7. August 2026 | Regensburg

Willkommen im Heimathafen: Neues XXL-Mural an der Donaulände Regensburg

36 Meter Kreativität. Vier Nachwuchstalente. Ein erfahrener Graffiti-Künstler. Und ein Biber als heimlicher Star.

Ein neues, 36 Meter langes Wandgemälde an der Donaulände setzt ein kreatives Zeichen im Übergang zwischen Stadt und Hafen. Der Regensburger Graffiti-Künstler Valentin Wild und vier Nachwuchsartists haben im Auftrag von bayernhafen ein farbenfrohes Kunstwerk geschaffen. Es heißt Gäste aus aller Welt willkommen und soll die Verbundenheit der Regensburgerinnen und Regensburger mit ihrem #Heimathafen Regensburg fördern.
Zwischen hafentypischen Motiven, Regensburger Wahrzeichen und inspirierenden Begriffen gibt es jede Menge zu entdecken. So wird aus einer Wand ein echter Blickfang, der die Donaulände noch ein Stück lebenswerter macht.
Unser persönlicher Liebling: der Biber am rechten Ende des Kunstwerks.

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deuka Tiernahrung Cremer GmbH & Co. KG

deuka Tiernahrung Cremer GmbH & Co. KG

Äußere Wiener Str. 28 / Passauer Str. 11
93055 Regensburg

Telefon:
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0941 60 43-110
E-Mail:
Website:

Ansprechpartner:
Jürgen Werner

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  • Produktion/Industrie
  • Umschlag

Firmenprofil

deuka Tiernahrung Cremer ist der größte, private Futtermittelhersteller in Deutschland. Unser Kerngeschäft ist die Produktion von Misch-, Mineral- und Spezialfuttern für Rinder, Schweine und Geflügel sowie von Haus- und Heimtieren aller Art. Über 730 Mitarbeitenden aus 23 Nationen engagieren sich erfolgreich an den 15 Standorten in Deutschland. Gemeinsam produzieren wir circa 2,4 Millionen Tonnen Futter (2025). Unsere Werke gehören zu den modernsten und größten Mischfutterwerken in der Bundesrepublik. Durch unser breites Vertriebsnetz mit einer engen Kundenbetreuung und durch die Verwendung vorwiegend regionaler Rohstoffe sind wir ein starker Partner der heimischen Landwirtschaft.

4. März 2026 | Regensburg

Mehr Güter per Schiff und Bahn im bayernhafen Regensburg

+++ Güterumschlag 2025 per Schiff und Bahn mit Plus 9,8 % +++ 102.832 TEU im Kombinierten Verkehr +++ 2.100 Arbeitsplätze bei den ansässigen Firmen +++

Im bayernhafen Regensburg wurden 2025 insgesamt 2,57 Mio. t Güter über die beiden Verkehrsträger Schiff und Bahn umgeschlagen. Rund 149.000 Lkw-Fahrten wurden durch die Verlagerung von Langstreckenverkehren eingespart. (Foto: bayernhafen / Michael Ziegler)

Regensburg, 4. März 2026 – Im bayernhafen REGENSBURG wurden 2025 per Schiff und Bahn 2,57 Mio. Tonnen Güter umgeschlagen, das sind 9,8 % mehr als im Vorjahr. Rund 149.000 Lkw-Fahrten wurden durch die Verlagerung von Langstreckenverkehren auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn eingespart.

Insgesamt schlug bayernhafen an seinen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau im vergangenen Jahr 8,37 Mio. Tonnen Güter per Schiff und Bahn um. Durch die Entwicklung eines Logistik- und Industrieparks im Landkreis Deggendorf – den bayernhafen InfraPark Plattling Stephansposching – schafft das Unternehmen zudem weitere Möglichkeiten für Ansiedlungen und Verkehrsverlagerung.

