4. Juni 2019 | bayernhafen

Nehmen Sie kurs auf unseren Messestand

Fachmesse "transport logistic" vom 4. bis 7. Juni 2019 in München

Den bayernhafen Stand auf der ‚transport logistic‘ in München besuchte am ersten Messetag auch Dr. Hans Reichhart, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, und informierte sich über aktuelle Projekte.

Noch bis zum Freitag, 7. Juni hat die ‚transport logistic‘ ihre Tore geöffnet. bayernhafen können Sie live erleben am Stand 434 in der Halle B3. Treffen Sie dort kompetente Ansprechpartner aus den Hafen- und Logistikunternehmen, vertiefen Sie bestehende Kontakte und knüpfen Sie neue dazu. Wir freuen uns auf Sie!

Wir sind bayernhafen.

 „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ – bayernhafen lebt diesen Grundgedanken täglich. Denn zu bayernhafen gehören vielfältige Teile: die sechs Standorte an Main, Main-Donau-Kanal und Donau, die über 400 ansässigen Unternehmen aus Transport, Lagerung, Logistik, Dienstleistung und Produktion und die insgesamt mehr als 13.000 Beschäftigten. Jedes dieser ‚Teile‘ leistet seinen Beitrag – und gemeinsam sind all diese Teile bayernhafen. Ein starkes Netzwerk, ein partnerschaftliches Miteinander über Standorte und Unternehmen hinweg.

Wir bei bayernhafen verstehen uns als Standort-Architekt – denn wir geben Unternehmen Raum: für wirtschaftliche Aktivitäten und zur Entwicklung. Dazu bieten wir maßgeschneiderte Ansiedlungsflächen und Immobilien, die Verknüpfung der Verkehrsträger Binnenschiff, Bahn und Lkw und professionelle Umschlagsleistungen für Import und Export. Diese Kombination macht uns zu bedeutenden Wirtschaftsmotoren in Bayern.

 

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Wir freuen uns auf Sie!
Ihr bayernhafen-Team

Cornelia Semmler

Teamassistenz / Tagen im Hafen

c.semmler@bayernhafen.de

0941 79504-0

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14. März 2019 | bayernhafen

Mit eigenen Investitionen die bayernhafen Standorte stärken

Geschäftsjahr 2018: 8,8 Mio. t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, eigene Investitionen von 26 Mio. Euro, + 5,8% im Containerumschlag

Umschlag Osthafen bayernhafen Regensburg

Der kumulierte Bahn- und Schiffsgüterumschlag von bayernhafen beträgt 8,8 Mio. t Güter im Jahr 2018 (im Bild der bayernhafen Regensburg). / Bildquelle: bayernhafen

bayernhafen baute auch 2018 an seinen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau die Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß bayernhafen – nach Investitionen von 30 Mio. Euro im Jahr 2017 – im Jahr 2018 noch einmal Investitionen in Höhe von 26 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 an allen bayernhafen Standorten insgesamt 8,8 Mio. t Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, nur 2,6 % weniger als 2017.

bayernhafen mit robustem Geschäftsmodell

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Entsprechend ging der Schiffsgüterumschlag an den sechs bayernhafen Standorten übers Jahr 2018 um 21,2% auf 2,518 Mio. t zurück. Dies konnte jedoch durch einen deutlichen Zuwachs beim Bahnumschlag zu einem großen Teil aufgeholt werden: Die 6,31 Mio. t beim Bahnumschlag bedeuten ein Plus von 7,5% gegenüber 2017. „Extremsituationen wie Niedrigwasser tangieren uns selbstverständlich, werfen uns aber nicht um“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „Gleiches gilt, wenn ein Gütersegment mal schwächelt. Denn unser Geschäftsmodell ist robust – multimodal in der Verknüpfung der Verkehrsträger, vielfältig in der Kundenstruktur wie in der Güterstruktur. Dieses robuste Geschäftsmodell bewährt sich auch und gerade in Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen.“

