Andrea Betz

Leitung Immobilienwirtschaft

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Maier & Korduletsch Energie GmbH

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Maier & Korduletsch Energie GmbH

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Tobias Loibl

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  • Handel

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Das MaierKorduletsch Pelletslager im bayernhafen Passau bietet Platz für 4.500 Tonnen Holzpellets. Eine Verladehalle inklusive Fahrzeugwaage und modernster Technik runden den Lagerstandort für Pellets ab. Dabei ermöglicht die Lage im Bayernhafen eine trimodale Versorgung und somit umweltfreundlichere Transporte. Mit der Investition sorgt MaierKorduletsch für sichere Arbeitsplätze und eine nachhaltige, regionale Energieversorgung.
1919 gegründet, steht MaierKorduletsch heute für Energie, Wärme und Mobilität. Neben Holzpellets, Heizöl, Erdgas und Strom zählen Kraftstoffe und Markenschmierstoffe sowie ein eigenes Shell-Tankstellennetz zum Portfolio des Energieexperten.

15. Juni 2020 | Passau

Maier Korduletsch nimmt Holzpellet-Lager in Betrieb

Platz für 4.500 Tonnen Holzpellets - Investition für Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit

3 Silotürme Pelletslager Maier Korduletsch

Sichere Versorgung: 3 Silotürme im bayernhafen Passau mit einer Höhe von je 30 Meter bieten Platz für 4.500 Tonnen Holzpellets (Bild-Quelle: MaierKorduletsch)

Der Energieversorger MaierKorduletsch hat Ende Mai sein neues Holzpellet-Silolager im bayernhafen Passau offiziell in Betrieb genommen. Die drei jeweils 30 Meter hohen Silotürme bieten zusammen Platz für 4.500 Tonnen Holzpellets. Das Investitionsvolumen für die gesamte Anlage beträgt rund 1,9 Millionen Euro.

Sei man 2005 noch belächelt worden, gebe ihnen der heutige Erfolg eindeutig recht, so Geschäftsführer Johann Berger über die Entwicklung des Pelletsgeschäfts. Inzwischen setzten viele Haushalte, aber auch Großverbraucher und Unternehmen auf den nachwachsenden Energieträger.

Mit den Silolagern können zukünftige Nachfrage- und Produktionsschwankungen ausgeglichen und das Geschäft mit dem nachwachsenden Energieträger Pellets weiter ausgebaut werden. Eine Verladehalle inklusive Fahrzeugwaage und modernster Technik runden den neuen Lagerstandort für Pellets ab. Dabei ermöglicht die Lage im bayernhafen eine trimodale Versorgung und somit umweltfreundlichere Transporte. Mit dem neuen Pelletslager möchte MaierKorduletsch so einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit leisten.

 

18. März 2020 | Passau

Hohe Schnittstellen-Kompetenz im bayernhafen Passau

Geschäftsjahr 2019: 351.665 t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, gegenüber 2018 ein Plus von 6 %, eigene Investitionen von über 1,5 Mio. Euro

Umschlag Biertanks LHM420 bayernhafen Passau

Im bayernhafen Passau wurden 2019 insgesamt 351.665 t Güter per Schiff und Bahn umgeschlagen, 6 % mehr als im Vorjahr. (Bildquelle: bayernhafen Passau / Ziegler)

Passau, 18. März 2020 – Der bayernhafen Passau hat 2019 seinen Weg konsequent fortgesetzt, Langstreckenverkehre durch passgenaue Infrastruktur weg von der Straße auf die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu verlagern. So umfasste der Schiffs- und Bahngüterumschlag im bayernhafen Passau im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 351.665 t – gegenüber den 331.759 t vom Vorjahr ein Plus von 6 %.

Wir bündeln Gütervolumina und verknüpfen Verkehrsträger, damit sind wir die Schlüsselstelle der Verkehrsverlagerung.

bayernhafen Geschäftsführer
Joachim Zimmermann

Per Schiff wurden 299.789 t in 2019 umgeschlagen. Das sind 1,9 % mehr als im Rekord-Niedrigwasserjahr 2018. Ein dickes Plus gab es beim Bahnumschlag, der um 37,8 % auf 51.876 t zulegte. Hauptumschlaggüter per Bahn waren 2019 Zement, Holz und Fahrzeuge. Den größten Anteil an der Schiffstonnage machten Agrargüter aus. Auch die RoRo-Verkehre, die Passau über Enns mit Vidin und Ruse in Bulgarien verbinden, sowie die Schwergut- und Volumentransporte spielen weiterhin eine große Rolle. So wechselten im Oktober 24 Biertanks auf ihrem Weg von Unterfranken zur tschechischen Brauerei Budweiser Budvar im bayernhafen Passau ihr Transportmittel: vom Binnenschiff auf den Lkw. Bei den Schwergutumschlägen kam auch der Anfang 2019 in Betrieb genommene hafeneigene Mobilkran zum Einsatz.

