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12. März 2020 | Aschaffenburg

bayernhafen Aschaffenburg punktet mit seiner Schnittstellen-Kompetenz

Geschäftsjahr 2019: 1,2 Mio. t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, gegenüber 2018 ein Plus von 28,8 %, eigene Investitionen von 4 Mio. Euro

Tanklager Binnenschiff Mineralöl bayernhafen Aschaffenburg

Im bayernhafen Aschaffenburg wurden 2019 insgesamt 1.181.353 t per Schiff und Bahn umgeschlagen, hier im Bild Mineralölumschlag vom Binnenschiff.

Aschaffenburg, 12. März 2020 – Der bayernhafen Aschaffenburg hat 2019 seinen Weg konsequent fortgesetzt, Langstreckenverkehre durch passgenaue Infrastruktur weg von der Straße auf die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu verlagern. So umfasste der Schiffs- und Bahngüterumschlag am bayernhafen Aschaffenburg im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 1,181 Mio. t – gegenüber den 917.013 t vom Vorjahr ein Plus von 28,8 %.

Wir bündeln Gütervolumina und verknüpfen Verkehrsträger, damit sind wir die Schlüsselstelle der Verkehrsverlagerung.

bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann

Der Güterumschlag per Schiff stieg 2019 im bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rekord-Niedrigwasserjahr 2018 wieder um rund 157.000 t an; auch der Bahnumschlag stieg seinerseits um weitere rund 107.000 t an. Einen kleinen Rückgang gab es dagegen im Containerterminal im bayernhafen Aschaffenburg: Hier wurden 2019 insgesamt 19.404 TEU (twenty foot equivalent unit) vom Lkw auf die Bahn bzw. von der Bahn auf den Lkw umgeschlagen, 5,4 % weniger als 2018. Dies ist dem zurückgehenden Welthandel geschuldet, der sich auch im Seehafen-Hinterlandverkehr widerspiegelt.

Der größte Anteil an der Schiffstonnage entfällt wie schon im Vorjahr auf Brennstoffe, gefolgt von Baustoffen, Steinen und Erden sowie Metallen. Per Bahn wurden insbesondere Container, Holz, Bahnschwellen und Metalle umgeschlagen.

Der bayernhafen Aschaffenburg ist mit seiner Schnittstellen-Kompetenz ein Garant der Verkehrsverlagerung. Denn weil am bayernhafen Aschaffenburg die Verkehrsträger effizient verknüpft werden, entscheiden sich Unternehmen dafür, Bahn und Binnenschiff auf der Langstrecke als Alternative zum Lkw einzusetzen. So trägt der bayernhafen Aschaffenburg wesentlich dazu bei, dass Verkehrsträger nach ihren Stärken eingesetzt werden. Dies entlastet die Straßen und spart CO2 ein.

„Wir bündeln Gütervolumina und verknüpfen Verkehrsträger“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „damit sind wir die Schlüsselstelle der Verkehrsverlagerung. Wir agieren ganz ähnlich wie die Wechselzonen beim Triathlon: Bezogen auf die gesamte logistische Kette stehen wir nur kurz im Fokus, aber da muss alles stimmen. So wie in den Wechselzonen beim Triathlon jedes Detail zählt, muss auch bei uns jeder Handgriff sitzen. Güterumschlag im Hafen setzt das optimale Zusammenspiel gemeinsam mit unseren Kunden voraus, und das Team muss perfekt eingespielt sein. Grundvoraussetzung ist die Kapazität der Hafeninfrastruktur.”

