bayernhafen schafft und sichert zehntausende Arbeitsplätze
Eine aktuelle Erhebung zeigt die positive Beschäftigungsentwicklung an den bayernhafen-Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau. Dort sind rund 400 Unternehmen ansässig, die gemeinsam fast 16.000 Menschen beschäftigen. Das ist ein Zuwachs von 22,7 Prozent seit der letzten Erhebung im Jahr 2016 und unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung der Binnenhäfen als regionale Jobmotoren.
Die Erhebung konzentrierte sich auf die Beschäftigung im Hafengebiet. Dazu wurden alle angesiedelten Unternehmen zum Bezugsjahr 2023 befragt. Das Ergebnis: 15.970 Menschen arbeiten bei den Hafenfirmen in den sechs Standorten. Die positive Beschäftigungsdynamik spiegelt sich auch in den Zahlen der einzelnen Standorte wider. In allen Standorten stieg die Anzahl der Arbeitsplätze gegenüber der vorherigen Erhebung an:

„bayernhafen ist Heimathafen für zahlreiche Unternehmen vom Mittelständler bis zum Global Player“, so Geschäftsführer Joachim Zimmermann. „Die steigenden Beschäftigtenzahlen belegen den Erfolg unseres Investitionskurses in Flächen und Infrastruktur. Wenn unsere Kunden erfolgreich am Markt agieren und selbst ebenfalls investieren, ist dies die Grundlage für gute und sichere Beschäftigung. So schafft und sichert bayernhafen Arbeitsplätze im Hafengebiet und darüber hinaus.“
Joachim Zimmermann betont auch den Beitrag der Hafenunternehmen: „Unsere Standorte sind regionale Jobmotoren – dank der starken Hafencommunity. Unser Dank gilt allen Hafenkunden, die uns mit Daten unterstützt haben und ohne die eine solche empirische Erhebung nicht durchführbar wäre.“
Bereits in einer 2016 vorgestellten empirischen Erhebung zu den regionalen Beschäftigungseffekten zeigte sich, dass die bayernhafen-Standorte wirksame Hebel für Beschäftigung in der jeweiligen Region sind. Die Studie auf Basis eines gemeinsam vom Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. und dem Institut für Verkehrsplanung und Logistik an der Technischen Universität in Hamburg entwickelten Leitfaden, belegte, dass auf jeden Arbeitsplatz im Hafengebiet mindestens zwei weitere Arbeitsplätze in den mit den Standorten verflochtenen Regionen kommen, die direkt und indirekt vom Hafen abhängen.
Ein Beispiel aus dem Anlagenbau: Tilman Weide, Vorsitzender des VDMA-Landesverbandes Bayern und SVP Global Execution bei Linde Engineering betonte bei der Jubiläumsveranstaltung die Bedeutung des bayernhafen Passau zur Standortsicherung des Werk Schalchen-Tacherting: Riesige Anlagen wie Coldboxen würden von dort zum Hafen in Passau und über die Donau transportiert. „Es wäre schwierig für uns, wenn wir diese Großtransporte nicht im Hafen abwickeln könnten. Ich schätze ein knappes Drittel der Produkte lässt sich kaum noch mit dem Lkw transportieren.“, so Weide. Ohne diese Möglichkeit wäre ein Drittel der 700 Arbeitsplätze im Werk gefährdet, und dem Werk fehlte womöglich die nötige „kritische Masse“.