Im bayernhafen Regensburg betrug 2025 der Bahngüterumschlag 1,43 Mio. t, das sind 2,1 % mehr als im Vorjahr. Per Binnenschiff wurden in Regensburg, dem im Schiffsgüterumschlag in ganz Bayern führenden Hafen, 1,14 Mio. t umgeschlagen und damit 21 % mehr als 2025. Im Kombinierten Verkehr (KV) wurden 102.832 TEU (1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Standardcontainer) umgeschlagen und somit ein Plus von 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Neben Containern im Seehafenhinterlandverkehr mit Hamburg und Bremerhaven gehören dazu Wechselbrücken und Sattelauflieger im kontinentalen Verkehr. Per Schiff und Bahn werden z.B. Agrargüter, Baustoffe, Erze und Metalle, Nahrungsmittel, Brennstoffe, Recyclinggüter, Mineralien und Industriegüter wie Maschinen und Automotivteile sowie Schwergut wie Trafos und Kabeltrommeln transportiert.

Jobmotor und Standortfaktor

2025 wurde der 100. Geburtstag des Zusammenschlusses mehrerer Häfen zur heutigen Bayernhafen GmbH & Co. KG gefeiert, deren Hauptsitz Regensburg ist. Eine Erhebung unterstreicht die Bedeutung der bayernhafen-Standorte als regionale Jobmotoren: Die rund 400 ansässigen Unternehmen beschäftigen gemeinsam fast 16.000 Menschen.

Allein im bayernhafen Regensburg bieten die angesiedelten Firmen rund 2.100 Arbeitsplätze, das ist ein Zuwachs von 14,8% seit der Erhebung im Jahr 2016. Als Logistikdrehscheibe sichert der bayernhafen Regensburg gemeinsam mit den Hafenkunden die zuverlässige Versorgung von Gesellschaft und Industrie und ist für heimische Produkte das Tor zur Welt.

Investitionen und Ausblick

Die Ende 2025 erfolgte Einstellung der Trailer-Zugverkehre, die fast zwei Jahre zwischen Regensburg und Ungarn erfolgreich liefen, wird sich in den nächsten Verkehrszahlen bemerkbar machen. „Um die großen Trailer-Volumen im kontinentalen Verkehr nachhaltig auf die Schiene zu bekommen, wünschen wir uns auch von Verladerseite einen längeren Atem“, sagt bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „der Container im Seehafen-Hinterlandverkehr zeigt, wie das langfristig gelingt. Infrastruktur und Kapazität dafür sind in den bayernhafen-Standorten vorhanden“. Nach Abschluss der in diesem Jahr erfolgenden Generalsanierungen der Bahnstrecken Regensburg-Nürnberg bzw. -Passau wird mit einem zuverlässigen und leistungsfähigen Schienennetz gerechnet. Während der Bauarbeiten erwarten bayernhafen und die Hafenkunden erhebliche Auswirkungen durch Vollsperrungen und Umleiterstrecken.

Häfen gewährleisten mit ihrer Schnittstellenfunktion eine effiziente Verknüpfung von Schiff, Bahn und Lkw und ermöglichen so nachhaltige Logistikketten.

bayernhafen Geschäftsführer
Joachim Zimmermann

„Aus den Fehlern der Vergangenheit sollte unbedingt gelernt werden. Damit es nicht auch bei den Wasserstraßen als klimafreundlicher Verkehrsträger zu einem nicht zu bewältigenden Sanierungsstau kommt, ist eine vernünftige, vorausschauende Finanzierung dieser erforderlich. Statt einer Inselbetrachtung braucht es ein ganzheitliches, verkehrsträgerübergreifendes Verkehrskonzept“, sagt bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, der auch Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen e.V. ist, „Häfen gewährleisten mit ihrer Schnittstellenfunktion eine effiziente Verknüpfung von Schiff, Bahn und Lkw und ermöglichen so nachhaltige Logistikketten. Voraussetzung ist eine funktionierende Infrastruktur im Verkehrsnetz.“