Noch mehr Effizienz durch eigene Investitionen von 26 Mio. Euro

Erneut investierte bayernhafen 2018 im deutlich zweistelligen Millionen-Bereich: in die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen und in über mehrere Jahre laufende Optimierungen der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. So wurde 2018 im bayernhafen Bamberg ein Schräg- in ein Senkrecht-Ufer umgewandelt und dadurch der Umschlag von und aufs Binnenschiff optimiert; zudem wurde der Kranpark durch den Kauf eines neuen mobilen Umschlaggeräts modernisiert. Im bayernhafen Passau wurden die Verladegleise am Kai von knapp 600 auf 880 m erweitert, die Zwischenlagerkapazitäten in Silos verfünffacht und ein neuer Hafenmobilkran installiert. Dieser Kran allein ist für den Umschlag von Schwergut bis zu 120 t wie z.B. kompletten Windkraftanlagen gerüstet. Auch der Ausbau der Daten-Infrastruktur schritt 2018 weiter voran: So ermöglicht der Ausbau der Glasfasernetze an den bayernhafen Standorten Regensburg und Nürnberg jetzt eine Datenübertragung mit bis zu 1 Gbit/sec. „Mit unseren Investitionen machen wir unsere Infrastruktur noch effizienter“, sagt Joachim Zimmermann, „Effizienz bedeutet für unsere Kunden Verlässlichkeit, Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit – entscheidende Faktoren für die Nutzung der beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn.“

2019 wird bayernhafen u.a. in den Kaiumbau im bayernhafen Nürnberg investieren, um die steigenden umweltrechtlichen Standards auch in Zukunft zu erfüllen. Zudem gehen die Planungen für die Modernisierung des Hafenbahnhofs im bayernhafen Aschaffenburg konsequent weiter. Für 2019 plant bayernhafen, über all seine Standorte weitere Investitionen in Höhe von rund 24 Mio. Euro anzustoßen.

Ankerpunkt bayernhafen

Mit seiner Standort-Qualität zog bayernhafen auch 2018 weitere Unternehmen an: So eröffnete im April die Fa. RAIL.ONE im bayernhafen Aschaffenburg ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für den schienengebundenen Fern- und Nahverkehr. Im Oktober startete greenfield development den Bau seiner bereits dritten Industrie- und Logistikanlage im bayernhafen Nürnberg – die Inbetriebnahme ist für Mai 2019 geplant. Und im bayernhafen Regensburg war im Januar 2019 Spatenstich für den Bau einer 16.000 m² großen Logistikanlage des Immobilienkonzerns Goodman, bestimmt für den Logistikdienstleister Kühne + Nagel. „Unternehmen entscheiden sich für bayernhafen Standorte, weil hier das Gesamtpaket stimmt“, sagt Joachim Zimmermann, „als Grundstückseigentümer bieten wir mit Miet- und Erbbaurechtsverträgen die Basis. Wir setzen auf Flächenrecycling statt Flächenverbrauch, machen Flächen bei Bedarf durch Konversion also immer wieder neu nutzbar. Die trimodale Infrastruktur ist vor Ort. Hinzu kommt die Synergie unter den Hafenansiedlern. Diese Kombination macht bayernhafen in der jeweiligen Region zu einem starken Ankerpunkt und zu bedeutenden Wirtschaftsmotoren in Bayern.“

5,8% Wachstum im Kombinierten Verkehr

Beim Containerumschlag an den bayernhafen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg wurden im Geschäftsjahr 2018 mit insgesamt 477.087 TEU die 450.944 TEU vom Vorjahr um 5,8 % übertroffen. Hinzu gekommen ist 2018 eine neue KV-Verbindung zur Nordseeküste zwischen bayernhafen Bamberg und Wilhelmshaven sowie zur Ostsee-Region mit dem Intermodalzug zwischen bayernhafen Nürnberg und Lübeck.

bayernhafen – das integrative Moment

„Wir sind Verknüpfungs-Experten zwischen den Verkehrsträgern Binnenschiff, Bahn und Lkw“, sagt Joachim Zimmermann, „übergeordnetes Ziel ist die faire Arbeitsteilung der Verkehrsträger – denn nur wenn die Verkehrsträger nach ihren Stärken eingesetzt werden, kann die Verkehrsverlagerung gelingen. Gleichzeitig verstehen wir uns als integratives Moment zwischen Industrie-, Fachhandels- und Dienstleistungs-Unternehmen an unseren Standorten und in den sie umgebenden Wirtschaftsregionen. So erschließen wir als Standort-Architekt zusammen mit den Ansiedlern neue Wertschöpfungspotentiale. Um die bayernhafen Standorte als Drehscheiben für Import und Export zu stärken, argumentieren wir für notwendige politische Rahmenbedingungen: u.a. für die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie die klare Abgrenzung von Hafen- und Wohngebieten. Bei all dem arbeiten wir beharrlich und konsequent an unseren Zielen.“

Die vollständige Jahrespressemitteilung steht auch als PDF zum Download zur Verfügung.
JPM bayernhafen Geschäftsjahr 2018 (3 MB)

Fotos

Gerne stellen wir Ihnen folgende Fotos als jpg-Dateien zur Verfügung und bitten um Berücksichtigung der Bildquellen-Angaben.

