Andrea Betz

Leitung Immobilienwirtschaft

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3. Juni 2020 | Regensburg

Hochwasserschutz und Projekte an der Donaulände

Informationen zu den Entwicklungen und Sperrungen an der Donaulände

Donaulände Regensburg mit Flusskreuzfahrtschiffen_2018

Donaulände Regensburg mit Flusskreuzfahrtschiffen 2018

Im Uferbereich zwischen Königlicher Villa und Linzer Straße/Westhafen wird ein Hochwasserschutz errichtet (Abschnitt Q – Ostenvorstadt/Westhafen). Dabei handelt es sich um eine Maßnahme des Wasserwirtschaftsamts (Vorhabensträger) und der Stadt Regensburg.

Aufgrund vorbereitender Baumaßnahmen von Seiten bayernhafen musste aus Sicherheitsgründen ein Teilstück des Uferwegs an der Donaulände für den sonst dort gestatteten Fußgänger- und Radverkehr zeitweise gesperrt werden – wir danken für Ihr Verständnis.

Den Uferweg, eigentlich ein reiner Betriebsweg des Hafens, gibt es erst seit Mitte der 1990er-Jahre. Am 1. Oktober 1865 wurde die Donauländebahn für den Güterverkehr eröffnet, Bahnhof und Donaulände wurden per Schiene verbunden – die Geburtsstunde des Regensburger Hafens. An der gesamten Donaulände herrschte noch bis Anfang der 1990er Jahre Schiffs- und Bahnbetrieb. Dann wurden die Anlagen westlich der Königlichen Villa zurückgebaut. Es blieben die Gleisanlagen bis zum Villapark, die per Bahn den Westhafen erschließen.

Heute befindet sich an der Donaulände die Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe. Die Flusskreuzfahrt hat diesen Uferbereich auch für die Öffentlichkeit erst zugänglich gemacht.
In ihrer derzeitigen Form ist die „Donaupromenade“ noch ein Provisorium – über die Neugestaltung nach Fertigstellung des Hochwasserschutzes ist bayernhafen im Dialog mit der Stadt. Nicht geeignet ist der schmale Weg aus Sicherheitsaspekten für eine zusätzliche Straßenbahn mit den dafür notwendigen Gleisen

Gesperrt ist die Straße „Donaulände“ im Hafen ab dem Bahnübergang in östliche Richtung bis zum Beginn der Budapester Straße. Diese Sperrung erfolgte ebenfalls aufgrund von Baumaßnahmen im Zuge der Errichtung des Hochwasserschutzes Polder Q. Die Einziehung des Eigentümerwegs Donaulände erfolgte durch den Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen der Stadt Regensburg. Damit verliert das Straßenteilstück seinen bisherigen öffentlichen Charakter auf Dauer und ein Benutzungsanspruch besteht nicht mehr. Entsprechend ist das Befahren und Parken auf dem Privatgelände für unberechtigte Dritte nicht erlaubt.

HAFEN UND FREIZEIT – GEHT DAS?

Der bayernhafen Regensburg gehört als einer von zwei Binnenhäfen in Bayern zu den von der EU definierten Kernnetzhäfen von europäischer Bedeutung, beim Schiffsgüterumschlag ist Regensburg in ganz Bayern führend. Durch die Verknüpfung der drei Verkehrsträger Binnenschiff, Bahn und Lkw sorgt er dafür, dass Langstreckenverkehre weg von der Straße auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn verlagert werden.
Beim Binnenhafen ist es ähnlich wie beim Triathlon (mehr dazu im Film). Die Athleten sind nur kurz in den Wechselzonen, aber da muss jeder Handgriff sitzen. Damit große Gütermengen effizient vom LKW auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn verladen können, braucht es geeignete Flächen sowie Infrastruktur und eben auch das Bereitstellen der benötigten Kapazitäten. Umschlagplätze sind keine ‚Erholungsflächen‘. Auf den öffentlichen Straßen und Wegen ist ein Spaziergang möglich. Bei den übrigen Bereichen handelt es sich um Betriebsgelände, dessen Betreten nicht erlaubt ist.