Kontinuierlicher Ausbau der Hafen-Infrastruktur

bayernhafen setzte auch 2019 das hohe Investitionsniveau der Vorjahre fort und stieß im bayernhafen Aschaffenburg Investitionen in die Vorbereitung von Flächen und in seine Hafeninfrastruktur von 4 Mio. Euro an. So setzte der bayernhafen Aschaffenburg seine Planungen zur Modernisierung des Hafenbahnhofs fort; zudem laufen die Vorbereitungen zur Umsiedlung des Containerterminals von Kai 5 auf eine größere Fläche an Kai 4, wo halbzuglange Gleisanlagen von jeweils 350 Meter Länge bestehen. Diese erfordern dann nur noch eine einzige Teilung des Zuges, was den Rangieraufwand deutlich reduzieren wird. Dies senkt nachhaltig Abgas- und Lärm-Emissionen. Zudem stehen an Kai 4 deutlich mehr Abstell- und Verkehrsflächen zur Verfügung als an Kai 5. Auch eine bedarfsgerechte Erweiterung des KV-Terminals ist an Kai 4 möglich – so hat der verkehrspolitisch gewollte Kombinierte Verkehr im bayernhafen Aschaffenburg eine Wachstumsperspektive, und gleichzeitig wird die Bevölkerung von Emissionen entlastet.

Schlüssel zur Verkehrsverlagerung ist die Infrastruktur

bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann

Holzanlieferung per Binnenschiff

Die Fa. Pollmeier, Europas führender Produzent von Laubholzprodukten, setzt seit 2019 für die Anlieferung der Baumstämme zu seinem Werk im bayernhafen Aschaffenburg vermehrt aufs Binnenschiff. So kommt das Laubholz in Zukunft weniger per Lkw aus den umliegenden Mittelgebirgen, sondern zunehmend per Binnenschiff aus einem großen Holzlager. „Schlüssel zur Verkehrsverlagerung ist die Infrastruktur“, sagt Joachim Zimmermann, „wir setzen daher konsequent eigene Investitionen und unsere Bauherren-Kompetenz ein. Beim Tempo der Genehmigungen ist noch Luft nach oben – wir freuen uns daher über alle politischen Initiativen, die Genehmigungsprozesse beschleunigen. Dafür macht sich die Hafenwirtschaft seit Jahren stark.“ Für 2020 plant bayernhafen, in Aschaffenburg über mehrere Jahre laufende Investitionen in Höhe von 10,5 Mio. Euro anzustoßen.

Neuansiedlungen im bayernhafen Aschaffenburg

Als Standort-Architekt schafft bayernhafen die Voraussetzung für die Ansiedlung von Produktions- und Logistikunternehmen, die den Hafen intensiv nutzen, um ihre Langstreckentransporte mit Schiff und Bahn durchzuführen. Mit seinem Flächenmanagement setzt bayernhafen dabei konsequent auf Flächen­recycling statt Flächenverbrauch. In der erfolgreichen Kombination aus Flächen und Infrastruktur bietet bayernhafen den Unternehmen im Hafen beste Standort­bedingungen. Im Mai 2019 eröffnete der Logistikdienstleister Teamlog im bayernhafen Aschaffenburg ein weiteres Logistikzentrum für das weltweite Ersatzteilgeschäft des Achsenbauers SAF-Holland. Die Anfang Mai in Betrieb gegangene neue Halle ist auf der Konversions­fläche des ehemaligen Umspannwerks angesiedelt, gleich neben der Fa. RAIL.ONE, die hier im vergangenen Jahr ihr Werk zur Produktion von Beton­schwellen für die Eisenbahn eröffnete. Zusammen nutzen die beiden Unternehmen bereits zwei Drittel der insgesamt 100.000 m2 großen Konversionsfläche, die der bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rückbau des Umspannwerks zur Nachnutzung zur Verfügung stellt.

Start der weißen Flotte im bayernhafen Aschaffenburg

Seit Januar 2019 betreibt bayernhafen die städtische Anlegestelle Floßhafen für Kreuzfahrtschiffe: Übers Geschäftsjahr 2019 legten dort insgesamt 86 Flusskreuz-fahrtschiffe an. Für 2020 liegen bereits Anmeldungen für über 100 Kreuzfahrtschiffe vor. 2020 baut bayernhafen eine eigene Anlegestelle für Fahrgastkabinenschiffe in der Werftstraße am Main, um so die innerstädtische Liegestelle Floßhafen von reinen Umsteigevorgängen Schiff/Bus zu entlasten. Dies reduziert Busverkehr in der Aschaffenburger Innenstadt.

