Um Sattelauflieger für den Kombinierten Verkehr (KV) nutzen zu können, müssen sie kranbar sein; das heißt sie müssen im Ausgangsterminal per Kran auf den Zug und am Zielterminal vom Zug geladen werden können. Die Wirklichkeit sieht bisher allerdings anders aus: In Deutschland sind heute noch mehr als 85% aller Sattelauflieger nicht kranbar – diese rund 300.000 Sattelauflieger entfallen also bisher für den Kombinierten Verkehr. In der gesamten EU sind sogar mehr als 800.000 nicht kranbare Trailer unterwegs - auf der Straße und nur auf der Straße.

bayernhafen hat sich zum Ziel gesetzt, genau dieses Potential zu heben, denn die Verlagerung von Langstreckenverkehren auf die Schiene entlastet die Straßen UND die Umwelt. bayernhafen erkannte, dass dafür ein einfaches System entwickelt werden muss, um vorhandene Standards so zu kombinieren, dass die nicht kranbaren Sattelauflieger einfach auf die Schiene kommen. So startete bayernhafen 2013 die Initiative, ein System zu entwickeln, um nicht kranbare Sattelauflieger kranbar zu machen. Das war die Geburtsstunde von NiKRASA.

bayernhafen holte dazu das europaweit tätige Schienengüterverkehrs-Unternehmen  TX Logistik und das Logistik-Kompetenz-Zentrum LKZ Prien an Bord und entwickelte in enger Abstimmung mit Verladern, Speditionsunternehmen und Terminals das neue Verladesystem NiKRASA - ein System vom Markt für den Markt.

Inhaber aller Rechte von NiKRASA und Initiator dafür ist die Bayernhafen GmbH & Co. KG. Die Vermarktung von NiKRASA erfolgt durch TX Logistik. Auf den NiKRASA-Einsatz werden die KV-Terminals durch bayernhafen vorbereitet.

www.nikrasa.eu