16. Januar 2019 | Passau

Neue Fotos vom Kranaufbau in Passau

Kranturm und Ausleger am Liebherr-Hafenmobilkran montiert

Nach der  ‚Kranhochzeit‘ kurz vor Weihnachten mit der Montage von Kranunterwagen und Maschinenhaus mit Drehbühne, geht der Aufbau des neuen Mobilkrans im bayernhafen Passau weiter.

Bei Temperaturen um die null Grad montierte die Liebherr-Mannschaft den Kranturm des LHM420. Mit rund 60 Tonnen ist der Turm selbst ein Schwergewicht. In Teamarbeit des hafeneigenen Mobilkrans mit einem Autokran der Firma Saller gelang auch dies. Danach folgte die Montage des Auslegers. Der neue Liebherr-Hafenmobilkran verfügt über eine Ausladung von bis zu 48 Metern.

Mehr Infos zum Ausbau der Infrastruktur in Passau finden Sie in der Dezember-Ausgabe unseres Magazins ‚kurs bayernhafen‘ auf Seite 18.

14. Januar 2019 | Passau

Schwergewichte auf die Reise geschickt

Spektakulärer Schwergutumschlag im bayernhafen Passau

Ein Zeitraffer-Video zeigt einen spektakulären Schwergutumschlag im bayernhafen Passau. Zwei Anlagen wurden im Dezember auf ein RoRo-Schiff der Firma Donau Star BG EOOD verladen. Den Umschlag des 82 Tonnen-Schwergewichts übernahm der hafeneigene Mobilkran im Teamwork mit einem Autokran von Kran Saller.  Auf der Donau ging die Reise weiter nach Bulgarien.

Der RoRo-Liniendienst der Firma Donau Star BG EOOD verbindet Passau über das österreichische Enns mit Vidin und Ruse in Bulgarien. Transportiert wird jegliches rollendes Equipment, wie z.B. Landmaschinen, aber auch sonstige schwere und voluminöse Güter wie Windflügel, die dann mittels Kran zugeladen werden.

1. Januar 2019 | Passau

‚Traumhochzeit‘ im bayernhafen Passau

Aufbau des neuen Hafenmobilkrans Liebherr LHM420

Die Montage von Fahrgestell und Karosserie bezeichnen Autobauer ja als „Hochzeit“. Im bayernhafen Passau fand demnach eine ganz besondere ‚Traumhochzeit‘ statt: Auf den Kranunterwagen mit 64 Rädern wurde das Maschinenhaus mit Drehbühne montiert. Für den präzisen Umschlag des rund 60 Tonnen schweren Teils packten der hafeneigene Mobilkran und ein Autokran der Firma Saller gemeinsam an. Der neue Liebherr LHM420 kann bis zu 120 Tonnen umschlagen, nahezu das Doppelte seines Vorgängers.
Mehr Infos zum Ausbau der Infrastruktur in Passau finden Sie in der Dezember-Ausgabe unseres Magazins ‚kurs bayernhafen‘ auf Seite 18.
(Bildquelle: bayernhafen / Ingo Maschauer)

7. März 2018 | Passau

Erstmals 60-Meter-Windflügel verladen

Eindrucksvoller Projektumschlag im bayernhafen Passau

Verladung von 60m Windflügeln aufs Binnenschiff im bayernhafen Passau

Bildquelle: bayernhafen Passau / Ingo Maschauer

Passau, 07.03.2018 – Ein besonderer Schwergutumschlag stand Anfang März im bayernhafen Passau auf dem Programm: Ins Binnenschiff verladen wurden 24 Windflügel mit einem Einzelgewicht von circa 17 Tonnen und erstmals mit einer Länge von 60 Metern, was in etwa der Länge eines Spielfelds im Eishockey entspricht.

Über die Straße waren die Windflügel aus Polen nach Passau-Schalding transportiert worden. Im Auftrag der Firma Transannaberg übernahm der bayernhafen Passau den Umschlag der Windflügel. Viel Fingerspitzengefühl erforderte die präzise Verladung ins Binnenschiff mit dem hafeneigenen Mobilkran im Teamwork mit einem Autokran von Transannaberg.

