7. Mai 2019 | Aschaffenburg

bayernhafen Aschaffenburg stärkt seine Infrastruktur

Geschäftsjahr 2018: 917.013 t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn; eigene Investitionen von 6,1 Mio. Euro angestoßen; Konversion des ehemaligen Umspannwerks: Neuansiedlung von RAIL.ONE und Teamlog

Luftaufnahme des bayernhafen Aschaffenburg, Stand August 2018

Aschaffenburg, 7. Mai 2019 – Der bayernhafen Aschaffenburg, der zusammen mit den Standorten Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, baute auch 2018 seine Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß der bayernhafen Aschaffenburg – nach Investitionen von 11,7 Mio. Euro im Jahr 2017 – im Jahr 2018 noch einmal Investitionen in Höhe von 6,1 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 im bayernhafen Aschaffenburg insgesamt 917.013 t Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, 14,3 % weniger als 2017.

Robustes Geschäftsmodell bewährt sich bei schwierigen Rahmenbedingungen

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Dies wirkte sich auch auf den bayernhafen Aschaffenburg aus: So ging der Schiffsgüterumschlag übers Jahr 2018 um 28 % auf 576.576 t zurück. Dies konnte jedoch durch einen Zuwachs beim Bahnumschlag zu einem Teil aufgeholt werden: Die 340.437 t beim Bahnumschlag bedeuten +26,2 % gegenüber 2017. „Bei uns am Standort stehen alle drei Verkehrsträger parat“, sagt Wolfgang Filippi, Niederlassungsleiter des bayernhafen Aschaffenburg, „und in dieser multimodalen Verknüpfung liegt unsere Stärke. Zudem sorgt der Mix in der Branchen- und Güterstruktur unserer Kunden für Standortstabilität auch bei sich verändernden Rahmenbedingungen. Das bildet die Basis für ein robustes Geschäftsmodell.“

Der größte Anteil an der Schiffstonnage entfällt wie schon im Vorjahr auf Brennstoffe, gefolgt von Baustoffen, Steinen und Erden sowie Metallabfällen. Auch hochwertiges Schwergut wie z.B. ein 92-Tonnen-Trafo wurde ins Binnenschiff verladen und startete von Aschaffenburg Richtung Weltmarkt. Per Bahn wurden insbesondere Container, Metalle und Holz umgeschlagen. Neu hinzugekommen sind Bahnschwellen, die seit der Werkseröffnung im April 2018 im Aschaffenburger Hafen hergestellt werden.

Stabile Entwicklung im Containerverkehr mit der Bahn

Per Containerzug ist der bayernhafen Aschaffenburg mit den Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven verbunden. Für die regionale Verteilung sorgt der LKW. Der Containerumschlag im TCA Containerterminal Aschaffenburg lag 2018 bei 20.512 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) und somit 7,7% unter dem Vorjahresniveau. Auch hier konnte ein Rückgang bei der Binnenschiffsanbindung durch gestiegene Mengen auf der Bahn großteils ausgeglichen werden. Die positive Entwicklung im Bahnverkehr soll auch 2019 weiter voranschreiten: Ab Mai erhöht der Operateur IGS Intermodal die Containerzugfrequenz von vier auf fünf Rundläufe pro Woche.

Eigene Investitionen von 6,1 Mio. Euro steigern die Effizienz
Auch 2018 stieß bayernhafen Investitionen von rund 6,1 Mio. Euro in den Standort Aschaffenburg an – in die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen und in über mehrere Jahre laufende Optimierungen der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. Dazu gehören die Ertüchtigung von Kai 1 mit Gleisanlagen, der Ausbau von Kai 3 und die Errichtung des Schiffsanlegers für Personenschiffe. Für 2019 plant bayernhafen, in Aschaffenburg weitere Investitionen in Höhe von rund 7,6 Mio. Euro anzustoßen – u.a. in die Vorbereitung für Ansiedlungsflächen und für einen Reachstacker zum Containerumschlag.

