Historie

Die Geschichte des bayernhafen Nürnberg ist weit älter als die moderne Anlage heute vermuten lässt. Die Vision Main und Donau durch eine künstliche Wasserstraße zu verbinden und damit einen durchgehenden Schifffahrtsweg von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer quer durch ganz Europa zu verwirklichen bestand schon seit dem 8. Jahrhundert.

2022

Die beeindruckende Entwicklung des bayernhafen Nürnberg sieht man besonders gut im Vergleich der Luftbilder von 1995 zu 2021
(für den Vergleich ziehen Sie den Schieberegler nach links oder rechts)

2019

06.12.2019
Übergabe des Förderbescheids zum Ausbau des KV-Terminals von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Jobport 2019 bayernhafen Nürnberg

21.09.2019
Outdoor-Personalmesse Jobport zieht 1.500 Besucher an

2015

27.10.2015
Hellmann Rail Eurasia verbindet Nürnberg mit Chengdu und weiteren chinesischen Städten:
Der Container-Zug ist auf der rund 10.000 km langen Strecke über Polen, Weißrussland, Russland und Kasachstan – der sogenannten südlichen Route der neuen eisernen Seidenstraße – bis nach China 15 Tage unterwegs.

2013

05.08.2013
Bayerns Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Dr. Markus Söder eröffnet den Informations- und Aussichtsturm anlässlich des Ausbaus des Personenschifffahrtshafens.

2012

30.09.2012
Großes Hafenfest „Hafen live erleben“. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten rund 40.000 Besucher die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

2010

12.01.2010
Deutsche GVZ Gesellschaft (DGG) erstellt erstes europäisches GVZ Ranking. bayernhafen Nürnberg belegt den Spitzenplatz 3 nach dem italienischen Interporto Verona auf Platz 1 und Bremen auf Platz 2.

2009

Terminalerweiterung


15.12.2009:
Offizielle Eröffnungsfeier des 2. Moduls der KV-Umschlaganlage der DB Netz AG im GVZ. Betreibergesellschaft TriCon.

2004

Bau des Terminals für den Kombinierten Verkehr

07.10.2004: Offizieller Spatenstich für die trimodale KV-Umschlagsanlage der Hafen Nürnberg-Roth GmbH durch den Bayerischen Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu, Bürgermeister Horst Förther, Wirtschaftsreferenten Dr. Roland Fleck und Geschäftsführer Harald Leupold.

11.07.2006: Offizielle Einweihungsfeier der trimodalen KV-Umschlaganlage in Anwesenheit von 300 in- und ausländischen Gästen sowie Würdigungen durch den Bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber, Bürgermeister Horst Förther, Wirtschaftsreferenten Dr. Roland Fleck und Geschäftsführer Harald Leupold.

1995

1995 - Aus der Hafenverwaltung Nürnberg wird die Hafen Nürnberg-Roth GmbH

31.07.1995: Die notariellen Verträge zur Organisationsprivatisierung der Hafenverwaltung Nürnberg werden beurkundet. Die Häfen Nürnberg und Roth werden nun von der Hafen Nürnberg-Roth GmbH betrieben und fortentwickelt. Zum Geschäftsführer wird der bisherige Hafendirektor, Reg. Bmstr. Dipl.-Ing. Walter Schmidt, bestellt.

1973

Die ersten Schiffe 1973

1972

1972 - Die offizielle Eröffnung

23.09.1972: Der Hafen Nürnberg wird vom Bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel im Beisein von zahlreichen Ehrengästen, darunter dem Bundesverkehrsminister Lauritz Lauritzen und nahezu des gesamten Bayerischen Kabinetts eröffnet. 200.000 Menschen säumen die Ufer des Kanals und den Ostkai. Die Ehrengäste fahren mit neun Fahrgastschiffen von der Alten Veste in Fürth zum Hafen, der durch einen von der Feuerwehr gespritzten Wasservorhang gesperrt ist. Der Schiffskonvoi mit den Ehrengästen, gefolgt von 26 Motorgüterschiffen, fährt in den Hafen. An Kai 2 begrüßt an der Spitze des Stadtrates Oberbürgermeister Dr. Urschlechter die Ehrengäste. Am Nachmittag wird das Ereignis im Rahmen der Internationalen Rhein-Main-Donau-Ausstellung Europa 72 in einem Festakt international gewertet. Die Festvorträge halten der österreichische Außenminister Dr. Kirchschläger und Präsident Pflimlin aus Straßburg.