Anlegestelle Floßhafen - bayernhafen AschaffenburgDer bayernhafen Aschaffenburg hat zum 1. Januar 2019 die Betriebsführung der städtischen Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe im Floßhafen übernommen. 2019 legten in Aschaffenburg insgesamt 86 Kreuzfahrtschiffe an.

kurs 12 2019 | KurzGemeldet

Teamlog eröffnet neues Logistikzentrum für SAF-Holland

Logistikhalle Innenaufnahme bayernhafen Aschaffenburg

Quelle: Teamlog

In der „Kontraktlogistik“ organisieren Logistikdienstleister Lager-, Konfektionierungs- und Transportleistungen für Industrieunternehmen – so wie der Logistikdienstleister Teamlog, der im bayernhafen Aschaffenburg seit über zehn Jahren unter anderem das weltweite Ersatzteilgeschäft für den Achsenbauer SAF-Holland ­managt. Für seine Kunden erweiterte Teamlog jetzt seine Flächenkapazität um eine weitere, 13.500 m2 große Halle und beliefert von hier aus die über 25 SAF-Holland Vertriebstöchter weltweit mit Ersatzteilen für Achsen, Federungen und Sattelkupplungen. Die Anfang Mai in Betrieb gegangene neue Halle ist auf der Konversionsfläche des ehemaligen Umspannwerks angesiedelt, gleich neben der Fa. RAIL.ONE, die hier im vergangenen Jahr ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für die Eisenbahn eröffnete. Zusammen nutzen die beiden Unternehmen bereits zwei Drittel der insgesamt 100.000 m2 großen Konversionsfläche, die der ­bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rückbau des Umspannwerks zur Nachnutzung zur Verfügung stellt. Zudem mietet Teamlog im ­bayernhafen Aschaffenburg für seine Kunden Hallenflächen auch bei der NATE Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH an: bisher bereits 16.600 m2 und nun eine weitere neue Halle von 4.600 m2, die bis Anfang 2020 betriebsfertig sein wird. Insgesamt betreibt Teamlog damit dann im bayernhafen Aschaffenburg mehr als 50.000 m2 Hallenfläche.

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24. Juli 2019 | Aschaffenburg

Teamlog eröffnet neues Logistikzentrum für SAF-Holland

Logistikhalle Innenaufnahme bayernhafen Aschaffenburg

Quelle: Teamlog

Seit über zehn Jahren managt der Logistikdienstleister Teamlog im bayernhafen Aschaffenburg das weltweite Ersatzteilgeschäft für den Achsenbauer SAF-Holland. Eine Zusammenarbeit, die jetzt noch ausgeweitet wird: Denn wegen des kontinuierlichen Wachstums von SAF-Holland baute Teamlog in der Limesstraße eine weitere Halle und beliefert von hier aus die über 25 SAF-Holland Vertriebstöchter weltweit mit Ersatzteilen für Achsen, Federungen und Sattelkupplungen. Die neue Halle ist 13.500 m2 groß und ging nach nur zehn Monaten Bauzeit Anfang Mai in Betrieb.

Die neue Teamlog-Halle für SAF Holland ist auf der Konversionsfläche des ehemaligen Umspannwerks angesiedelt, gleich neben der Fa. RAIL.ONE, die hier im April 2018 ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für den schienengebundenen Fern- und Nahverkehr eröffnete. Zusammen nutzen die beiden Unternehmen bereits zwei Drittel der insgesamt 100.000 m2 großen Konversionsfläche, die der bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rückbau des Umspannwerks zur Nachnutzung zur Verfügung stellt.

Durch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Grundstückseigentümer bayernhafen, Teamlog und den von Teamlog beauftragten Architekten und Bauunternehmen konnten nachhaltige Lösungen bei infrastrukturellen und baulichen Herausforderungen gefunden werden, zum Beispiel bei der Verlegung von Versorgungsleitungen, der Schaffung zusätzlicher Zufahrten und der Optimierung von Frei- und Abstellflächen. Standort-Architekt bayernhafen setzte dafür seine Kompetenz im Flächenmanagement ein. „Es freut uns, gerade auch unsere Bestandskunden vom Standort bayernhafen zu überzeugen und die Infrastruktur-Voraussetzungen für eine betriebliche Erweiterung zu ermöglichen“, sagt Wolfgang Filippi, Niederlassungsleiter des bayernhafen Aschaffenburg.