Terminal Bayernhafen Nürnberg
Der Containerumschlag an den bayernhafen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg beläuft sich auf 477.087 TEU im Geschäftsjahr 2018, 5,8% mehr als 2017 (im Bild der bayernhafen Nürnberg).

25. Februar 2019 | bayernhafen

Bundesverkehrsminister nimmt neuen Kran im bayernhafen Passau in Betrieb

Bayernhafen Passau Kran Inbetriebnahme

Am 18. Februar 2019 wurde der neue Hafenmobilkran offiziell im bayernhafen Passau in Betrieb genommen – gemeinsam vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, dem Oberbürgermeister der Stadt Passau, Jürgen Dupper (1.v.l.), Patricia Rüf, Liebherr Firmeneignerin der dritten Generation, sowie bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann (1.v.r.). (Bildquelle: bayernhafen/Ingo Maschauer)

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, nahm am 18. Februar 2019 im bayernhafen Passau den nagelneuen Hafenmobilkran offiziell in Betrieb. Der Kran vom Typ LHM 420 kann Einzellasten mit einem Gewicht von bis zu 120 Tonnen umschlagen – nahezu das Doppelte seines Vorgängers. Es ist der weltweit erste Hafenmobilkran aus dem Hause Liebherr, der die Abgasreinigungsstufe V erfüllt. bayernhafen investiert in seine trimodale Infrastruktur und schafft damit in Passau die Voraussetzungen für das Erschließen neuer Geschäftsfelder.

Der neue Hafenmobilkran kann sowohl für Schüttgut, Stückgut als auch den Containerumschlag genutzt werden. Auch für den Umschlag von Schwergut wie z.B. kompletten Windkraftanlagen ist der neue Kran gerüstet. Mit dem bisherigen Kran konnten zwar die relativ leichten Windflügel umgeschlagen werden – für die schweren Türme und Aggregate mit Stückgewichten von bis zu 100 t wurde allerdings ein externer weiterer Kran benötigt. Der neue 120-t-Kran schafft dies alleine, das macht die Abläufe noch schneller und effizienter. bayernhafen stärkt so die besondere Rolle des Standorts Passau für Schwergut- und Volumentransporte – ”eine starke Basis für weiteres Wachstum und die Erschließung neuer Geschäftsfelder”, so bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann.

4,2 Mio. Euro Investition in die erweiterte Infrastruktur im bayernhafen Passau

Rund zehn Jahre nach der Eröffnung des trimodalen Hafenstandorts in Passau-Schalding hat bayernhafen die Infrastruktur noch einmal deutlich erweitert: So wurden die Bahnverladegleise am Kai um rund 280 m auf die komplette Kailänge von rund 880 m verlängert. Auch die Lagerkapazität für Schüttgüter wird von zwei auf zehn Silos mit dann insgesamt ca.1.800 m³ erhöht. Kunden nutzen diese als trimodalen Umsteigebahnhof und für temporäre Zwischenlagerung. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen für die erneute Erweiterung der Infrastruktur durch bayernhafen auf rund 4,2 Millionen Euro. bayernhafen trägt damit ganz konkret zur Verlagerung auf Binnenschiff und Bahn bei und schafft beste Voraussetzungen für eine neue ”Interaktion” in Passau: die Verbindung von Binnenschiff und Bahn zu einem integrierten Transportkonzept.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erklärte: ”Der Hafenstandort Passau an der Donau wird gestärkt mit einem neuen Kran.” Zur Einweihung konnte er sich mit dem ersten Kranhub seines Lebens einen Traum erfüllen. Der Minister sagte weiter, am Masterplan Binnenschifffahrt werde intensiv gearbeitet. Scheuer: ”Die Wasserstraße ist ein wichtiger Verkehrsträger. Unser Ziel ist es, die Verkehre über die Verkehrsträger gut zu kombinieren und die Verlagerungspotenziale auf die Wasserstraße zu nutzen.”