Als Pufferzone zwischen Altstadt und Hafengebiet ist ein Hafenterminal für Flusskreuzfahrtschiffe mit Terminalgebäude, Büroflächen und Gastronomie geplant.
An der Donau soll auch eine Freizeitfläche für die Öffentlichkeit geschaffen werden, für deren verkehrliche Erschließung ist der Bau einer Brücke über die Hafengleise für Fußgänger und Radfahrer aus Richtung Marina-Quartier vorgesehen.
Des Weiteren ist ein Jugendspielplatz in der Nähe der Donaulände/Babostraße von der Stadt geplant, entsprechende Flächen hat bayernhafen zur Verfügung gestellt.

Seit vielen Jahren stellt bayernhafen auch Uferflächen für den Betrieb einer Strandbar zur Verfügung. Aufgrund der Bauarbeiten für den Hochwasserschutz wird der BeachClub durch den Betreiber in diesem Jahr circa 150 Meter weiter flussabwärts aufgebaut und die Zufahrtsmöglichkeiten den wechselnden Bautätigkeiten angepasst.

Wir wünschen einen schönen Sommer. Bleiben Sie gesund.

 

2. Juni 2020 | Regensburg

Auch in diesen Tagen läuft der Hafenbetrieb

Hafenbetrieb im bayernhafen Regensburg (Osthafen)

Quelle: bayernhafen Regensburg / Maschauer

Als Güterdrehscheibe verbindet der bayernhafen Regensburg die regionale Wirtschaft in Ostbayern mit der Welt und sorgt dafür, dass Langstreckenverkehre weg von der Straße auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn verlagert werden. 80 Firmen mit rund 1.800 Beschäftigten sind im Hafen angesiedelt und bilden ein leistungsstarkes Logistik-Netzwerk.

Wie wichtig funktionierende Lieferketten und eine robuste Infrastruktur sind, zeigt sich auch und gerade in der besonders herausfordernden Corona-Zeit. Auch in diesen Tagen läuft der Hafenbetrieb wie die aktuellen Fotos zeigen.

„Den ‚Laden am Laufen‘ halten insbesondere auch Menschen, deren Tätigkeit nicht ins Homeoffice verlagert werden kann“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „auf Kran, Stapler und Reachstacker, am Steuer, in den Logistikhallen, im Recyclingbetrieb, vor Ort eben – Ihnen allen gebührt höchster Respekt.“

Regensburg gehört als einer von zwei Binnenhäfen in Bayern zu den von der EU definierten Kernnetzhäfen von europäischer Bedeutung und ist beim Schiffsgüterumschlag führend in ganz Bayern.

 

12. März 2020 | Regensburg

„bayernhafen Regensburg ist Garant der Verkehrsverlagerung“

Geschäftsjahr 2019: 2,9 Mio. t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, gegenüber 2018 ein Plus von 3,2 %, eigene Investitionen von über 13,5 Mio. Euro

Westhafen bayernhafen Regensburg

Der kumulierte Bahn- und Schiffsgüterumschlag des bayernhafen Regensburg beträgt 2,865 Mio. t Güter im Jahr 2019. Bildquelle: bayernhafen / Ziegler

Regensburg, 12. März 2020 – Der bayernhafen Regensburg hat 2019 seinen Weg konsequent fortgesetzt, Langstreckenverkehre durch passgenaue Infrastruktur weg von der Straße auf die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu verlagern. So umfasste der Schiffs- und Bahngüterumschlag im bayernhafen Regensburg im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 2,865 Mio. t – gegenüber den 2,776 Mio. t vom Vorjahr ein Plus von 3,2 %.