1971

Bau der Kaimauer 1971

1968

Mit dem ersten Sprengschuss am 5. Juli 1968 begannen die Bauarbeiten am Hafen Nürnberg, der sich in den 50 Jahren seines Bestehens zum größten Logistik- und Dienstleistungszentrum Süddeutschlands entwickelte.

1966

Der Bau des bayernhafen Nürnberg

11.11.1966: Im Großen Sitzungssaal des Rathauses wird nach dreijährigen Verhandlungen der Hafenvertrag in einem Festakt unterzeichnet. Der Hafenvertrag regelt die sachlichen und finanziellen Beziehungen zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg beim Bau und Betrieb des Staatshafens. Für den Freistaat unterzeichnen der stellvertretende Ministerpräsident und Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Dr. Dr. Hundhammer, der Staatsminister für Finanzen, Dr. Pöhner und der Staatsminister des Innern, Dipl.-lng. Junker, für die Stadt Nürnberg Oberbürgermeister Dr. Urschlechter den Vertrag.

Bereits 1926 wurde im Generalbebauungsplan der Stadt Nürnberg die Fläche eines Handelshafens ausgewiesen, die dem heutigen Hafengebiet mit 337 Hektar entspricht.

1960

Der Main-Donau-Kanal

Der neue Main-Donau-Kanal wurde im Gegensatz zu seinem Vorgänger von vornherein in das gesamteuropäische Wasserstraßennetz eingegliedert. Des Weiteren wurde er mit einer Wasserspiegelbreite von 55 Metern und 4 Metern Wassertiefe ausreichend bemessen, um einem voll geladenen Regelschiff von bis zu 3.000 Tonnen eine sichere und wirtschaftliche Fahrt mit bis zu elf Stundenkilometern zu ermöglichen.

Mit dem Bau des Main-Donau-Kanals wurde im Juni 1960 begonnen. Mit der Fertigstellung 1992 entstand eine durchgehende Großschifffahrtsstraße (genannt Europakanal) zwischen der Nordsee bei Rotterdam und dem Schwarzen Meer bei Constanța (Rumänien), die über Rhein, Main und Donau verläuft.Heute ermöglicht der Kanal zahlreiche Verbindungen über den Wasserweg.

1825

Der Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals im 19. Jahrhundert

Nachdem mehrere Versuche zur Umsetzung des Projektes fehlschlugen, nahm die Vorstellung erstmals wieder im 19. Jahrhundert konkrete Züge an. Die Idee, aus politischen und wirtschaftlichen Gründen Franken mit Altbayern, sowie die südlichen Staaten des Deutschen Bundes mit den nördlichen Nachbarn enger zu verbinden, ließ die Planung der künstlichen Wasserstraße stark vorantreiben.

Im Jahre 1825 beauftragte König Ludwig I. den Bau einer Kanalverbindung.

1837 begannen dann die Bauarbeiten an der 172 Kilometer langen Strecke des Ludwig-Donau-Main-Kanals. Der Kanal, welcher nun von Nürnberg nach Bamberg verlief wurde 1843 fertig gestellt.

In diesen arbeitsintensiven Jahren wurden 101 Schleusen, zahlreiche Kanalbrücken, Straßen- und Wegüberführungen, Straßenunterführungen, Dämme, Einschnitte und Durchlässe gebaut.

Auf dem damals 15,80 Meter breiten und 1,46 Meter tiefen Kanal konnten Schiffe bis zu 32 Metern Länge und 4,45 Metern Breite mit einer Höchstladung von 120 Tonnen fahren. Dies reichte jedoch leider nicht aus. Denn wegen des fortschrittlicheren Bahnverkehrs und der unzureichenden Ausmaße des Ludwig-Donau-Main-Kanals ließ der Schiffsverkehr schnell nach.

Eine ausführliche Chronik des bayernhafen Nürnberg finden Sie in folgendem PDF:

Chronik bayernhafen Nürnberg (5 MB)