Für Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper wird mit dem neuen Hafenmobilkran die erfolgreiche Passauer Hafenhistorie seit 1900 fortgesetzt: „Das sind mutige Investitionen, die dazu beitragen, dass sich Passau entwickelt.”

Gebaut wurde der LHM 420 im Liebherr-Werk in Rostock, also made in Germany. Patricia Rüf, Liebherr Firmeneignerin der dritten Generation, sagte: ”Mit diesem neuen Kran wird der bayernhafen Passau seine Performance erheblich steigern, und wir freuen uns, einen Teil dazu beitragen zu können.”

Der bayernhafen Passau ist Bayerns Tor von und nach Südosteuropa. Durch seine Leichterungsfunktion hat er eine Schlüsselfunktion für die Schifffahrt auf der Donau. Für Schiffe, die von Südosteuropa und Österreich kommen, ist er der letzte Donauhafen vor dem nicht ausgebauten Abschnitt Vilshofen-Straubing. bayernhafen bietet in Passau als zertifiziertes Umschlagsunternehmen das Leichtern auch direkt den Schifffahrtstreibenden an, das spart diesen Kosten. Um Langstrecken-Güterverkehre auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu verlagern, müssen die Schnittstellen gestärkt werden – die Binnenhäfen. Konsequent verfolgt bayernhafen an seinen sechs Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau diese Strategie.

Video zur offiziellen Kraninbetriebnahme im bayernhafen Passau mit Interview Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann:

Ein Zeitraffer-Video zeigt den Aufbau des Liebherr-Hafenmobilkrans LHM 420 im bayernhafen Passau:

12. Dezember 2018 | bayernhafen

Neue Ausgabe ‚kurs bayernhafen‘ 12-2018

„Dynamische Arbeitswelt Hafen - Die wichtigste Ressource ist der Mensch“ lautet das Motto des neuen bayernhafen-Kundenmagazins

kurs kundenmagazin 12 2018

Was ist unsere Rolle in der digitalen Welt? Was lässt sich nicht an Bits und Bytes delegieren? Was können nur wir Menschen? Wir haben diese Frage zum Titelthema der aktuellen ‚kurs bayernhafen‘ gemacht, unter dem Motto: ‚Dynamische Arbeitswelt Hafen – Die wichtigste Ressource ist der Mensch‘. Gesprochen haben wir mit Geschäftsführern und Führungskräften von Kühne + Nagel, Pollmeier Massivholz, Raben Group, SAF-HOLLAND und Spedition Horst Pöppel.

Weitere Themen in der neuen Ausgabe des bayernhafen-Kundenmagazins sind:

  • Zukunftsforscher Dr. habil. Heiko von der Gracht zur ‚Zukunft der Arbeit und Arbeit der Zukunft‘ in seinem Gastbeitrag
  • Leidenschaft für gute Möbel – ein Einblick in die GüterWege von VS Möbel für Schulen und Büros
  • die ErfolgsGeschichte der Emons Spedition GmbH
  • die erweiterte Infrastruktur im bayernhafen Passau aktuelle Bilder vom Kranaufbau finden Sie hier
  • die Termine für das nächste Hafenfest oder eine Open-Air-Oper zum Vormerken sowie viele weitere spannende Themen…

Hier können Sie das Kundenmagazin kurs bayernhafen als pdf herunterladen: kurs bayernhafen 12/2018 (5 MB) . Sie möchten unser Kundenmagazin abonnieren und keine Ausgabe mehr verpassen? Einfach das Formular ausfüllen und Sie erhalten die Printausgabe kostenlos per Post.

PS: Drei Fragen zur Personalmesse Jobport sowie zu Ausbildung und Azubis stellten wir der Ausbildungsleiterin bei Emons Nürnberg. Das komplette Interview mit Manuela Kistner finden Sie hier.

29. Oktober 2018 | bayernhafen

„Frischzellenkur für Transportlösungen“

2. Bayerischer Verladertag Binnenschifffahrt

bayernhafen bypass donau verladetag

Beim Verladertag präsentierte bayernhafen einen neuen Ansatz zur Flexibilisierung der Schiffsladung bei Wasserstandsänderungen: Schüttcontainer, die automatisiert durch Horizontaldrehung entleert werden können. Im Bild ein Revolver-Spreader von RAM SMAG zur Optimierung von Schüttgutumschlag von Bahn auf Schiff.