Wir bündeln Gütervolumina und verknüpfen Verkehrsträger, damit sind wir die Schlüsselstelle der Verkehrsverlagerung.

bayernhafen Geschäftsführer
Joachim Zimmermann

Der Güterumschlag per Schiff stieg 2019 im bayernhafen Regensburg nach dem Rekord-Niedrigwasserjahr 2018 wieder an, um 18,7 % auf 1,387 Mio. t. Der Bahnumschlag ging dagegen 2019 um 8 % auf 1,478 Mio. t zurück – verantwortlich dafür sind Einflüsse der Weltkonjunktur, die sich 2019 auch in der bayerischen Industrie zeigten. Wenn weniger exportiert wird, schlägt sich dies in der Auslastung logistischer Ketten nieder. Dies zeigte sich auch beim Containerumschlag mit 100.592 TEU (twenty foot equivalent unit), 19,3 % weniger als 2018. Den größten Anteil an der Schiffstonnage machten wie schon 2018 Agrargüter aus, gefolgt von Metallerzeugnissen, Erzen und Baustoffen. Auch hochwertiges Schwergut wurde aufs Binnenschiff verladen und startete von Regensburg Richtung Weltmarkt. Per Bahn wurden insbesondere Zement, Mineralöl und Container umgeschlagen.

Der bayernhafen Regensburg ist mit seiner Schnittstellen-Kompetenz ein Garant der Verkehrsverlagerung. Denn weil am bayernhafen Regensburg die Verkehrsträger effizient verknüpft werden, entscheiden sich Unternehmen dafür, Bahn und Binnenschiff auf der Langstrecke als Alternative zum Lkw einzusetzen. So trägt der bayernhafen Regensburg wesentlich dazu bei, dass Verkehrsträger nach ihren Stärken eingesetzt werden. Dies entlastet die Straßen und spart CO2 ein.

„Wir bündeln Gütervolumina und verknüpfen Verkehrsträger“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „damit sind wir die Schlüsselstelle der Verkehrsverlagerung. Wir agieren ganz ähnlich wie die Wechselzonen beim Triathlon: Bezogen auf die gesamte logistische Kette stehen wir nur kurz im Fokus, aber da muss alles stimmen. So wie in den Wechselzonen beim Triathlon jedes Detail zählt, muss auch bei uns jeder Handgriff sitzen. Güterumschlag im Hafen setzt das optimale Zusammenspiel gemeinsam mit unseren Kunden voraus, und das Team muss perfekt eingespielt sein. Grundvoraussetzung ist die Kapazität der Hafeninfrastruktur.”

Kontinuierlicher Ausbau der Hafen-Infrastruktur

bayernhafen setzte auch 2019 das hohe Investitionsniveau der Vorjahre fort und stieß im Standort Regensburg in die Vorbereitung von Flächen und in die Hafeninfrastruktur über 13,5 Mio. Euro an. So entstand im bayernhafen Regensburg das erste Terminal in Bayern speziell für den Umschlag von Wechselbrücken und Sattelaufliegern. Zielverkehre für das Terminal sind innerdeutsche Relationen, um z.B. den Zulieferverkehr für den Automotivesektor zu optimieren. So verbindet der Hellmann-Intermodalzug Regensburg mit Hannover und Osnabrück und spart dadurch weitere Transporte auf der Straße ein. Zudem werden durch den neuen ’Trailerport’ Zusatzkapazitäten für den alpenquerenden Güterverkehr geschaffen, um perspektivisch z.B. die Brennerautobahn zu entlasten. Für 2020 plant bayernhafen in Regensburg über mehrere Jahre laufende Investitionen in Höhe von über 7 Mio. Euro anzustoßen.

Stärkung für den Kombinierten Verkehr

Im Dezember 2019 erfolgte ein weiterer wichtiger Schritt, um die Infrastruktur des Kombinierten Verkehrs im bayernhafen Regensburg noch einmal zu stärken: So übergab Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer persönlich einen Förderbescheid für die Digitalisierung des Trailerports im bayernhafen Regensburg, die bereits 2020 starten wird. bayernhafen baut damit die Bedeutung des bayernhafen Regensburg als Schnitt­stelle für die Verkehrsverlagerung weiter aus und leistet so dauerhaft einen noch stärkeren Beitrag zum Klimaschutz. „Schlüssel zur Verkehrsverlagerung ist die Infra­struktur“, sagt Joachim Zimmermann, „wir setzen daher konsequent eigene Investitionen und unsere Bauherren-Kompetenz ein. Beim Tempo der Genehmigungen ist noch Luft nach oben – wir freuen uns daher über alle Impulse, die Genehmigungsprozesse beschleunigen.“

