Grüne Logistik - Fit in Nachhaltigkeit

Nachhaltig ist, was von Dauer ist, was Substanz für die Zukunft hat und schonend mit vorhandenen Ressourcen umgeht. Können die Binnenhäfen der bayernhafen Gruppe diesen Anspruch erfüllen? Oder anders gefragt: Welchen Beitrag leisten sie zu dem, was heute „Green Logistics“ heißt?

Nachhaltige Mobilität

Güter sichern unsere Lebensqualität - Güter wie z.B. Nahrungsmittel, Energie, Bau- und Brennstoffe, Computer, Waschmaschinen oder Klaviere. Andere Güter wie z.B. Anlagen des deutschen Maschinenbaus gehen in den Export. Entscheidend ist, dass all diese Güter möglichst umweltverträglich transportiert werden. Die bayernhafen Standorte leisten dies durch die intelligente Verknüpfung der drei Verkehrsträger Schiff, Bahn und LKW.

So werden beim „Kombinierten Verkehr“ (KV) mindestens zwei Verkehrsträger zu einer Transportkette kombiniert, z.B. Straße/Schiene oder Straße/Schiff. Das Ergebnis: zwei Drittel weniger Energieverbrauch und transportbedingter CO²-Ausstoß pro Ladeeinheit im Vergleich zum reinen Straßengüterverkehr. Die Binnenhäfen der bayernhafen Gruppe sind daher ideale Standorte für Logistik- und transportintensive Produktionsunternehmen und tragen nachhaltig zur Grünen Logistik bei.

Erhaltung und Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen

Grund und Boden ist eine wertvolle Ressource, im dicht besiedelten Deutschland eine knappe dazu. Mit dieser Ressource geht die bayernhafen Gruppe besonders schonend um: weil sie auf vorhandener Fläche neue Nutzungen ermöglicht (Konversion), weil sie vorausschauend und mit Augenmaß neue Flächen schafft, weil sie ihren Ansiedlern „Eigentum auf Zeit“ über das Erbbaurecht bietet. So gelingt es schon seit Jahrzehnten, an den bayernhafen Standorten Platz für neue, zeitgemäße und bedarfsgerechte Ansiedlungen zu schaffen.

Erneuerbare Energien

 

Binnenhäfen ziehen erneuerbare Energien förmlich an. So sind Logistikhallen mit ihren großen Dachflächen ideal geeignet für Photovoltaik-Anlagen. Ein 16.000 qm Dach kann rund 250 Haushalte mit Solarstrom versorgen; dies entlastet die Umwelt jährlich um circa 750 Tonnen CO².

Ein weiteres Beispiel: Windenergie – wer könnte die über 50 Meter langen Windflügel sicherer transportieren als das Binnenschiff? So werden in Deutschland produzierte Windkraftanlagen vom bayernhafen Passau per Schiff donauabwärts transportiert, um z.B. in Bulgarien umweltfreundlichen Strom zu produzieren.

Holz spielt z.B. im bayernhafen Aschaffenburg eine große Rolle – zum einen als Rohstoff für die Möbel- und Papierproduktion, zum anderen als Bioenergie für Pellets und Briketts. Diese werden im Biomasseheizkraftwerk auf dem Hafengelände hergestellt und übers Containerterminal versendet. So stiftet die Nähe von Produktionsbetrieben und den  ökologisch vorteilhaften Verkehrsträgern Binnenschiff und Bahn großen Nutzen – für die Unternehmen und für unsere Umwelt. Grüne Logistik in Aktion.

 Balance der Interessen

Die sechs Standorte der bayernhafen Gruppe mit ihren insgesamt rund 12.000 Arbeitsplätzen sind Wirtschaftsmotoren ihrer Region. Rund 30 Millionen Tonnen Güter werden hier jährlich per Schiff, Bahn und LKW umgeschlagen. Das Ziel ist, schädliche Emissionen weitestgehend zu verhindern oder zu reduzieren. Bei unvermeidbaren Emissionen gilt Abstand halten zur Wohnnachbarschaft. Im engen Dialog mit den Standort-Kommunen sorgt die bayernhafen Gruppe dafür, dass die Belange von Wirtschaft und Anliegern in Einklang gebracht werden.

Bildung

Die bayernhafen Gruppe legt großen Wert auf den Dialog zwischen Lehre und Berufsleben, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis. Dies geschieht z.B. durch den „Grenzenlos“-Wettbewerb, bei dem Studentinnen und Studenten aller bayerischen Universitäten und Fachhochschulen eingeladen sind, über ein zentrales Logistik-Thema „grenzen-los“ nachzudenken. Bausteine nachhaltiger Bildungsarbeit sind auch Fach- und Diplomarbeiten sowie Traineeprogramme.

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