Der bayernhafen Passau ist mit seiner Schnittstellen-Kompetenz ein Garant der Verkehrsverlagerung. Denn weil im Hafen die Verkehrsträger effizient verknüpft werden, entscheiden sich Unternehmen dafür, Bahn und Binnenschiff auf der Langstrecke als Alternative zum Lkw einzusetzen. So trägt der bayernhafen wesentlich dazu bei, dass Verkehrsträger nach ihren Stärken eingesetzt werden. Dies entlastet die Straßen und spart CO2 ein.

„Wir bündeln Gütervolumina und verknüpfen Verkehrsträger“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „damit sind wir die Schlüsselstelle der Verkehrsverlagerung. Wir agieren ganz ähnlich wie die Wechselzonen beim Triathlon: Bezogen auf die gesamte logistische Kette stehen wir nur kurz im Fokus, aber da muss alles stimmen. So wie in den Wechselzonen beim Triathlon jedes Detail zählt, muss auch bei uns jeder Handgriff sitzen. Güterumschlag im Hafen setzt das optimale Zusammenspiel gemeinsam mit unseren Kunden voraus, und das Team muss perfekt eingespielt sein. Grundvoraussetzung ist die Kapazität der Hafeninfrastruktur.”

2019 hat bayernhafen Investitionen am Standort Passau von 1,5 Mio. Euro in die Vorbereitung von Flächen und in seine Hafeninfrastruktur angestoßen: darunter in Siloanlagen im Passau-Schalding sowie in den Ausbau der Liegeplatz­infrastruktur für Flusskreuz­fahrtschiffe am Standort Passau-Racklau. Für 2020 plant bayernhafen in Passau über mehrere Jahre laufende Investitionen in Höhe von 3 Mio. Euro anzustoßen.

Flusskreuzschifffahrt

2019 legten im bayernhafen Passau insgesamt 299 Flusskreuzfahrtschiffe an, davon 266 in der Racklau, ein Plus von insgesamt 17,7 % gegenüber 2018.

kurs 12 2019 | GüterWege

24 Biertanks auf ihrem Weg zur Brauerei Budweiser Budvar

Von Unterfranken ins tschechische Budweis via bayernhafen Passau

Schwerlast Umschlag Biertanks bayernhafen Passau LHM420 Liebherr

Schwere und großvolumige Güter können per Binnenschiff sicher und umweltschonend transportiert werden. So reisten im Oktober 2019 insgesamt 24 Biertanks per Schiff von Unterfranken nach Passau. Mit dem Anfang des Jahres in Betrieb genommenen Hafenmobilkran wurden sie für die letzte Etappe zur tschechischen Brauerei Budweiser Budvar auf Spezialfahrzeuge umgeladen. (Bildquelle: bayernhafen / Ziegler)

Per Binnenschiff reisten im Oktober insgesamt 24 Biertanks nach Passau in Nieder­bayern. Auf ihrem Weg von Unterfranken zur welt­bekannten tschechischen Brauerei ­Budweiser Budvar wechselten die je 19 Tonnen schweren und rund 18,5 Meter langen Tanks im ­bayernhafen Passau ihr Transportmittel.

Bereits am 7. Oktober 1895, vor über 124 Jahren, wurde die erste Charge Bier von der Brauerei im tschechischen Budweis gebraut. Die Brauerei Budweiser Budvar verwendet als Zutaten ­Hopfen, mährisches Malz und einzigartiges Wasser, dem das Bier auch seinen unverwechselbaren Geschmack verdankt. Zum kristallklaren Wasser, einem Erbe eines Sees aus der Eiszeit, führen 300 Meter tiefe artesische Brunnen direkt in der Brauerei. Der Haupt-Gärprozess erfolgt in Tanks bei einer Temperatur von maximal 10°C. In horizontalen Lagertanks darf das Bier dann so lange reifen, bis sich sein Geschmack entfaltet hat. Insgesamt 1.602.000 Hektoliter Bier wurden von dem tschechischen Staatsbetrieb in 2018 in über 70 Länder der Welt geliefert.