Beim „2. Bayerischen Verladertag Binnenschifffahrt“ in Schweinfurt stellte Klaus Hohberger, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Bayernhafen GmbH & Co. KG, neue Möglichkeiten leistungsfähiger Knotenpunkte bei der Vernetzung von Transportlösungen vor. In seinem Vortrag zeigte er Praxisanwendungen auf, wie sich die Vorteile von Bahn (Geschwindigkeit) und Schifffahrt (Preis) zu einem integrierten Transportkonzept entwickeln lassen, um limitierende Faktoren zu reduzieren.

Dabei ließ sich anschaulich nachvollziehen, wie ab Passau im Westverkehr der Donau in einem exakt aufeinander abgestimmten Umlaufsystem sowohl die volle Abladung in der Schiffskapazität als auch die Geschwindigkeit der Bahn zu einem wirtschaftlichen Gesamttransport verknüpft werden können. Damit lassen sich auf der Strecke interessante und zuverlässige Alternativen vor dem Hintergrund der Niedrigwasser-Problematik auf der Donau anbieten. Zentraler Faktor für diese neuen Möglichkeiten ist ein erheblicher Entwicklungssprung in der Umschlagtechnologie. Bayernhafen schafft dies z.B. durch neue Krananlagen mit 120 t Tragkraft und der Entwicklung einer automatisierten Traverse. Aber auch durch automatisierte Lager, die Bahn, LKW und Schiff ähnlich einem Umsteigebahnhof effizient verbinden.

Einen völlig neuen Ansatz zur Flexibilisierung der Schiffsladung bei Wasserstandsänderungen zeigte Hohberger mit dem Einsatz von Schüttcontainern auf, die automatisiert durch Horizontaldrehung entleert werden können. Abladebezogene „Übermengen“ bei Niedrigwasser oder bei aneinandergrenzenden Ausbaustandards der Wasserstraßenklasse können darin platzsparend und witterungsgeschützt gelagert, in gemischter Ladungskombination und verkehrsträgerübergreifend z.B. per Bahn weitertransportiert werden. Eine Rückladung von Bahn auf das Schiff an passender Stelle ist damit schnell und wirtschaftlich darstellbar. Interessant wird dies u.a. wenn der Main bis Aschaffenburg auf 3,10 m Abladetiefe ausgebaut sein wird und der Hafen dort eine neue Funktion als Kopfhafen erhält. „Man muss sich den heute restriktiven Rahmenbedingungen auf der Wasserstraße nicht tatenlos fügen. Investitionen in neue Technologielösungen können zu einer Frischzellenkur auch für traditionelle Transportlösungen führen“, so sein Credo.

Eingeladen zum Verladertag hatten der Deutsche Wasserstraßen- und Schifffahrtsverein Rhein-Main-Donau e.V. (DWSV) in Kooperation mit der IHK Würzburg-Schweinfurt. In verschiedenen Praxisvorträgen wurden Anforderungen und Erfahrungen der industriellen Verlader und Logistikdienstleister aufgezeigt sowie Perspektiven und Grenzen beim Gütertransport auf der Wasserstraße (Main, Main-Donau-Kanal, Donau) dargestellt. Als ein gelungenes Beispiel für einen Schwertransport über die Wasserstraßen verwies Dr. Fraas, Vorsitzender DWSV, auf den Transformatoren-Transport der Siemens AG. Den Transport von Rekord-Trafos von Nürnberg nach China stellte Stefan Strobel, Kaufmännischer Leiter Siemens AG Transformatorenwerk Nürnberg, in seinem Vortrag vor.

Ausführliche Informationen und weitere Stimmen zur Veranstaltung lesen Sie in der PM des DWSV:

https://schifffahrtsverein.de/potenziale-der-wasserstrasse-erschliessen-und-nutzen-2-bayerischer-verladertag-binnenschifffahrt-am-16-10-2018-in-schweinfurt/

14. Juli 2018 | bayernhafen

Wettbewerbsfähigkeit des Binnenschiffs steigern

Auswirkungen des Schiffsstaus für die Donauhäfen

luftbild donau hafen deggendorf

Schiffsstau im Deggendorfer Hafen / Bild-Quelle: Zweckverband Donau-Hafen Deggendorf