Grundvoraussetzung dafür ist die klare Abgrenzung zwischen Hafen und Wohnen

bayernhafen Geschäftsführer
Joachim Zimmermann

„Klare Abgrenzung zwischen Hafen und Wohnen”

Als Standort-Architekt schafft bayernhafen die Voraussetzung für die Ansiedlung von Produktions- und Logistikunternehmen, die den Hafen intensiv nutzen, um ihre Langstrecken-Transporte mit Schiff und Bahn durchzuführen. Mit seinem Flächen­management setzt bayernhafen dabei konsequent auf Flächenrecycling statt Flächenverbrauch. In der erfolgreichen Kombination aus Flächen und Infrastruktur bietet bayernhafen den Unternehmen im Hafen beste Standortbedingungen. „Grundvoraussetzung dafür ist die klare Abgrenzung zwischen Hafen und Wohnen“, sagt Joachim Zimmermann, „der Hafen ist schon über 150 Jahre da und steht von der ersten Stunde an für den Wirtschaftsstandort Regensburg und die Verknüpfung der Verkehrsträger. Damit der Hafen seine Funktion als Güterdrehscheibe auch zukünftig ausüben kann, muss der Hafenbetrieb einschließlich von Entwicklungs­möglichkeiten gewährleistet sein. Beim Bebauungs­plan­verfahren für den Bereich Westhafen / Ölhafen geht es darum aus der historisch gewachsenen Gemengelage Rechts- und Planungs­sicherheit zu erreichen – für die Hafenkunden wie auch für die Nachbarn. Wir argumentieren an allen bayernhafen-Standorten für eine klare Abgrenzung von Hafen- und Wohngebieten im Sinne einer verträglichen Nachbarschaft.”

Neuansiedlungen am bayernhafen Regensburg

Der Immobilienkonzern Goodman entwickelte 2019 im bayernhafen Regensburg ein neues Logistikzentrum: Die rund 16.000 m2 bezog Ende 2019 Kühne + Nagel, einer der global führenden Logistikdienstleister. Das Projekt an der Bukarester Straße ist ein gelungenes Beispiel für die bayernhafen-Strategie, durch Konversion Flächen neu zu verwerten, anstatt auf der grünen Wiese neu zu bauen. Zudem erweiterte die Horst Pöppel Spedition ihre Lagerkapazitäten um ein neues Multi-User-Warehouse und kann jetzt die Zentralläger des Lebensmittel-Einzelhandels in Deutschland täglich noch besser versorgen. Die Horst Pöppel Spedition nutzt intensiv die Bahninfrastruktur im bayernhafen Regensburg. Die Fertigstellung der neuen Halle ist fürs erste Quartal 2020 geplant.

KV-Terminal bayernhafen Regensburg Der neue „Trailerport“ macht Bahnfahren für Sattelauflieger und Wechselbrücken möglich.
Bildquelle: bayernhafen Regensburg / Maschauer

kurs 12 2019 | GüterWege

Bahnfahren für Sattelauflieger und Wechselbrücken

Hellmann-Intermodalzug verbindet Regensburg und Hannover / Osnabrück

Reachstacker Umschlag Wechselbrücke Trailerport bayernhafen Regensburg

Bild: bayernhafen / Ingo Maschauer

Seit Anfang September 2019 werden Wechselbrücken und Mega-Sattelauflieger zwischen dem bayernhafen Regensburg und Niedersachsen rund 600 Kilometer auf der Schiene transportiert. Fünfmal wöchentlich verbindet der ­Intermodal­zug Regensburg mit Hannover und Osnabrück. Hellmann Worldwide Logistics hat als erster Logistik­dienst­leister den bestehenden Kontinentalverkehr zwischen Niedersachsen und Regensburg durch den Einsatz kranbarer Mega-­Sattelauflieger ausgebaut.

bayernhafen passte die Hafeninfrastruktur am Standort Regensburg kurzfristig an und ermöglichte so die neue KV-Verbindung. Bislang anderweitig genutzte Gleise und Lagerflächen wurden an die Bedürfnisse des neuen Intermodalangebots angepasst. Neu installiert wird auch ein Gate zur Erfassung der Ladekapazitäten. „Wir verstehen uns als Standort-Architekt”, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „daher bringen wir die eigene Planungs-, Bau- und Betreiberkompetenz mit ein, um schnell und flexibel die jeweils benötigte Infrastruktur zu schaffen.” Das Handling vor Ort übernimmt bayernhafen selbst.

