bayernhafen, Jürgen Huber, Bürgermeister der Stadt Regensburg und Ingo Saar, Geschäftsführer Faszination Altstadt e.V. (Foto: Tanja Harrer)

Zukünftig werden im Rahmen des Pilotprojekts ELSA car-Sharing-Fahrzeuge exklusiv für Gewerbetreibende zur Verfügung gestellt. Über eine Buchungsplattform können z. B. Altstadtkaufleute, Hoteliers und Gastronomen bedarfsgerecht passende Fahrzeuge für ihre Liefer- und Entsorgungsfahrten anmieten.

„Im Hafen ist Sharing gelebte Realität. Wir stellen hier Anlagen bereit die von unseren Ansiedlern bedarfsgerecht genutzt werden können.“, so Klaus Hohberger, Mitglied der Geschäftsleitung bayernhafen. „ELSA überträgt dieses Modell auf die Altstadt. Indem mehrere Gewerbetreibende sich die Elektro-Fahrzeuge teilen, werden der Bedarf an Stellplätzen gesenkt und Emissionen vermieden.“

Projektteilnehmer

bayernhafen übernimmt als Projektträger und Partner der Stadt Regensburg die Projektleitung und -koordination. Darüber hinaus finanziert bayernhafen die Bereitstellung der beiden Elektrotransporter und die dazugehörige Soft- und Hardware für Buchungen. bayernhafen mietet die Stellplätze inklusive Ladeinfrastruktur an, kümmert sich um die Instandhaltung der Fahrzeuge, richtet eine 24/7-Hotline bei Fragen und Problemen ein und übernimmt die Kosten für den REWAG-Ökostrom, der zu 100% aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.

Im »Leitbild Energie und Klima« der Stadt Regensburg haben die Bürgerinnen und Bürger dem Themenbereich Mobilität und Verkehr einen hohen Stellenwert beigemessen. Daher greift die Stadt Regensburg im Zuge des Energie- und Klimaschutzmanagements ELSA als weiteres Angebot im car-Sharing-Bereich auf. Durch dieses Angebot und den Einsatz von Elektrofahrzeugen will man eine energieeffizientere, klima- und umweltfreundlichere Gestaltung des gewerblich bedingten Verkehrs erreichen. Die Regensburger Stadtluft soll qualitativ weiter verbessert werden. Weitere Pluspunkte sind die Reduzierung der Fahrzeuge und die Steigerung der Akzeptanz gegenüber der Car-Sharing- ldee und der Elektromobilität.

Die Energieagentur Regensburg übernimmt die Beratung der Projektpartner und koordiniert die wissenschaftliche Begleitung, die durch Studierende der OTH in Form von Abschlussarbeiten und in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Sonja Haug von der Fakultät der Sozialwissenschaften durchgeführt wird.

Dieses Projekt kann ein weiterer Baustein für eine attraktive Altstadt sein, in der sich unsere Kunden gerne aufhalten und wir Kaufleute unsere notwendigen Transporte umwelt- und kundenfreundlich durchführen können“ sagt Ingo Saar vom Verein Faszination Altstadt e. V.

 

Fahrzeuge

In der zweijährigen Pilotphase werden zunächst zwei NISSAN eNV 200 eingesetzt. Ein Fahrzeug mit Stauraum für reine Paket- und Warentransporte, das zweite für Mischtransporte, z. B. zur Abholung von bis zu vier Hotelgästen und größerem Gepäck.

Standorte

Standorte und Ladestationen der Fahrzeuge sind in den Parkhäusern am Petersweg und am Dachauplatz.