Regensburg, 03.07.2018. Seit Freitag, 29.06., erreichen wieder aus Richtung Deggendorf kommende Schiffe die bayernhafen-Standorte Regensburg und Passau. Am späten Donnerstagabend hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt die Schifffahrtssperre auf dem 25 km langen Donauabschnitt aufgehoben. Eine ganze Woche bestand die Schifffahrtssperre nach einer Festfahrung von zwei Schiffen in der Nähe von Pfelling. Zu dieser ungewöhnlich langen Vollsperrung der Wasserstraße sagt Christian Hantke, Geschäftsleiter/Werkleiter beim Zweckverband Donau-Hafen Deggendorf: „Der wasserseitige Umschlag im Hafen Deggendorf war praktisch zum Erliegen gekommen.“ Allein im Hafen Deggendorf warteten rund 30 Schiffe und Schubleichter auf die Aufhebung der Schifffahrtssperre – diese haben zusammen eine Ladekapazität von über 55.000 Tonnen. Mehr als 2.000 Lkw wären nötig, um eine solche Transportkapazität zur Verfügung zu stellen. Stoßstange an Stoßstange entspricht das auf der A3 einem Stau auf der halben Distanz zwischen Deggendorf und Regensburg. Und das eine ganze Woche lang.

Nachdem sich der Stau auf der Donau aufgelöst hat, drehten sich auch am Samstag die Hafenkräne in Regensburg und Passau. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der Unwägbarkeiten im Donauabschnitt Straubing-Vilshofen finden derzeit auch Leichterungen statt. In den bayernhafen-Standorten Regensburg und Passau passen die Güterschiffe ihre Ladung an die tagesaktuelle Abladetiefe an, indem ein Teil ihrer Ladung auf ein weiteres Schiff umgeladen oder an Land zwischengelagert wird. Für diesen Zweck stehen in den beiden Häfen Lagerkapazitäten zur Verfügung. Zukünftig bietet bayernhafen am Standort Passau-Schalding die für die Schifffahrt und verladende Wirtschaft so wichtige Funktion des Leichterns auch direkt den Schifffahrtstreibenden an, was diesen Kosten spart.

Bayernhafen unterstützt so den vom Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer für diese Legislaturperiode angekündigten Maßnahmenkatalog, mit dem das System Hafen-Schiff- Wasserstraße noch leistungsfähiger werden soll. Der Haushaltsausschuss im Bundestag hatte letzte Woche bereits zur Unterstützung der Schiene einer Senkung der Trassenpreise zugestimmt. Die Binnenhäfen als Verknüpfungs-Experten bieten allerbeste Rahmenbedingungen, um Bahn und Binnenschiff weiter nach vorn zu bringen.

„In der Kombination aus unserer Infrastruktur und unseren Dienstleistungen machen wir Bahn und Binnenschiff für Unternehmen attraktiv“, sagt Joachim Zimmermann, „wir sind das integrative Moment, die Schnittstelle zwischen den Verkehrsträgern. Und im Gegensatz zur Straße haben Schiene und Wasserstraße noch Potenzial, weitere Verkehre aufzunehmen. Wir setzen daher auf den Dialog aller Beteiligten, denn bei Individualisierung und Digitalisierung haben beide Verkehrsträger noch Luft nach oben. Wir von unserer Seite werden intensiv mitwirken, dass Bahn und Binnenschiff nach ihren Stärken eingesetzt werden. Die faire Arbeitsverteilung der Verkehrsträger ist ein großes Thema – wir sind dabei.“

12. Juli 2018 | bayernhafen

Neue Ausgabe ‚kurs bayernhafen‘ 07-2018

„Binnenschiff und Bahn nach vorn! Durch eine faire Arbeitsteilung der Verkehrsträger“ lautet das Motto des neuen bayernhafen-Kundenmagazins

Die neue Ausgabe des bayernhafen-Kundenmagazins bietet wieder interessante Themen:

  • das TitelThema: „Binnenschiff und Bahn nach vorn! Durch eine faire Arbeitsteilung der Verkehrsträger“ mit Praxis-Beispielen aus den bayernhafen-Standorten und von Berger-Beton und Alba-Metall
  • ein Grußwort von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Wir können in eine neue Ära des Binnenschiffs starten“
  • wieso dicke Brocken Binnenschiffe lieben, zeigt der GüterWeg von Schwergut wie Siemens-Trafos und Linde-Anlagen
  • die Eröffnung des neuen Bahnschwellen-Werks von Rail.One – ein Beispiel für erfolgreiche Konversion
  • die ErfolgsGeschichten der Familienunternehmen Roth (voller Energie) und Suffel (Hydraulik ist Bewegung)
  • und viele weitere spannende Themen…

Hier können Sie das Kundenmagazin kurs bayernhafen 07/2018 (5 MB) herunterladen. Sie möchten unser Kundenmagazin abonnieren und keine Ausgabe mehr verpassen? Einfach das Formular ausfüllen und Sie erhalten die Printausgabe kostenlos per Post.