Den eigenen Investitionskurs in die Hafeninfrastruktur sowie Logistik- und Büroflächen für Unternehmen plant bayernhafen 2026 am Standort Regensburg mit einem Volumen von rund 11 Mio. Euro fortzusetzen, dazu gehören auch mehrere Jahre laufende Projekte. So investiert bayernhafen zum Beispiel unter Berücksichtigung der Denkmalschutz-Bestimmungen in die Modernisierung der ehemaligen DDSG-Gebäude an der Donaulände für eine weitere gewerbliche Nutzung als Pufferzone – erste Büroräume stehen voraussichtlich bereits im zweiten Halbjahr zur Vermietung zur Verfügung. Der Bereich gehört ebenso wie das Stadtlagerhaus zum laufenden Bebauungsplanverfahren für den Westhafen / Ölhafen. Erklärtes Ziel ist, aus der historisch gewachsenen Gemengelage Rechts- und Planungssicherheit für die Hafenkunden wie auch für die Nachbarn zu erreichen.
Durch eine etwaige Umnutzung des Stadtlagerhauses in ein Kreativareal dürfen für den Hafenbetrieb keinerlei Einschränkungen resultieren.

31. Oktober 2025 | Regensburg

Bundestagsabgeordneter Stefan Schmidt absolviert Hafenpraktikum im bayernhafen Regensburg

Politisches Hafenpraktikum – Besuch im Heimathafen

Bundestagsabgeordneter Stefan Schmidt erhält von bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann eine Urkunde überreicht

Politik trifft Praxis. Dieses Motto stand beim Hafenpraktikum des Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidts (Bündnis 90/Die Grünen) im bayernhafen Regensburg im Mittelpunkt. Zu verschiedenen Gelegenheiten war Schmidt, der den Wahlkreis Regensburg im Bundestag vertritt, in den vergangenen Jahren bereits zu Besuch in seinem Heimathafen Regensburg gewesen. Dieses Mal durfte er selbst mit anpacken und die Arbeitswelt Hafen aus erster Hand erleben.

Das Hafenpraktikum ist ein Multiplikatorenprogramm des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen e.V. (BÖB), in dem bayernhafen Mitglied ist. Ziel des Formates ist es, die Funktion und Bedeutung der Binnenhäfen für Mandatsträgerinnen und Mandatsträger praktisch erfahrbar zu machen.

An der Schnittstelle zwischen Hafen und Stadt

Zusammen mit dem Hafenmeister kontrollierte Schmidt die Ausweich-Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe an der Donaulände und informierte sich über dieses für die Stadt Regensburg wichtige Tourismussegment. Die Donaulände ist das älteste Areal des Hafens. In den vergangenen Jahren wurde die Donaulände von bayernhafen als „Pufferzone“ zwischen Altstadt und Hafengebiet, Wohnen und Logistik, neu strukturiert. Der östliche Bereich wird weiterhin für den Güterumschlag per Schiff und Bahn genutzt. Den westlichen ertüchtigte bayernhafen für die sogenannte Weiße Flotte. Dazu investierte bayernhafen unter anderem in eine Landstromanlage, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. bayernhafen setzt sich seit Jahren für die Akzeptanz der Flusskreuzschifffahrt und wie diese verträglich für die Bevölkerung und die Umwelt gestaltet werden kann, ein – Themen, die auch die Schmidt in seiner politischen Arbeit im Ausschuss für Tourismus, beschäftigen.

Vielfältige Umschlagstätigkeiten live erleben

Wie die Verknüpfung der Verkehrsträger und der Güterumschlag praktisch funktioniert, konnte Stefan Schmidt bei den weiteren Praxisstationen erleben und verschiedene Umschlagsvarianten selbst ausprobieren. Im von bayernhafen betriebenen Trailerport T2 fuhr er mit einem Reachstacker und begleitete den Umschlag einer Wechselbrücke und eines Sattelaufliegers. Der Trailerport T2 ist ein speziell für den Umschlag von Sattelaufliegern und Wechselbrücken optimiertes Terminal.