KV entlastet die Straßen und schont die Umwelt

Mit dieser KV-Verbindung eröffnet Hellmann seinen ­Kunden die Möglichkeit, Transporte nun auch im Raum Regensburg von der Straße direkt auf die Schiene zu verladen. Damit zahlt das neue Angebot auch auf die aktuellen Forderungen der Bundesregierung ein, in den nächsten elf Jahren eine Steigerung der Bahntransporte von bis zu 30 Prozent zu erreichen, um die Klimaziele umzusetzen. Die Ausweitung des Kombinierten Verkehrs ist in diesem Zusammenhang eine wesentliche Maßnahme zur CO2-Reduktion.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner bayernhafen die weitere Entwicklung unserer Logistiklösungen und Netzwerke voranzutreiben. Damit haben wir nun auch im Raum Regensburg die Infrastruktur, die wir für nachhaltige und vor allem lückenlose Transportlösungen im Kombinierten Verkehr benötigen“, sagt Matthias Magnor, COO Road and Rail, Hellmann Worldwide Logistics. Mit dem Intermodalzug schafft Hellmann den Lückenschluss und bietet nun deutschlandweit auf allen Strecken einen vollumfänglich
Kombinierten Verkehr an.

Viel Potenzial für den KV in kontinentalen Relationen

„Jeder Sattelauflieger und jede Wechselbrücke, die auf der Langstrecke per Bahn unterwegs ist, entlastet die Straße und schont die Umwelt“, sagt Joachim Zimmermann, „der Transport von Containern zwischen See- und Binnenhäfen per Binnenschiff und Bahn ist längst ein Erfolgsmodell. Mit dem neuen Intermodalzug zwischen bayernhafen Regensburg und Niedersachsen werden jetzt auch kontinentale Ladungen weg von der Straße auf die Bahn verlagert. In kontinentalen Relationen liegt noch viel Potenzial für den Kombinierten Verkehr.“

kurs 12 2019 | DiaLog

Puccini-Oper Tosca im bayernhafen Regensburg

bayernhafen Regensburg Tosca Aufführung Stadtlagerhaus

Nach dem großen Erfolg der Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ im Sommer 2017 inszenierte das Theater Regensburg im Juli 2019 erneut eine Vorstellung im bayernhafen Regensburg. „Tosca“ gab’s, Puccinis Opernthriller, und zur spektakulären Open-Air-Aufführung im Westhafen kamen 2.600 Besucherinnen und Besucher. Auch dieses Mal ein grandioses Erlebnis. Gerne unterstützten bayernhafen und die am Westhafen angesiedelten Firmen dieses Event.
Auf der Seite des historischen Stadtlagerhauses war die Bühne mit Darstellern, Orchester und Chor, gegenüber am Nordkai saßen die Zuschauer. Magisch waren die auf die Fassade des Stadtlagerhauses projizierten Videobilder – Schauplätze der Oper in Rom wie die Engelsburg, die Arme einer Riesenkrake oder Akteure wie der skrupellose Polizeichef Scarpia, Sängerin Floria Tosca und ihr Geliebter Cavaradossi.

kurs 12 2019 | SynErgie

Bauschutt-Logistik schont die Umwelt

BAUER Resources GmbH und Rhenus kooperieren im Abfallmanagement

Halle Rhenus Osthafen bayernhafen Regensburg

Wo gebaut wird, entsteht Bauschutt – bei Abbrucharbeiten, beim Erdaushub und auch während und nach Abschluss der Bauarbeiten. Um diesen mineralischen Bauschutt aus Regensburg und Umgebung nachhaltig und umweltgerecht zu entsorgen, kooperieren jetzt im bayernhafen Regensburg der Bereich Bauer Umwelt der BAUER Resources GmbH und Rhenus Port Logistics Donau. Entstanden ist dabei am Kai eine neue Logistikhalle, gebaut von Rhenus, betrieben von Bauer, mit direktem Gleisanschluss.