5. März 2018 | bayernhafen

„Das Potenzial von Bahn und Binnenschiff nutzen“

Geschäftsjahr 2017: 9,1 Mio. t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, eigene Investitionen von rund 30 Mio. Euro angestoßen, Containerumschlag weiterhin auf stabilem Niveau

Der Transport von Schwergut per Binnenschiff entlastet die Straßen. So wurden zum Beispiel Anfang 2018 im bayernhafen Passau zwei von Linde Engineering hergestellte Wärmetauscher für eine Erdgasverflüssigungs(LNG)-Anlage ins Binnenschiff verladen.

Regensburg, 5. März 2018 – Die bayernhafen Gruppe setzte an ihren Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau auch 2017 ihre Strategie fort, dem Gütertransport per Schiff und Bahn bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. So stieß die bayernhafen Gruppe 2017 Investitionen in Höhe von circa 30 Mio. Euro an. 2017 wurden insgesamt 9,1 Mio. t Güter über die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn umgeschlagen, 0,7 % mehr als im Vorjahr.

Der Januar 2017 war in Teilen Süddeutschlands der kälteste seit dreißig Jahren: 3½ Wochen lang, bis Mitte Februar, musste die Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal und der bayerischen Donau wegen der Eislage eingestellt werden. Entsprechend ging der Schiffsgüterumschlag im ersten Quartal 2017 um rund ein Drittel gegenüber 2016 zurück. Dies wurde übers Jahr jedoch wieder aufgeholt. So erreichte die bayernhafen Gruppe 2017 beim Schiffsgüterumschlag eine Steigerung von 5,9 % gegenüber 2016 auf 3,195 Mio. t. Maßgeblich dafür war insbesondere die Entwicklung am vom Schiffsgüterumschlag her größten bayerischen Hafen, dem bayernhafen Regensburg. Den größten Anteil an der Schiffstonnage machten landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Nahrungs- und Futtermittel aus; auch hochwertiges Schwergut wie in Bayern gefertigte Trafos oder Anlagentechnik wurde aufs Binnenschiff verladen und entlastete so die Straßen.

Per Bahn wurden 5,872 Mio. t umgeschlagen, 1,9 % weniger als im Vorjahr. Ein Grund dafür ist die per 30. Juni 2016 durch die italienische Staatsbahn eingestellte Rollende Landstraße (RoLa) vom bayernhafen Regensburg nach Trento. Über die Brenner-Route wird aktuell intensiv diskutiert, insbesondere auch wegen der gravierenden Autobahn-Rückstaus auf deutscher Seite aufgrund der Lkw-Blockabfertigungen in Tirol. Beim internationalen Brenner-Gipfel Anfang Februar 2018 vereinbarten die politischen Vertreter, bis Mai Vorschläge zu erarbeiten, wie mit der Rollenden Landstraße (RoLa) über den Brenner Straßentransporte auf die Schiene verlagert werden können. Die bayernhafen Gruppe bringt sich hier aktiv ein. „Wir begrüßen die von Bundesverkehrsminister Christian Schmidt beim Brenner-Gipfel vorgeschlagenen Förderungen als eine wesentliche Maßnahme, wieder grenzüberschreitende RoLas marktattraktiv gestalten zu können“, sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, „wir stehen bereit, die RoLa wieder zu starten.“

Auf weiterhin stabilem Niveau bewegt sich der Containerumschlag an den bayernhafen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg: Mit 450.944 TEU im Geschäftsjahr 2017 wurden die 459.794 TEU vom Vorjahr fast erreicht.