Die 24 neuen Tanks mit einem Fassungsvermögen von je 3.025 Hektolitern hat die Firma Ziemann Holvrieka, ein großer Hersteller von Brauerei­tanks und schlüsselfertigen Brauereianlagen, in der Produktionsstätte im unterfränkischen Bürgstadt gefertigt. Mit je bis zu sechs Tanks beladen ging es per Binnenschiff der ­Reederei Rhenus über Main, Main-Donau-Kanal und Donau bis nach Passau. Schwere und großvolumige Güter können auf dem Binnenschiff sicher und umweltschonend transportiert werden.

Schwergutumschlag mit neuem bayernhafen Mobilkran

Im bayernhafen Passau wurden die Tanks mit dem hafeneigenen Mobilkran vom Schiff entladen. Der Kran vom Typ LHM 420 kann Einzellasten mit einem Gewicht von bis zu 120 Tonnen umschlagen. „Mit dem Anfang des Jahres in Betrieb genommenen Kran haben wir die besondere Rolle des Standorts Passau für Schwergut- und Volumentransporte weiter gestärkt“, so bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann.

Die Logistikkette von Passau nach Budweis organisierte das auf Schwertransporte spezialisierte Familienunternehmen Hermann Paule GmbH & Co. KG aus Stuttgart. Für die letzte Etappe des Transports von Passau ins rund 140 Kilometer entfernte Budweis setzte die Firma Paule sogenannte ’Hubhebelkesselbrücken’ ein. Mit diesen Spezialfahrzeugen mit einem hydraulischen Hub von bis zu 1,50 m über dem Boden können Hindernisse wie z.B. Kreisverkehre leichter überwunden werden. Den Auftrag für die Begleitung des Schwertransports auf der Straße hatte die Firma Paule der Firma Lakota in Passau erteilt.

kurs 06 2019 | GüterWege

Anlagenteile von Linde Engineering reisen per Binnenschiff

„Wir benötigen eine reibungslos funktionierende Transportlogistik“

Schwergut Linde bayernhafen Passau LHM420 Liebherr

Im April nutzte das führende Industriegase- und Engineering-Unternehmen Linde mit Werk im oberbayerischen Schalchen im Landkreis Traunstein mehrmals den bayernhafen Passau-Schalding für einen Schwergutumschlag aufs Binnenschiff.

„Die Komponenten, die wir in unserem Werk Schalchen fertigen, sind für Großanlagen in der ganzen Welt bestimmt,“ sagt Dr. Alexander Unterschütz, Head of Manufacturing bei Linde Engineering, „häufig liefern wir diese Anlagen­teile tausende von Kilometer an die entlegensten Orte auf dem Globus. Hierfür benötigen wir eine reibungslos funktionierende Transportlogistik, bei der auch der bayernhafen Passau ein langjähriger, wichtiger und zuverlässiger Partner für uns ist.“

Aufs Binnenschiff umgeschlagen wurde eine vakuumisolierte Coldbox, 27,0 x 5,1 x 6,3 m groß, bestehend aus Wärmetauschern mit Ver­rohrungen und anderen Prozesskomponenten sowie vier Tanks, jeweils 32,5 x 4,3 x 4,8 m groß. All diese Komponenten sind bestimmt für eine Heliumgewinnungs- und -verflüssigungsanlage für einen Linde Kunden in Russland. Bei den Umschlägen kam der neue bayernhafen Mobilkran zum Einsatz – für die Coldbox im Einzelumschlag, für die restlichen Komponenten aufgrund von deren Größe im Twin-Einsatz zusammen mit einem Autokran der Fa. Kran Saller.

Nach der Verladung auf zwei Binnenschiffe gingen Coldbox und Tanks von Passau auf die Reise über Donau, Main-Donau-Kanal und diverse Binnengewässer bis nach Bremen. Von dort ging’s weiter zum finalen Bestimmungsort in Russland.