In der Halle können bis zu 8.000 t Altlasten und kontaminierte Abfälle aus Bau und Industrie gleichzeitig zwischengelagert werden. Der Standort im bayernhafen gewährleistet zudem, dass der Bauschutt kontinuierlich auf Binnenschiff und Bahn umgeschlagen werden kann. Die neue Halle bringt dafür eine Besonderheit mit: So ist das Hallendach im vorderen Bereich zum Kai hin beweglich und lässt sich öffnen, so dass der bayernhafen Kran direkt von oben in die Halle hineingreifen kann. Die Abfallstoffe sind fest gebunden, das heißt nicht flüchtig. So müssen nur Staubverwehungen verhindert werden. Bauer löst dies zum einen durch eine Hallenwand aus Stahlelementen, fest verschweißt im Sockelbereich, zum anderen durch eine Nebelkanone in der Halle: Diese Nebelkanone erzeugt einen Wassernebel, Wassertröpfchen und Staubpartikel verbinden sich in der Luft, werden dadurch schwerer als Luft und sinken zu Boden.

„Weder für die Luft noch für die Donau besteht Gefahr“, sagt Ulrich Morgenstern, Leiter Entsorgung im Bereich Bauer Umwelt bei der BAUER Resources GmbH. Die Anlage ist nach der 4. Bundesimmissionsschutz-Verordnung genehmigungsbedürftig, Genehmigungsbehörde ist die Stadt Regensburg, zudem gelten die Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes. Als Grundstückseigentümer brachte bayernhafen seine Erfahrung in komplexen Genehmigungsprozessen mit ein. „Die Kombination macht’s“, sagt Ulrich Morgenstern, „hier haben alle Beteiligten effektiv zusammengewirkt. Kernkompetenz von Rhenus ist die Logistik, die haben die Halle hingestellt. Kernkompetenz von Bauer ist die Entsorgung. Eine konstruktive Zusammenarbeit.“

„Die Trimodalität des bayernhafen Regensburg war entscheidend für die Standortwahl“ … sagt Ulrich Morgenstern, „wir bekommen die Gemische aus Boden, Steinen, Beton, Ziegeln und Fliesen sowie die teerhaltigen Asphalte meist per Lkw, lagern sie in unserer Halle zwischen und transportieren sie dann insbesondere per Binnenschiff und Bahn an ihre Zielorte in Deutschland und den Niederlanden. Dort werden sie nach der Aufbereitung wiederverwendet, zum Beispiel im Deponiebau oder für technische Bauwerke, wie Unterbau unter Straßen, Industriebauten sowie Lärmschutz- und Hochwasserdämme.“

„Wir haben uns in den Gesprächen von Anfang an gefragt: Wie kommen wir am besten zusammen?“, sagt Holger Dallmaier, Betriebsstättenleiter der Rhenus Port Logistics Donau im bayernhafen Regensburg, „für den Neubau der Halle waren vielfältige Auflagen zu erfüllen. Im Ergebnis haben wir jetzt die Überdachung, die erforderliche Höhe und ein modulares Konzept für die verschiedenen Güterklassen. Wir haben dies gemeinsam mit Bauer Umwelt entwickelt und uns um die Genehmigung gekümmert.“

„Die neue Anlage soll jetzt ins Laufen kommen, die Zusammenarbeit mit Entsorgungs- und Verwertungsmöglichkeiten, die per Bahn oder Schiff erreichbar sind, muss sich entwickeln“, sagt Ulrich Morgenstern, „neben dem Weg in die Niederlande erschließen sich uns durch die Trimodalität auch viele neue Verwertungsmöglichkeiten in Deutschland. Da sind wir mit dem Zug natürlich noch flexibler als mit dem Binnenschiff. Beide Verkehrsträger nutzen wir vom bayernhafen Regensburg aus. Unser Ziel ist es, möglichst viel Güterverkehr von der Straße weg auf Binnenschiff und Bahn zu bringen – dieses Ziel haben wir fest im Blick.“