Flächenrecycling statt Flächenverbrauch
Die bayernhafen Gruppe bietet an ihren sechs Standorten für ihre Kunden Eigentum auf Zeit, über Erbbaurechts- und Mietverträge. Dies stellt eine nachhaltige Nutzung sicher, reduziert Leerstand und ermöglicht den Nutzerwechsel auf ein und derselben Fläche – das heißt Flächenrecycling geht vor Bauen auf grüner Wiese. Beispiel Konversion im bayernhafen Aschaffenburg: Auf den Flächen eines ehemaligen Umspannwerks entsteht ein Werk für Betonschwellen für die Bahn – Eröffnung voraussichtlich im April 2018. Im Hafen findet sich die ideale Anbindung an die drei Verkehrsträger Bahn, Binnenschiff und LKW.

„Der Erhalt und Ausbau von Infrastruktur ist ein Dauerbrenner“,
sagt Joachim Zimmermann, „denn Infrastruktur ist das Rückgrat unserer Wirtschaft – sie muss laufend in Stand gehalten werden. Dies nehmen wir an unseren Standorten mit unserer Bauherren-Fähigkeit selbst in die Hand. Um die Ausgangsposition für den Gütertransport per Schiff und Bahn weiter zu verbessern, braucht es einen langen Atem. Wir investieren daher kontinuierlich in die schienen- und wasserbezogene Infrastruktur und in die Dienstleistungen an unseren Standorten.“

Für 2018 plant die bayernhafen Gruppe über all ihre Standorte Investitionen in Höhe von rund 32 Millionen Euro – zusätzlich zu den 2017 bereits angestoßenen 30 Millionen Euro. Dazu gehört die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen sowie über mehrere Jahre laufende Optimierungsmaßnahmen an der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. So wurde zum Beispiel 2017 im bayernhafen Bamberg mit der   Umwandlung eines Schräg- in ein Senkrecht-Ufer begonnen, dadurch wird der  Umschlag von und aufs Binnenschiff optimiert. Für 2018 ist unter anderem eine Modernisierung des Kranparks vorgesehen.

„Der Politik kommt die zentrale Aufgabe zu, alle Verkehrsträger ganzheitlich in den Blick zu nehmen und multimodale Infrastruktur zu stärken“, sagt Joachim Zimmermann, „die neue Bundesregierung hat hier die Chance, den Masterplan Schienengüterverkehr um die Binnenschifffahrt zu erweitern. Wir brauchen hier ein Gesamtkonzept, um den Wirtschaftsstandort Deutschland dauerhaft zu stärken und das Potenzial von Bahn und Binnenschiff zu nutzen.“

Fotos

Gerne stellen wir Ihnen folgende Fotos als jpg-Dateien zur Verfügung und bitten um Berücksichtigung der Bildquellen-Angaben.

Der kumulierte Bahn- und Schiffsgüterumschlag der bayernhafen Gruppe beträgt 9,1 Mio. t Güter im Jahr 2017 (im Bild der bayernhafen Regensburg).
Der Containerumschlag an den bayernhafen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg beläuft sich auf 450.944 TEU im Geschäftsjahr 2017 (im Bild der bayernhafen Nürnberg). Foto: David Ebener

15. Dezember 2017 | bayernhafen

Neue Ausgabe des Kundenmagazins kurs bayernhafen 12-2017

Die neue „kurs bayernhafen“ ist da!

Die Themen im neuen Kundenmagazin der bayernhafen Gruppe 12-2017:

  • das TitelThema: Infrastruktur – das Fundament unserer Wirtschaft. Diese Infrastruktur ist entscheidend auch für die Drehscheiben-Funktion trimodaler Binnenhäfen.
  • ein Interview mit Dr. Markus Söder, MdL, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat: „Das Exportland Bayern braucht eine optimale Einbindung in globale Lieferketten.“
  • die ErfolgsGeschichte der Wiesneth-Mühle … seit mehr als 300 Jahren in Familienbesitz
  • der GüterWeg vom Baum über Zellstoff zum Papier – die Sappi Stockstadt GmbH
  • der Durchbruch von Recyclingbaustoffen im Nürnberger Straßenbau
  • das Sprungbrett Roll-on-Roll-off … von Passau zu Märkten in Europa und Asien
  • und viele weitere spannende Themen…

Hier können Sie das Kundenmagazin kurs bayernhafen 12/2017 (4 MB) herunterladen. Sie möchten unser Kundenmagazin abonnieren und keine Ausgabe mehr verpassen? Einfach das Formular ausfüllen und Sie erhalten die Printausgabe kostenlos per Post.