Auf der Donau geht die Reise der Windflügel weiter bis zum rund 1.100 Flusskilometer entfernten Hafen Pancevo in Serbien. Den Tansport übernimmt die ‚Ursa Montana‘ – mit einer Länge von 191,5 Metern und einer Breite von 17,40 Metern einer der größten Koppelverbände in ganz Europa. Aufgrund ihrer Größe kann die ‚Ursa Montana‘ in Bayern nur den bayernhafen Passau ansteuern, was die besondere Stellung dieses Hafenstandortes für Schwergut- und Volumentransporte unterstreicht.

Der bayernhafen Passau gehört mit den Häfen Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth und Regensburg zur bayernhafen Gruppe. Durch ihre gute Erreichbarkeit für überbreite und hohe Anlagenteile wie zum Beispiel Trafos und entsprechende Umschlagmöglichkeiten sind die Standorte der bayernhafen Gruppe ein wichtiger Standortfaktor für den Maschinen- und Anlagenbau.

13. April 2017 | Roth

Ausflugsschiff „MS Utting“ über den bayernhafen Roth an den Ammersee

Ausflugsschiff „MS Utting“ über den bayernhafen Roth an den Ammersee

Am Freitag, den 07. April 2017 ist im bayernhafen Roth die „MS Utting“ per Binnenschiff angekommen. Das Ausflugsschiff kam von einer Werft bei Bonn und wurde in zwei Teilen – Schiffsrumpf und Schiffsoberdeck – per Schwerlast-Mobilkranen an Land gebracht. Am Montagabend folgte dann der Transport per Tieflader-Lkw über die A9 nach Inning am Ammersee. Der Transport auf der Autobahn war aufgrund der Maße eine Herausforderung für alle Beteiligten.
Das Schiff ist insgesamt 68 Meter lang, knapp 10 Meter breit, wiegt ca. 400 Tonnen und hat einen Wert von rund fünf Millionen Euro.
Bis zu 500 Passagiere können auf dem Schiff über den Ammersee schippern, zudem kann das Schiff auch für Veranstaltungen angemietet werden.
Das neue Vorzeigeschiff der bayerischen Seenflotte hat am Mittwochvormittag wieder Wasser unter den Bug am Ammersee bekommen. Die MS Utting hat eine Reise durch die halbe Republik hinter sich.
Gerne stellen wir Ihnen das folgende Foto und das Titelbild als jpg-Dateien zur Verfügung. Als Quellenangabe verwenden Sie bitte: „bayernhafen“.

15. August 2016 | Roth

Modul-Krankenhaus für Nord-Norwegen

Lässt sich ein ganzes Krankenhaus per Schiff verladen? Aber ja – vorausgesetzt, die logistische Kette stimmt. Startpunkt war Cadolzburg bei Nürnberg – hier hat die CADOLTO Fertiggebäude GmbH & Co. KG ihren Sitz, weltweit führender Spezialist für die Erstellung komplexer, technisch anspruchsvoller Gebäude in modularer Bauweise. Die Einzelteile des Modul-Krankenhauses wurden von Ende Februar bis August 2016 mit zahlreichen Schwerlast-Lkws in den bayernhafen Roth transportiert – jedes der insgesamt 305 Module 2,76 bis 6 m breit, bis 18 m
lang und 15 bis 51 t schwer. Zwischengelagert wurden die Module dann auf einem 15.000 qm großen Grundstück im bayernhafen Roth. Danach erfolgte der Umschlag per Schwerlast-Mobilkran aufs Binnenschiff – besser gesagt auf DIE Binnenschiffe, denn insgesamt waren 31
Binnenschiffe für den jeweils einwöchigen Transport nach Antwerpen im Einsatz. Von Antwerpen gingen die Module dann auf wiederum mehreren Seeschiffen ins nordnorwegische Kirkenes.

Dort wurde das Modul-Krankenhaus dann auf einer Fläche von ca. 16.000 qm zusammengesetzt. Verantwortlich für die gesamte Transportkette inkl. des Schwergutumschlags im bayernhafen Roth war die in Ahrensburg ansässige Firma PM Shipping GmbH.