Danach ging es hoch hinaus auf den elektrischen Portalkran im trimodalen Containerterminal. Natürlich galt es hier nicht nur den traumhaften Ausblick über Regensburg in der goldenen Oktobersonne zu bewundern, sondern sich aus nächster Nähe zu überzeugen, wie schnell und scheinbar mühelos der Umschlag von Containern im einzigen trimodalen Container-Terminal in Ostbayern erfolgt. Das Terminal wird von der zur IGS Logistics Group gehörenden CTR Container Terminal Regensburg GmbH betrieben.

Den Abschluss bildete der Aufstieg auf Kran 21 im Westhafen Regensburg. Der Kran gehört mit einer Höhe von 63 Metern und einem Gewicht von über 500 Tonnen zu den „Schwergewichten“ im Hafen. Nach einer kurzen Einweisung durfte Stefan Schmidt selbst in der Krankanzel Platz nehmen und testen, wie mit nur 2 Joysticks das Umschlaggerät zu bedienen ist.

Im Gespräch mit bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann ließ der Abgeordnete die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren. Und er bekannte sich dazu, HafenFan zu sein.

19. August 2025 | Regensburg

Bundestagsabgeordnete Victoria Broßart absolviert Hafenpraktikum im bayernhafen Regensburg

Politisches Hafenpraktikum – Hafen aus nächster Nähe erfahren

Regensburg, 19.08.2025– Hoch hinaus ging es für die Bundestagsabgeordnete Victoria Broßart (Bündnis 90/Die Grünen) am 14. August 2025 bei ihrem politischen Hafenpraktikum im bayernhafen Regensburg. Bei dem intensiven Einblick hinter die Kulissen des bezüglich Schiffsgüterumschlag in Bayern führenden Hafens standen verschiedene Praxis­stationen auf dem Programm, bei denen Frau Broßart hautnah erfahren konnte, was der Hafen als Verknüpfungsschnittstelle zwischen den Verkehrsträgern und für die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung und Wirtschaft in der Region leistet. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten dabei Bahnthemen.

Als erste Praktikumsstation stand die Fahrt mit einer Rangierlok und der fachliche Austausch mit Rail Bavaria an, einem Eisenbahnverkehrsunternehmen, das im bayernhafen Regensburg Rangierdienstleistungen anbietet.

Die zweite Praktikumsstation befand sich am von bayernhafen betriebenen Trailerport T2, in dem Container, Sattelauflieger und Wechselbrücken umgeschlagen werden. Diese kommen besonders im Güterverkehr auf innerdeutschen und euro­päischen Verbindungen zum Einsatz – in diesen Verkehren gibt es ein großes Potenzial für eine weitere Verkehrsverlagerung weg von der Straße. Auf dem Terminalgelände fuhr Frau Broßart mit einem der bayernhafen-Reachstacker und setzte eine Wechselbrücke um.

Im Hafenbahnhof Regensburg stand der Besuch einer Gleisbaustelle an, bei der das hafeneigene Gleisbauteam verschiedene Gerätschaften demonstrierte, wie den eigenen Zweiwege-Bagger mit Schnellwechselsystem, einen Saugbagger sowie das Stopfen einer Weiche mit Spezialgerät.

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Videostatement zum Hafenpraktikum von Victoria Broßart

Weiteres Highlight des Praktikums war der Containerumschlag mit dem modernen, elektrischen Portalkran im trimodalen Containerterminal, das von der zur IGS Logistics Group gehörenden CTR Container Terminal Regensburg GmbH betrieben wird. Das einzige trimodale Container-Terminal in Ostbayern ermöglicht den direkten Umschlag zwischen Schiff, Bahn und LKW. Belohnt wurde der Aufstieg auf den Portalkran mit einem traumhaften Ausblick über Regensburg bei strahlendem Sonnenschein.