Beitrag zum Umweltschutz

Auch Umweltaspekte wurden bei der Planung berücksichtigt: So ist die Halle wärmeisoliert und mit einer Wärmepumpe ausgestattet – dies spart Energie und reduziert CO2. Zudem ist die Halle an ein Abwasser-Trennsystem angeschlossen, so dass unbelastetes Niederschlagswasser dem Main zugeführt werden kann. Dies ist ökologischer, als es in die Kläranlage zu transportieren, und spart Kosten bei der Abwasserentsorgung.

Standortgemeinschaft bayernhafen und Nachbarschaft

Teamlog setzt Gabelstapler mit Lithium-Ionen-Akkus ein, erworben bei der ebenfalls im Hafen ansässigen Firma Suffel. Die Bauunternehmung Dressler Bau verbaute für die Halle Fertigbetonteile, die sie im benachbarten Stockstadt produziert. Und Teamlog hatte zuvor bereits in die Renovierung der von vielen Mitarbeitern im Hafen und darüber hinaus beliebten Kantine von teamFOOD investiert. Ein weiterer Beleg für die aktive Standortgemeinschaft im bayernhafen Aschaffenburg.

Halle Teamlog bayernhafen Aschaffenburg Die neue Halle von Teamlog an der Limesstraße umfasst eine Lagerkapazität von 121.500 m³. Das wäre Platz für 3,4 Millionen Bierkästen.

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7. Mai 2019 | Aschaffenburg

bayernhafen Aschaffenburg stärkt seine Infrastruktur

Geschäftsjahr 2018: 917.013 t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn; eigene Investitionen von 6,1 Mio. Euro angestoßen; Konversion des ehemaligen Umspannwerks: Neuansiedlung von RAIL.ONE und Teamlog

Luftbild 2018 bayernhafen Aschaffenburg

Luftaufnahme des bayernhafen Aschaffenburg, Stand August 2018

Aschaffenburg, 7. Mai 2019 – Der bayernhafen Aschaffenburg, der zusammen mit den Standorten Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, baute auch 2018 seine Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß der bayernhafen Aschaffenburg – nach Investitionen von 11,7 Mio. Euro im Jahr 2017 – im Jahr 2018 noch einmal Investitionen in Höhe von 6,1 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 im bayernhafen Aschaffenburg insgesamt 917.013 t Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, 14,3 % weniger als 2017.

Robustes Geschäftsmodell bewährt sich bei schwierigen Rahmenbedingungen

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Dies wirkte sich auch auf den bayernhafen Aschaffenburg aus: So ging der Schiffsgüterumschlag übers Jahr 2018 um 28 % auf 576.576 t zurück. Dies konnte jedoch durch einen Zuwachs beim Bahnumschlag zu einem Teil aufgeholt werden: Die 340.437 t beim Bahnumschlag bedeuten +26,2 % gegenüber 2017. „Bei uns am Standort stehen alle drei Verkehrsträger parat“, sagt Wolfgang Filippi, Niederlassungsleiter des bayernhafen Aschaffenburg, „und in dieser multimodalen Verknüpfung liegt unsere Stärke. Zudem sorgt der Mix in der Branchen- und Güterstruktur unserer Kunden für Standortstabilität auch bei sich verändernden Rahmenbedingungen. Das bildet die Basis für ein robustes Geschäftsmodell.“

Der größte Anteil an der Schiffstonnage entfällt wie schon im Vorjahr auf Brennstoffe, gefolgt von Baustoffen, Steinen und Erden sowie Metallabfällen. Auch hochwertiges Schwergut wie z.B. ein 92-Tonnen-Trafo wurde ins Binnenschiff verladen und startete von Aschaffenburg Richtung Weltmarkt. Per Bahn wurden insbesondere Container, Metalle und Holz umgeschlagen. Neu hinzugekommen sind Bahnschwellen, die seit der Werkseröffnung im April 2018 im Aschaffenburger Hafen hergestellt werden.