Vorteile

  • Befahren der Fußgängerzone auch außerhalb der offiziellen Lieferzeiten möglich (Sondergenehmigung)
  • Günstiger Preis: 2,99 € / Stunde
  • Auf den Einsatz in der Altstadt ausgelegte Fahrzeuge mit geringer Fahrzeugbreite, kleinem Wendekreis und niedriger Ladefläche
  • Zwei Fahrzeugvarianten: Gütertransport & Mischtransport
  • Zugriff auf die Fahrzeugflotten von „das Stadtwerk.EARL“ und „KERL eG“
  • Zentrale Fahrzeug-Standorte: Parkhaus Dachauplatz & Parkhaus Petersweg
  • Hohe Verfügbarkeit durch exklusive Nutzung für Gewerbetreibende
  • Emissionsfrei und leise

Ihr Ansprechpartner zur Nutzung von ELSA:

Andreas Plank

Andreas Plank
Kfm. Assistent der Geschäftsleitung
Tel. 0941 79504-53
a.plank@bayernhafen.de

 

ELSA-Flyer (798 KB)

 

Fernseh-Bericht des Senders TVA von der Pressekonferenz der Stadt Regensburg zu ELSA:

https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/regensburg-pilotprojekt-elsa-soll-altstadt-entlasten/

25. Februar 2019 | bayernhafen

Bundesverkehrsminister nimmt neuen Kran im bayernhafen Passau in Betrieb

Bayernhafen Passau Kran Inbetriebnahme

Am 18. Februar 2019 wurde der neue Hafenmobilkran offiziell im bayernhafen Passau in Betrieb genommen – gemeinsam vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, dem Oberbürgermeister der Stadt Passau, Jürgen Dupper (1.v.l.), Patricia Rüf, Liebherr Firmeneignerin der dritten Generation, sowie bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann (1.v.r.). (Bildquelle: bayernhafen/Ingo Maschauer)

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, nahm am 18. Februar 2019 im bayernhafen Passau den nagelneuen Hafenmobilkran offiziell in Betrieb. Der Kran vom Typ LHM 420 kann Einzellasten mit einem Gewicht von bis zu 120 Tonnen umschlagen – nahezu das Doppelte seines Vorgängers. Es ist der weltweit erste Hafenmobilkran aus dem Hause Liebherr, der die Abgasreinigungsstufe V erfüllt. bayernhafen investiert in seine trimodale Infrastruktur und schafft damit in Passau die Voraussetzungen für das Erschließen neuer Geschäftsfelder.

Der neue Hafenmobilkran kann sowohl für Schüttgut, Stückgut als auch den Containerumschlag genutzt werden. Auch für den Umschlag von Schwergut wie z.B. kompletten Windkraftanlagen ist der neue Kran gerüstet. Mit dem bisherigen Kran konnten zwar die relativ leichten Windflügel umgeschlagen werden – für die schweren Türme und Aggregate mit Stückgewichten von bis zu 100 t wurde allerdings ein externer weiterer Kran benötigt. Der neue 120-t-Kran schafft dies alleine, das macht die Abläufe noch schneller und effizienter. bayernhafen stärkt so die besondere Rolle des Standorts Passau für Schwergut- und Volumentransporte – ”eine starke Basis für weiteres Wachstum und die Erschließung neuer Geschäftsfelder”, so bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann.

4,2 Mio. Euro Investition in die erweiterte Infrastruktur im bayernhafen Passau

Rund zehn Jahre nach der Eröffnung des trimodalen Hafenstandorts in Passau-Schalding hat bayernhafen die Infrastruktur noch einmal deutlich erweitert: So wurden die Bahnverladegleise am Kai um rund 280 m auf die komplette Kailänge von rund 880 m verlängert. Auch die Lagerkapazität für Schüttgüter wird von zwei auf zehn Silos mit dann insgesamt ca.1.800 m³ erhöht. Kunden nutzen diese als trimodalen Umsteigebahnhof und für temporäre Zwischenlagerung. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen für die erneute Erweiterung der Infrastruktur durch bayernhafen auf rund 4,2 Millionen Euro. bayernhafen trägt damit ganz konkret zur Verlagerung auf Binnenschiff und Bahn bei und schafft beste Voraussetzungen für eine neue ”Interaktion” in Passau: die Verbindung von Binnenschiff und Bahn zu einem integrierten Transportkonzept.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erklärte: ”Der Hafenstandort Passau an der Donau wird gestärkt mit einem neuen Kran.” Zur Einweihung konnte er sich mit dem ersten Kranhub seines Lebens einen Traum erfüllen. Der Minister sagte weiter, am Masterplan Binnenschifffahrt werde intensiv gearbeitet. Scheuer: ”Die Wasserstraße ist ein wichtiger Verkehrsträger. Unser Ziel ist es, die Verkehre über die Verkehrsträger gut zu kombinieren und die Verlagerungspotenziale auf die Wasserstraße zu nutzen.”