Den Abschluss bildete der Aufstieg auf Kran 21 im Westhafen Regensburg, mit einer Höhe von 63 Metern und einem Gewicht von über 500 Tonnen das „Schwergewicht“ des Praktikums. Nach einer kurzen Einweisung durfte Frau Broßart selbst in der Krankanzel Platz nehmen und testen, wie mit nur 2 Joysticks das Umschlaggerät zu bedienen ist. Mit nur einer kleinen Handbewegung mehrere Kubikmeter Sand im Greifer zu bewegen, und die dabei auftreten Kräfte zu kontrollieren, erforderte vollste Konzentration.

Das Hafenpraktikum ist ein Multiplikatorenprogramm des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen e.V. (BÖB), in dem bayernhafen Mitglied ist, um die Funktion und Bedeutung der Binnenhäfen für Mandatsträgerinnen und Mandatsträger praktisch erfahrbar zu machen. Zu bayernhafen gehören die sechs Binnenhafen-Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau.

7. Mai 2025 | Regensburg

BR Fernsehen bringt Reportage über bayernhafen-Team

Der Bayerische Rundfunk hat für eine TV-Reportage mehrere bayernhafen-Crew-Mitglieder in Regensburg bei ihrer Arbeit begleitet.

So zum Beispiel bei der Prüfung eines Hafenkrans in 65 Metern Höhe auf dem Kran-Ausleger oder beim Be- und Entladen eines Zugs mit Lkw-Trailern.

Auch wie vielfältig die Aufgaben als Industriemechanikerin bei bayernhafen sind, wird im Video gezeigt.

Wer die Folgen in der BR Abendschau verpasst hat, kann das Video mit der kompletten Reportage auch in der ARD Mediathek online ansehen. Reinschauen lohnt sich – spektakuläre Aufnahmen und spannende Geschichten werden geboten:

Abendschau · Die Reportage: Arbeit unter Riesenkränen – Die Crew von Bayerns größtem Hafen – hier anschauen

9. April 2025 | Regensburg

Europäischer Binnenhafen-Verband zu Gast in Regensburg

Menschengruppe vor einem Hafenbecken

Regensburg, 9. April 2025 – Die Mitglieder des Europäischen Verbands der Binnenhäfen – The European Federation of Inland Ports (EFIP) – trafen sich am 4. April 2025 im bayernhafen Regensburg. Die alljährliche Generalversammlung von EFIP, dessen Mitglieder aus über 20 Ländern stammen, fand zum ersten Mal in Regensburg statt.

Auf der Agenda stand u.a. die Diskussion zum Clean Industrial Deal der EU-Kommission sowie die Wahl eines neuen EFIP-Präsidenten. Zum Nachfolger des bisherigen EFIP-Präsidenten Antoine Berbain, Geschäftsführer von Haropa Port Paris, wurde Uwe Köhn gewählt, der Geschäftsführer der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim mbH und Präsidiumsmitglied im deutschen Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. ist.

Im Anschluss an die Sitzung besichtigten die EFIP-Mitglieder den bayernhafen Regensburg, dem im Schiffsgüterumschlag in ganz Bayern führenden Hafen. Die Hafenführung leitete bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, der auch Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen e.V. ist. Als Logistikdrehscheibe sichert der bayernhafen Regensburg gemeinsam mit den Hafenkunden die zuverlässige Versorgung von Gesellschaft und Industrie und ist für heimische Produkte das Tor zur Welt.