Ankerpunkt bayernhafen

Mit seiner Standort-Qualität zieht der bayernhafen Aschaffenburg weitere Unternehmen an: So eröffnete im April 2018 die Fa. RAIL.ONE ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für den schienengebundenen Fern- und Nahverkehr. Nebenan hat Teamlog eine neue Halle für den LKW-Achsenhersteller SAF Holland gebaut, die im Laufe des zweiten Quartals 2019 bezugsfertig wird.
Zusammen nutzen die beiden Unternehmen bereits zwei Drittel der Konversionsfläche des ehemaligen Umspannwerks. Auf dessen Areal stellt bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rückbau seit Ende 2015 insgesamt 100.000 m2 zur Nachnutzung zur Verfügung.
Neu im Hafen ist zudem die Fa. Blasius Schuster an Kai 2 und erweitert mit ihren Aktivitäten das Angebot am Standort für Baustoffrecycling und die Entsorgung von Böden. Mit dem Neubau der Betriebsanlagen wird das Hafengebiet in der Hafenrandstraße besser zur Wohnbebauung in Leider abgegrenzt.

„Diese Standortentscheidungen der Unternehmen bestätigen unser attraktives Gesamtpaket aus Umschlag- und Infrastrukturleistungen auf der Grundlage von Miet- und Erbbaurechtsverträgen“, erläutert Wolfgang Filippi das Erfolgsrezept von bayernhafen als Standortarchitekt: „Durch Flächenrecycling schaffen wir auch im Bestand neue Möglichkeiten für unsere Kunden. Zur trimodalen Infrastruktur kommt die Synergie unter den Hafenansiedlern. Diese Kombination macht den bayernhafen Aschaffenburg zu einem starken Ankerpunkt für ganz Bayerisch Rhein-Main.“

Beste Standort-Bedingungen für die Weiße Flotte

Seit 1. Januar 2019 betreibt der bayernhafen Aschaffenburg die Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe im Floßhafen – im Auftrag der Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg. Die Betriebsführung umfasst insbesondere die Reservierung der Liegeplätze, die Disposition und die Buchhaltung. Bis zu 135 Meter lange Hotelschiffe können im Floßhafen anlegen, pro Jahr werden bis zu 150 Anlegevorgänge erwartet. Zudem baut bayernhafen 2019 nahe der Werftstraße am Main eine eigene Anlegestelle für Fahrgastkabinenschiffe, um innerstädtische Liegestellen von reinen Umsteigevorgängen Schiff/Bus zu entlasten.

Mit den Anlegestellen für Fahrgastkabinenschiffe in Aschaffenburg, Bamberg, Roth, Regensburg und Passau bietet bayernhafen der Flusskreuzfahrt-Branche jetzt insgesamt fünf Standorte in Bayern aus einer Hand an.

 

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9. April 2019 | Passau

bayernhafen Passau stärkt seine strategische Position

Geschäftsjahr 2018 im bayernhafen Passau: 331.759 t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn – ein Plus von 4,5 %; eigene Investitionen von 4,3 Mio. Euro zum Ausbau der Hafen-Infrastruktur in Passau-Schalding; Erweiterung der Anlegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe in Racklau

Am 26. März 2019 wurde im bayernhafen Passau ein rund 50 Tonnen schwerer Ponton von Land ins Wasser gehoben. Eine ’leichte’ Aufgabe für den neuen Hafenmobilkran, der Einzellasten mit einem Gewicht von bis zu 120 Tonnen umschlagen kann. Der Ponton wird von den Stadtwerken Passau als Anleger für Kreuzfahrtschiffe an der Ortsspitze in Passau eingesetzt.

Passau, 9. April 2019 – Im bayernhafen Passau, der zusammen mit den Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth und Regensburg zu bayernhafen gehört, wurden 2018 insgesamt 331.759 t Güter per Schiff und Bahn umgeschlagen, 4,5 % mehr als 2017. Rund zehn Jahre nach der Eröffnung des trimodalen Hafenstandorts in Passau-Schalding hat bayernhafen mit Investitionen in die Infrastruktur noch einmal die strategische Position des bayernhafen Passau gestärkt und gibt Industrie-, Handels- und Logistik-Unternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen.

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Durch seine Leichterungsfunktion aufgrund der Lage vor dem nicht ausgebauten Donauabschnitt Vilshofen-Straubing hat der bayernhafen Passau eine Schlüsselfunktion für die Schifffahrt auf der Donau. Dies hat dazu beigetragen, dass es beim Schiffsgüterumschlag in 2018 ein Plus von 14 % gab. Per Schiff wurden 294.113 t umgeschlagen, rund ¾ davon entfiel auf den Agrarbereich. Neben Streusalz haben auch die Schwergut- und Volumentransporte zugenommen. Darunter waren bis zu 60 Meter lange Windflügel und Türme für Windkraftanlagen sowie Industrieanlagen, die ins Binnenschiff verladen wurden. Eine große Bedeutung am Standort Passau-Schalding haben die RoRo-Verkehre, die Passau über Enns mit Vidin und Ruse in Bulgarien verbinden.