Für Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper wird mit dem neuen Hafenmobilkran die erfolgreiche Passauer Hafenhistorie seit 1900 fortgesetzt: „Das sind mutige Investitionen, die dazu beitragen, dass sich Passau entwickelt.”

Gebaut wurde der LHM 420 im Liebherr-Werk in Rostock, also made in Germany. Patricia Rüf, Liebherr Firmeneignerin der dritten Generation, sagte: ”Mit diesem neuen Kran wird der bayernhafen Passau seine Performance erheblich steigern, und wir freuen uns, einen Teil dazu beitragen zu können.”

Der bayernhafen Passau ist Bayerns Tor von und nach Südosteuropa. Durch seine Leichterungsfunktion hat er eine Schlüsselfunktion für die Schifffahrt auf der Donau. Für Schiffe, die von Südosteuropa und Österreich kommen, ist er der letzte Donauhafen vor dem nicht ausgebauten Abschnitt Vilshofen-Straubing. bayernhafen bietet in Passau als zertifiziertes Umschlagsunternehmen das Leichtern auch direkt den Schifffahrtstreibenden an, das spart diesen Kosten. Um Langstrecken-Güterverkehre auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu verlagern, müssen die Schnittstellen gestärkt werden – die Binnenhäfen. Konsequent verfolgt bayernhafen an seinen sechs Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau diese Strategie.

Video zur offiziellen Kraninbetriebnahme im bayernhafen Passau mit Interview Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann:

Ein Zeitraffer-Video zeigt den Aufbau des Liebherr-Hafenmobilkrans LHM 420 im bayernhafen Passau:

16. Januar 2019 | Passau

Neue Fotos vom Kranaufbau in Passau

Kranturm und Ausleger am Liebherr-Hafenmobilkran montiert

Montage Liebherr LHM420 bayernhafen Passau

Nach der  ‚Kranhochzeit‘ kurz vor Weihnachten mit der Montage von Kranunterwagen und Maschinenhaus mit Drehbühne, geht der Aufbau des neuen Mobilkrans im bayernhafen Passau weiter.

Bei Temperaturen um die null Grad montierte die Liebherr-Mannschaft den Kranturm des LHM420. Mit rund 60 Tonnen ist der Turm selbst ein Schwergewicht. In Teamarbeit des hafeneigenen Mobilkrans mit einem Autokran der Firma Saller gelang auch dies. Danach folgte die Montage des Auslegers. Der neue Liebherr-Hafenmobilkran verfügt über eine Ausladung von bis zu 48 Metern.

Mehr Infos zum Ausbau der Infrastruktur in Passau finden Sie in der Dezember-Ausgabe unseres Magazins ‚kurs bayernhafen‘ auf Seite 18.