27. März 2025 | Regensburg

bayernhafen Regensburg baut Netzwerk im nachhaltigen Kombinierten Verkehr aus

Geschäftsjahr 2024 bayernhafen Regensburg: 2,34 Mio. t Güterumschlag per Schiff und Bahn; Kombinierter Verkehr 101.478 TEU; Investitionen 16 Mio. Euro

Verladung einer Fähre mit zwei Hafenkränen

Umschlag der 27 Meter langen und 8,5 Meter breiten Regensburger Donaufähre mit den beiden Hafenkränen am Westhafen-Nordkai durch die im Hafen ansässige DTU Donau-Transport- und Umschlagsgesellschaft mbH

Regensburg, 27. März 2025– Im bayernhafen REGENSBURG wurden 2024 per Schiff und Bahn 2,34 Mio. Tonnen Güter umgeschlagen, das sind 1,6 % weniger als im Vorjahr. Rund 136.000 Lkw-Fahrten wurden durch die Verlagerung von Langstreckenverkehren auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn eingespart.

Insgesamt schlug bayernhafen an seinen sechs Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau im vergangenen Jahr 8,17 Mio. Tonnen Güter per Schiff und Bahn um. Die Rezession in Deutschland und die weiterhin schwierige Wirtschaftslage macht sich auch in den Umschlagszahlen der Häfen bemerkbar. „Häfen sind immer auch Spiegelbild der wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklung“, sagt bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „diesem negativen allgemeinen Trend konnten wir uns insbesondere durch neue Relationen im Kombinierten Verkehr größtenteils entziehen und das Potenzial der Binnenhäfen für nachhaltige Logistikketten unter Beweis stellen.“

Häfen sind immer auch Spiegelbild der wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklung.

Joachim Zimmermann,
bayernhafen Geschäftsführer

Der Bahngüterumschlag 2024 betrug im bayernhafen Regensburg 1,4 Mio. t, das sind 3 % mehr als Vorjahr. Per Binnenschiff wurden in Regensburg, dem im Schiffsgüter-umschlag in ganz Bayern führenden Hafen, 944.000 t umgeschlagen und damit 7,6 % weniger als 2023. Im Kombinierten Verkehr (KV) wurden 101.478 TEU (1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Standardcontainer) umgeschlagen und somit ein Plus von 6,1 % im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Neben Containern im Seehafenhinterlandverkehr mit Hamburg und Bremerhaven gehören dazu Wechselbrücken und Sattelauflieger im kontinentalen Verkehr, deren Anteil im letzten Jahr stark zugelegt hat. Per Schiff und Bahn werden z.B. Agrargüter, Baustoffe, Erze und Metalle, Nahrungsmittel, Brennstoffe, Recyclinggüter, Mineralien und Industriegüter wie Maschinen und Automotivteile sowie Schwergut wie Trafos und Kabeltrommeln transportiert.

Investitionen und Projekte

Die Investition in den Trailerport Regensburg, einem Terminal speziell für die Verladung von Wechselbrücken und Sattelaufliegern von der Straße auf die Schiene, ermöglichte 2024 die Aufnahme neuer Verkehre mit Lébény in Ungarn. Bei dem Ganzzug für die AUDI AG wird der neue Helrom-Trailer-Wagen eingesetzt, mit dem Lkw-Trailer horizontal, also ohne Kran oder Reachstacker, auf die Bahn verladen werden. Seit Oktober bietet Helrom auch Zugverbindungen über den Brenner mit Verona in Italien als nachhaltige Transportalternative für alle Speditionen und Verlader.

Insgesamt hat bayernhafen 2024 in Regensburg Investitionen in Höhe von rund 16 Mio. Euro in zum Teil über mehrere Jahre laufende Projekte angestoßen. Ein Investitionsschwerpunkt ist die Neuordnung und Modernisierung des Osthafen-Nordkais, bei dem u.a. die Gleisanlagen eingedeckt und für Straßenfahrzeuge passierbar werden sowie die Hafenkräne durch leistungsfähigere Umschlaggeräte ersetzt werden. Die bereits begonnene Fortführung der Donaupromenade zwischen Österreicherstadel und Babostraße soll im Mai fertiggestellt werden.
Auch ansässige Unternehmen investieren weiter in den Standort. So hat die Horst Pöppel Spedition eine neue Multi-User-Logistikanlage errichtet.