Stabile Entwicklung im Containerverkehr mit der Bahn

Per Containerzug ist der bayernhafen Aschaffenburg mit den Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven verbunden. Für die regionale Verteilung sorgt der LKW. Der Containerumschlag im TCA Containerterminal Aschaffenburg lag 2018 bei 20.512 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) und somit 7,7% unter dem Vorjahresniveau. Auch hier konnte ein Rückgang bei der Binnenschiffsanbindung durch gestiegene Mengen auf der Bahn großteils ausgeglichen werden. Die positive Entwicklung im Bahnverkehr soll auch 2019 weiter voranschreiten: Ab Mai erhöht der Operateur IGS Intermodal die Containerzugfrequenz von vier auf fünf Rundläufe pro Woche.

Eigene Investitionen von 6,1 Mio. Euro steigern die Effizienz
Auch 2018 stieß bayernhafen Investitionen von rund 6,1 Mio. Euro in den Standort Aschaffenburg an – in die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen und in über mehrere Jahre laufende Optimierungen der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. Dazu gehören die Ertüchtigung von Kai 1 mit Gleisanlagen, der Ausbau von Kai 3 und die Errichtung des Schiffsanlegers für Personenschiffe. Für 2019 plant bayernhafen, in Aschaffenburg weitere Investitionen in Höhe von rund 7,6 Mio. Euro anzustoßen – u.a. in die Vorbereitung für Ansiedlungsflächen und für einen Reachstacker zum Containerumschlag.

Ankerpunkt bayernhafen

Mit seiner Standort-Qualität zieht der bayernhafen Aschaffenburg weitere Unternehmen an: So eröffnete im April 2018 die Fa. RAIL.ONE ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für den schienengebundenen Fern- und Nahverkehr. Nebenan hat Teamlog eine neue Halle für den LKW-Achsenhersteller SAF Holland gebaut, die im Laufe des zweiten Quartals 2019 bezugsfertig wird.
Zusammen nutzen die beiden Unternehmen bereits zwei Drittel der Konversionsfläche des ehemaligen Umspannwerks. Auf dessen Areal stellt bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rückbau seit Ende 2015 insgesamt 100.000 m2 zur Nachnutzung zur Verfügung.
Neu im Hafen ist zudem die Fa. Blasius Schuster an Kai 2 und erweitert mit ihren Aktivitäten das Angebot am Standort für Baustoffrecycling und die Entsorgung von Böden. Mit dem Neubau der Betriebsanlagen wird das Hafengebiet in der Hafenrandstraße besser zur Wohnbebauung in Leider abgegrenzt.

„Diese Standortentscheidungen der Unternehmen bestätigen unser attraktives Gesamtpaket aus Umschlag- und Infrastrukturleistungen auf der Grundlage von Miet- und Erbbaurechtsverträgen“, erläutert Wolfgang Filippi das Erfolgsrezept von bayernhafen als Standortarchitekt: „Durch Flächenrecycling schaffen wir auch im Bestand neue Möglichkeiten für unsere Kunden. Zur trimodalen Infrastruktur kommt die Synergie unter den Hafenansiedlern. Diese Kombination macht den bayernhafen Aschaffenburg zu einem starken Ankerpunkt für ganz Bayerisch Rhein-Main.“

Beste Standort-Bedingungen für die Weiße Flotte

Seit 1. Januar 2019 betreibt der bayernhafen Aschaffenburg die Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe im Floßhafen – im Auftrag der Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg. Die Betriebsführung umfasst insbesondere die Reservierung der Liegeplätze, die Disposition und die Buchhaltung. Bis zu 135 Meter lange Hotelschiffe können im Floßhafen anlegen, pro Jahr werden bis zu 150 Anlegevorgänge erwartet. Zudem baut bayernhafen 2019 nahe der Werftstraße am Main eine eigene Anlegestelle für Fahrgastkabinenschiffe, um innerstädtische Liegestellen von reinen Umsteigevorgängen Schiff/Bus zu entlasten.

Mit den Anlegestellen für Fahrgastkabinenschiffe in Aschaffenburg, Bamberg, Roth, Regensburg und Passau bietet bayernhafen der Flusskreuzfahrt-Branche jetzt insgesamt fünf Standorte in Bayern aus einer Hand an.

 

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Zuständigkeit für alle schifffahrtspolizeilichen Angelegenheiten und unter anderem im Hafen auch für allgemeinpolizeiliche Angelegenheiten.