Das Unternehmen Linde …
…, das mit weltweit ca. 80.000 Mitarbeitern für Kunden in mehr als 100 Ländern der Erde arbeitet, beschäftigt im Werk Schalchen über 750 Mitarbeiter. Jährlich werden hier rund 20.000 t Material, vor allem Aluminium, Edelstahl und C-Stahl verbaut. Als Teil von Linde Engineering werden im Werk Schalchen Komponenten und komplette Module für zahlreiche Anwendungen in Prozessanlagen entworfen und produziert: Dazu gehören u.a. Plattenwärmeaustauscher, Anlagenmodule / Coldboxen, kryogene Kolonnen, Tieftemperaturtanks, luftbeheizte und Wasserbad-Verdampfer und spiralnaht­geschweißte Aluminiumrohre. Der größte Teil der in Schalchen gefertigten Anlagen geht in den Export und tritt die Reise per Schwertransport über die Straße zum bayernhafen Passau an. Anlagen von Linde in Schalchen kommen in allen Erdteilen zum Einsatz.

›› www.linde-engineering.de

Verena Riel

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29. Mai 2019 | Passau

Neues Flusskreuzfahrtschiff ‚in Größe XXL‘

Das Luxusschiff ‚AmaMagna‘ legt erstmals im bayernhafen Passau- Racklau an

Flusskreuzfahrtschiffe bayernhafen Passau Racklau Ama Magna Dom

„bayernhafen Passau / Ingo Maschauer“

28. Mai 2019 – Mit einer Breite von 22 Metern und einer Länge von 135 Metern ist das neue Flusskreuzfahrtschiff ’AmaMagna’ etwa doppelt so groß wie „übliche“ Flusskreuzfahrtschiffe mit einer Standardbreite von 11,45 Metern. In der Saison 2019 verkehrt das neue Luxusschiff der amerikanischen Flusskreuzfahrtreederei AmaWaterways im Wochenrhythmus auf der Donau zwischen Vilshofen und Budapest. Schiffe mit dieser Breite können wegen der Schleusengrößen nicht auf dem Main-Donau-Kanal fahren. Letzte Woche legte die ’AmaMagna’ erstmals im bayernhafen Passau-Racklau an.

Die ’AmaMagna’ macht ihrem Namen alle Ehre – das neue Luxusschiff der Flusskreuzfahrtreederei AmaWaterways auf der Donau ist beeindruckend groß und mit vielen Extras ausgestattet. Mehr als die Hälfte der 98 Kabinen sind zwischen 33 und 66 m² groß und die 196 Gäste können aus vier Restaurants auswählen. Das Hotelschiff mit Baujahr 2019 verfügt über einen innovativen dieselelektrischen Hybridantrieb.

Beim Anlegen an der Anlegestelle im bayernhafen Passau-Racklau zeigte der Kapitän sein Können. Elegant ”parkte” er die ’AmaMagna’ in der Racklau ein. Die Passagiere konnten dann je nach Laune aus verschiedenen geführten Landausflügen auswählen wie zum Beispiel ein Spaziergang durch die Altstadt von Passau, eine Fahrradtour oder ein Ausflug zur Veste Oberhaus.

Mit Anlegestellen für Fahrgastkabinenschiffe in Bamberg, Roth, Regensburg, Passau und der Anfang des Jahres in Aschaffenburg dazugekommenen bietet bayernhafen der Flusskreuzfahrt-Branche fünf Standorte in Bayern aus einer Hand an. Über 1.900 Hotelschiffe legten 2018 an, davon 238 in der Racklau. 2019 stehen im bayernhafen Passau-Racklau bereits vier Liegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe zur Verfügung, für 2020/21 ist eine Erweiterung auf bis zu sieben Liegestellen geplant, mit Elektrifizierung und perspektivisch der Errichtung eines Terminalgebäudes. In Aschaffenburg plant bayernhafen am Main den Bau einer eigenen Anlegestelle für Fahrgastkabinenschiffe, um innerstädtische Liegestellen von reinen Umsteigevorgängen Schiff/Bus zu entlasten.

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Binnenschifffahrtsunternehmen mit Schwerpunkt auf Projekt-, Schwergut- und Übermaßlogistik. Haupteinsatzgebiet ist die Wasserstraße Donau mit allen angrenzenden Binnenflüssen und Schwarzmeer Region, inklusive Vor- und Nachläufen auf dem Festland, sowie Umschlägen in allen Binnen- und Seehäfen.