Als Logistikdrehscheibe sichert der bayernhafen Regensburg gemeinsam mit den Hafenkunden die zuverlässige Versorgung von Gesellschaft und Industrie und ist für heimische Produkte das Tor zur Welt. Die Schnittstellenfunktion gewährleistet dabei eine effiziente Verknüpfung von Schiff, Bahn und Lkw und ermöglicht nachhaltige Logistikketten. „Voraussetzung ist eine funktionierende und leistungsfähige Infrastruktur im Verkehrsnetz und hier ist der Nachholbedarf bei der Modernisierung im Schienennetz oder bei Schleusen und Brücken in Deutschland riesig“, sagt bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „mit Blick auf die im Generalsanierungskonzept geplanten monatelangen Vollsperrungen der Bahnstrecken nach Regensburg und Passau 2026 befürchten wir und unsere Kunden gravierende Auswirkungen.“

Die bayernhafen-Standorte sind Logistikdrehscheiben, Jobmotoren und die Wechselzone Nummer 1 in Bayern.

Joachim Zimmermann,
bayernhafen Geschäftsführer

100-jähriges Jubiläum 2025

Vor 100 Jahren, am 27. August 1925, hat der Freistaat Bayern die Weichen für die Erfolgsgeschichte der landeseigenen Häfen mit der Einrichtung von Hafenämtern und deren Zusammenfassung unter dem Dach der ‚Bayerischen Landeshafenverwaltung‘ neu gestellt. 2005 wurde die Landeshafenverwaltung zur privatrechtlich organisierten Bayernhafen GmbH & Co. KG mit dem Freistaat Bayern als alleinigem Gesellschafter und Regensburg als Sitz des Unternehmens.

Wie damals ist auch heute die Gestaltungskraft ein wichtiger Erfolgsfaktor. „Wir nutzen den unternehmerischen Spielraum seit jeher zur aktiven Gestaltung. Die bayernhafen-Standorte sind Logistikdrehscheiben, Jobmotoren und die Wechselzone Nummer 1 in Bayern“, sagt bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „wir investieren langfristig und kontinuierlich in Infrastruktur und Flächen und erschließen gemeinsam mit unseren Kunden neue Wertschöpfungspotenziale.“ bayernhafen agiert dabei wie ein Standort-Architekt und entwickelt unternehmens- und standortübergreifend Strategien. So hat bayernhafen gemeinsam mit Partnern den Kombinierten Verkehr an den Standorten etabliert sowie die Basis zur Weiterentwicklung geschaffen und sorgt als Grundstückseigentümer mit einem strategischen Flächenmanagement dafür, dass durch Optimierung, Revitalisierung und Konversion Flächen für Unternehmen immer wieder neu zur Verfügung stehen.

 

 

 

5. März 2025 | Regensburg

bayernhafen investiert an der Donaulände

Fortführung der ‚Donaupromenade‘ zwischen Österreicherstadel und Babostraße

Donaulände Regensburg mit Flusskreuzfahrtschiffen_2018

Donaulände Regensburg mit Flusskreuzfahrtschiffen 2018

Regensburg, 5. März 2025

Als Grundstückseigentümer investiert bayernhafen in Abstimmung mit der Stadt Regensburg in die Fortführung der ‚Donaupromenade‘ zwischen Österreicherstadel und Babostraße.

Die Feinplanierung, Asphaltierung und Pflasterarbeiten im Abschnitt Babostraße bis Höhe Museumkran wurde bereits 2024 abgeschlossen. Die Bauarbeiten im restlichen Abschnitt – ab Höhe Museumskran bis zum Österreicherstadel – starten in der Kalenderwoche 11. Im Zuge der Baumaßnahmen kann es aus Sicherheitsgründen zeitweise zu Sperrungen des Uferwegs kommen.

