Hafen kann man nicht studieren

Das Traineeprogramm vermittelt tiefe Einblicke verschiedener Organisationsbereiche der bayernhafen Gruppe und bereitet die Absoventen auf ihren Berufseinstieg vor. Unsere beiden (ehemaligen) Trainees berichten.

"Máté Gelencsér (Studium Internationales Management) und Dirk Geyer (Studium Verkehrssytemtechnik) haben sich nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Diplomarbeit für einen Berufseinstieg bei der bayernhafen Gruppe im Rahmen eines Traineeprogrammes entschieden.

Ab Frühling 2011 durften sie das Team der bayernhafen Gruppe verstärken und haben das Traineeprogramm inzwischen nicht nur erfolgreich absolviert, sondern wurden auch direkt übernommen. Seit 2013 sind beide nun "fest" an Bord. Máté Gelencsér als Assistent der Geschäftsleitung und Dirk Geyer im Bereich Intermodal. In einem Rückblick berichten beide über ihre Zeit als Trainee:

Wir waren die ersten Trainees in dem Unternehmen und übernahmen damit eine Vorreiterrolle für die zukünftige Nachwuchsgewinnung von Fachkräften. Uns wurden ein strukturiertes Programm und eine umfassende Betreuung als Grundlage für unsere Ausbildung zur Verfügung gestellt. Vorab haben wir schon im jeweiligen Bereich (Technik und im kaufmännischen Bereich) die zukünftigen Schwerpunkte festgelegt.

In der 18 bis 24-monatigen Ausbildung wird der Trainee bei der bayernhafen Gruppe von drei verschiedenen Organisationsbereichen des Unternehmens betreut.       
Um den reibungslosen Ablauf des Traineeprogrammes sicherzustellen, aber auch auf persönliche Belange des Trainees zu reagieren wird jedem Trainee ein Pate aus der Personalabteilung zugeteilt. Für die fachliche und persönliche Betreuung und Weiterentwicklung erhält der Trainee einen Mentor aus dem Bereich der Geschäftsleitung. Diese beiden Personen begleiten uns als Berufseinsteiger durch das komplette Programm – unterstützen, fordern und fördern die Entwicklung. 
In den einzelnen Ausbildungsabschnitten wird dem Trainee ein Ausbildungsverantwortlicher  zur Seite gestellt, d.h. „ein Fachmann vermittelt Fachkenntnisse“. Durch dieses System wurden uns auch Erkenntnisse in Bereichen ermöglicht, in denen wir vorher keinerlei Einblicke hatten. 

In den ersten 2 Monaten haben wir durch die Begleitung unserer Mentoren einen Überblick über das Unternehmen und die ersten Aufgaben erhalten. Im weiteren Verlauf lernten wir die verschiedenen Standorte kennen. Der Umgang und das Gespräch mit Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten stellten einen Schwerpunkt dar, in dem wir mittlerweile auf einige Erfahrung zurückblicken können.

In den jeweiligen Abteilungen der Ausbildungsabschnitte haben wir die aktuellen Projekte aktiv begleitet, uns anvertraute Aufgaben selbstständig absolviert und viele eigene Ideen einbringen können. Dank der guten Struktur des Traineeprogrammes konnten wir das Wissen von vorangegangenen Ausbildungsabschnitten in nachfolgende Ausbildungsabschnitte immer gut einsetzen und ausbauen.

Am Ende der Ausbildungsabschnitte präsentieren wir vor den Mentoren, den Paten und dem anderen Trainee zu einem bestimmten Projekt das erlangte Wissen und unsere Ideen dazu. Im Anschluss gab es eine Diskussionsrunde die für uns immer ein wichtiger Punkt war, um uns weiter zu entwickeln und voneinander zu lernen.

Wir empfanden unser Traineeprogramm als eine sehr gute Möglichkeit in das Berufsleben einzusteigen und wir können diese Möglichkeit auch nur weiter empfehlen. Durch die umfassende Betreuung wird dem Trainee der sogenannte „Sprung ins kalte Wasser“ erspart und der Berufsstart nach dem Studium um einiges erleichtert.

Dirk Geyer und Máté Gelencsér

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