1. Januar 2019 | Passau

‚Traumhochzeit‘ im bayernhafen Passau

Aufbau des neuen Hafenmobilkrans Liebherr LHM420

Montage Liebherr LHM420 bayernhafen Passau

Die Montage von Fahrgestell und Karosserie bezeichnen Autobauer ja als „Hochzeit“. Im bayernhafen Passau fand demnach eine ganz besondere ‚Traumhochzeit‘ statt: Auf den Kranunterwagen mit 64 Rädern wurde das Maschinenhaus mit Drehbühne montiert. Für den präzisen Umschlag des rund 60 Tonnen schweren Teils packten der hafeneigene Mobilkran und ein Autokran der Firma Saller gemeinsam an. Der neue Liebherr LHM420 kann bis zu 120 Tonnen umschlagen, nahezu das Doppelte seines Vorgängers.
Mehr Infos zum Ausbau der Infrastruktur in Passau finden Sie in der Dezember-Ausgabe unseres Magazins ‚kurs bayernhafen‘ auf Seite 18.
(Bildquelle: bayernhafen / Ingo Maschauer)

27. Juni 2018 | Passau

10 Jahre bayernhafen Passau-Schalding

Einweihung bayernhafen Passau Schalding

Am 27. Juni 2008, wurde der bayernhafen Passau-Schalding offiziell eröffnet. Frühzeitig hatte bayernhafen erkannt, dass der alte Standort Passau-Racklau ohne Gleisanschluss kein Wachstumspotenzial mehr haben würde, und daraufhin den Hafen-Standort Schalding ausgebaut, inklusive Vorstaugleisen und Umschlagsmöglichkeiten für Zug und Binnenschiff. Zwölf Millionen Euro investierte bayernhafen in den trimodalen Ausbau.

Der bayernhafen Passau, der zusammen mit den Häfen Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth und Regensburg zu bayernhafen gehört, ist Bayerns Tor von und nach Südosteuropa. Durch seine Leichterungsfunktion hat er eine besondere Bedeutung für die Schifffahrt auf der Donau. Für Schiffe, die von Südosteuropa und Österreich kommen, ist er der letzte Donauhafen vor dem nicht ausgebauten Abschnitt Vilshofen-Straubing. Für diesen Donauabschnitt müssen Güterschiffe ihre Ladung an die jeweilige Abladetiefe anpassen, indem sie einen Teil ihrer Ladung auf ein weiteres Schiff umladen oder an Land zwischenlagern.

Durch seine gute Erreichbarkeit für überbreite und hohe Anlagenteile und entsprechende Umschlagmöglichkeiten ist der bayernhafen Passau auch ein wichtiger Standortfaktor für den bayerischen Maschinen- und Anlagenbau. So werden zum Beispiel Filteranlagen oder ganze Windflügel in Passau aufs Binnenschiff verladen und von hier zu Zielen weltweit transportiert.

25. Januar 2018 | Aschaffenburg

Starker Impuls für die Schiene

Holzzug bayernhafen Aschaffenburg

Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann stellte in dieser Woche die „Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene zur Reduzierung des Dieselverkehrs im Bahnnetz in Bayern“ vor. Im Rahmen dieser Strategie ist geplant, mehr Elektromobilität auf der Schiene zu ermöglichen, insbesondere durch eine verstärkte Elektrifizierung von Bahnstrecken. Eine der dafür ausgewählten Strecken ist der 43 km lange Abschnitt zwischen Aschaffenburg und Miltenberg inklusive der Hafenbahn im bayernhafen Aschaffenburg.

„Die Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene unterstützt nachhaltig unser standortübergreifendes Ziel, bei der Verknüpfung der Verkehrsträger auch die Schiene weiter zu stärken“, sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, „wir werden von unserer Seite im bayernhafen Aschaffenburg die infrastrukturellen Voraussetzungen verbessern und damit Rangierabläufe deutlich vereinfachen.“

Für die Modernisierung des Hafenbahnhofs und des Gleisnetzes im bayernhafen Aschaffenburg hat die bayernhafen Gruppe bereits 2017 eigene Investitionen angestoßen. Im Zuge der Modernisierung werden ganzzuglange Gleisanlagen geschaffen und dadurch Rangierabläufe deutlich verbessert. Dies macht die verkehrliche Abwicklung im bayernhafen Aschaffenburg noch einmal effizienter, bringt mehr Sicherheit und weniger Emissionen.