Erst durch die heutige Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe westlich der Nibelungenbrücke wurde der Rad- und Fußgängerverkehr ermöglicht, lagen doch früher im gesamten Bereich bis zur Eisernen Brücke Gleisanlagen.
Mit der ansprechenden Gestaltung des Uferwegs, die Fertigstellung ist für Mai 2025 geplant, wird dieser für Kreuzfahrttouristen aus aller Welt sowie für die Radfahrer und Fußgänger aus dem benachbarten Quartier aufgewertet. Die gemeinsame Nutzung erfordert eine gegenseitige Rücksichtnahme von allen Seiten.

29. Januar 2025 | Regensburg

Regensburg-Verona: Helrom-Brenner-Verbindung eröffnet

Joachim Zimmermann, Christian Bernreiter, Noack beim Durschneiden eines Bandes

Die neue Helrom-Verbindung zwischen Regensburg und Verona wurde Ende Januar feierlich durch den Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, gemeinsam mit Roman Noack, Gründer und CEO von Helrom, und Joachim Zimmermann, Geschäftsführer von bayernhafen eröffnet.

Helrom will mit der neuen Zug-Verbindung eine zuverlässige und nachhaltige Alternative zu den Herausforderungen des Brenner-Korridors bieten. Mit dem weltweit patentierten Helrom-Trailer-Wagen können alle Arten von Lkw-Trailern horizontal auf die Bahn verladen werden, also ohne Kran. Mit sechs Fahrten pro Woche, einer Streckenlänge von rund 600 Kilometern und schnellen Transitzeiten von weniger als 24 Stunden stärkt sie die logistische Infrastruktur zwischen Süddeutschland und Norditalien. Die neue Verbindung reduziert laut Helrom die CO2-Emissionen um 90 Prozent.

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr:
„Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ist erklärtes Ziel der Bayerischen Staatsregierung. Jeder Lkw, der auf die Schiene verladen wird, entlastet den Straßenverkehr. Ich freue mich, dass wir unserem Ziel mit der innovativen Möglichkeit der Verladung nicht-kranbarer Lkw-Trailer auf der neuen Verbindung von Regensburg nach Verona wieder einen Schritt näher kommen.“

Roman Noack, Gründer und CEO von Helrom:
„Wir freuen uns über die Unterstützung der Politik bei diesem wichtigen Projekt, das Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Güterverkehr vereint. Die neue Brenner-Route ist ein großer Schritt in Richtung zukunftsorientierter und umweltfreundlicher Logistik.“

Joachim Zimmermann, Geschäftsführer bayernhafen:
„Mit der neuen Verbindung Regensburg-Verona bietet Helrom im alpenquerenden Verkehr, bekanntlich der Königsdisziplin im Kombinierten Verkehr, eine weitere technische Lösung für Spediteure und Verlader mit Trailern auf die Schiene umzusteigen. Jede weitere Relation zahlt auf das Ziel der Verkehrsverlagerung ein.“

Drehscheibe in Regensburg für die neue Helrom-Brenner-Verbindung ist wie auch für den Helrom-Ungarn-Zug der Trailerport T2. Das Terminal, das bayernhafen selbst betreibt, wurde eigens für den Umschlag von Sattelaufliegern (Lkw-Trailern) und Wechselbrücken von der Straße auf die Schiene errichtet und verfügt über die notwendige Gleisinfrastruktur und Abstellflächen. Für eine innerdeutsche Zugverbindung eines weiteren Kunden verlädt bayernhafen kranbare Sattelauflieger und Wechselbrücken per Reachstacker.

Mehr zum Thema ‚Lkw-Trailer per Bahn‘ und wie es mit den Kapazitäten aussieht, erfahren Sie in der kurs-Titelstory.