kurs 12 2019 | MenschenImHafen

Fachkraft für Lagerlogistik und Fachkraft für Hafenlogistik

Hafenberuf Ney DTU bayernhafen Regensburg

Am 14. Mai 2019 wurde ja von Bundesverkehrs­minister Andreas Scheuer der Masterplan ­Binnenschifffahrt vorgestellt. Zu den insgesamt über 80 Maßnahmen gehört auch die praxisorientierte Weiterentwicklung der dreijährigen Ausbildung zur „Fachkraft für Lagerlogistik“ und zur „Fachkraft für Hafenlogistik“.
„Wir müssen wegkommen von der reinen Ausrichtung der Ausbildung auf Palettenlager wie im Supermarkt oder das Kleinteilelager für Schrauben in einer Logistikhalle“, sagt ­Wolfram Ney, Ausbildungsleiter der Kühne + Nagel ­Euro­shipping und DTU GmbH im bayernhafen
Regensburg, „wir müssen hin zur Belieferung von Großbaustellen und Kraftwerken, zur Verladung von Windkraftanlagen oder schweren, großformatigen Projektladungen.“
Hier kommen physikalisch ganz neue Aspekte hinzu, da im Hafen großformatige Produkte meist nicht standardisiert sind: Wie wirken Kräfte? Wo hat ein Packstück seinen Schwerpunkt? Wie setzen wir Bänder, Ketten, Greifer und Keile ein, um schwere Stückgüter wie z.B. Stahlcoils sicher zu verladen? „Zudem müssen wir multimodale Transportsysteme in der Planung logistischer Ketten mit einbeziehen“, sagt Wolfram Ney, „da gehören Binnenschiff und Bahn dazu und die Schnittstellen in den Häfen. Damit würden wir den Beruf substanziell anheben und modernisieren. Da denken junge Leute, die diese Berufe ergreifen, doch gleich viel globaler.“
Auch bei Warenannahme, -kontrolle, Inventur und Angebotserstellung müssten die Ausbildungsinhalte erweitert werden, ebenso beim Thema Lagerung. Wolfram Ney führt als Beispiel die Automobilindustrie an: „Da werden die Ausbildungsinhalte mit der Entwicklung neuer Technologien auch immer differenzierter. Auch die Ausbildungen in der Logistik müssen diesen Weg gehen. Wir brauchen in der Logistik Allrounder mit viel Spezialwissen. Genau das macht doch Berufe in der Hafenlogistik so interessant.“

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Stork Technical Services GmbH ist Ihr kompetenter Partner für den Service an Turbomaschinen, Generatoren und elektrischen Motoren aller Fabrikate. Wir bieten unseren Kunden ein modernes Dienstleistungskonzept für Rotating Equipment, wobei unser Fokus auf die Sicherheit und Rentabilität der Anlagen gerichtet ist. Der Standort Regensburg ist das Kompetenzzentrum für Elektrische Maschinen (Turbo- und Wasserkraftgeneratoren, Motoren und Nebenanlagen) mit folgendem Leistungsspektrum:

 

  • Inspektion und Revision
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„Wir sorgen dafür, dass sich die Wellen drehen.“

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Import, Handel, Export von Bio Lebensmittelrohstoffen und Bio Futtermittelrohstoffen mit lückenloser Rückverfolgbarkeit, veredelt und verpackt nach Kundenanforderungen aus eigenen Vertragsanbauprojekten sowohl in Europa als auch außerhalb.
Wir bieten Bio Rohstoffe wie zum Beispiel Ölsaaten/Backsaaten, Getreide und Getreideerzeugnisse, Hülsenfrüchte, Reis, Superfoods, glutenfreie Rohstoffe vereint mit Rückverfolgbarkeit und Transparenz. Wir sind zertifziert nach der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 durch die KIWA BCS und zudem Naturland, Bio Suisse und NOP.
Zu unseren Kunden zählen die rohstoffverarbeitende Industrie wie Ölmühlen, Großbäckerein, Getreideverarbeiter, Großhändler, Müsli-und Cerealienverarbeiter, uvm.