Über die Schiene wurden in Passau-Schalding 37.646 t umgeschlagen, 37 % weniger als 2017 mit dem außergewöhnlich hohen Sturmholz-Umschlag. Hauptumschlaggüter per Bahn waren in 2018 Fahrzeuge, Dünger und insbesondere Zement, der Mitte Mai hinzugekommen ist. Ein Highlight war der nagelneue Personenzug made in Japan, der im August auf der Schiene in den bayernhafen Passau kam. Der Elektrotriebzug der Baureihe 385 von Hitachi Rail wurde für den Weitertransport nach Italien über eine Spezial-Rampe auf Tieflader verladen.

„Es zeigt sich, dass es richtig und wichtig war, immer an einem Hafenstandort Passau festgehalten zu haben“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „frühzeitig haben wir erkannt, dass der alte Standort Passau-Racklau ohne Gleisanschluss kein Wachstumspotenzial mehr haben würde. Wir haben daraufhin den Standort Schalding ausgebaut, inkl. Vorstaugleisen und Umschlagsmöglichkeiten für Zug und Binnenschiff.“

2018 hat bayernhafen Investitionen von rund 4,3 Millionen Euro in den Standort Passau-Schalding angestoßen: So wurden die Verladegleise am Kai von knapp 600 m auf die gesamte Kailänge von 880 m erweitert und die Zwischenlagerkapazitäten in Silos verfünffacht. Zudem wurde ein neuer Hafenmobilkran installiert, der im Februar 2019 offiziell von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Betrieb genommen wurde. Dieser weltweit erste Hafenmobilkran aus dem Hause Liebherr, der die Abgasreinigungsstufe V erfüllt, ist für den Umschlag von Einzellasten mit einem Gewicht von bis zu 120 t gerüstet.

„Mit unseren Investitionen machen wir unsere Infrastruktur noch effizienter“, sagt Joachim Zimmermann, „Effizienz bedeutet für unsere Kunden Verlässlichkeit, Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit – entscheidende Faktoren für die Nutzung der beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn.“

Ausbau der Anlegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe in der Racklau

2018 ging in Passau-Racklau eine Ära zu Ende: Der alte Hafen-Standort fungiert nicht mehr als Güterumschlagplatz. Damit besteht jetzt die Chance, neue, tragfähige Möglichkeiten der Nutzung zu entwickeln. Im Rekord-Niedrigwasserjahr 2018 war Passau auch für die Flusskreuzfahrt ein strategisch wichtiger Platz. Daher wurden die Weichen gestellt, die Racklau noch intensiver als bislang angedacht für die Flusskreuzschifffahrt zu nutzen.

In 2018 legten im bayernhafen Passau 254 Hotelschiffe an, davon 238 in der Racklau, ein Zuwachs um insgesamt 69 % gegenüber dem Vorjahr. 2019 stehen im bayernhafen Passau-Racklau bereits vier Liegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe zur Verfügung, für 2020/21 ist eine Erweiterung auf bis zu sieben Liegestellen geplant, mit Elektrifizierung und perspektivisch der Errichtung eines Terminalgebäudes.

21. März 2019 | Bamberg

„Wir machen unsere Infrastruktur noch stärker“

Geschäftsjahr 2018 im bayernhafen Bamberg: Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn 520.911 t – ein Rückgang von 12 %; eigene Investitionen von 2 Mio. Euro; Containerverkehr +18 %

Luftansicht des bayernhafen Bamberg vom Mai 2018

Bamberg, 21. März 2019 – Der bayernhafen Bamberg, der zusammen mit den Hafen-Standorten Aschaffenburg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, baute auch 2018 die Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß der bayernhafen Bamberg – nach Investitionen von 4,6 Mio. Euro im Jahr 2017 – im Jahr 2018 noch einmal Investitionen in Höhe von 2 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistik-Unternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. 2018 wurden im bayernhafen Bamberg 520.911 t Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, 12 % weniger als im Vorjahr. Ein Plus von 18 % gab es dagegen beim Containerverkehr.

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Dies wirkte sich auch auf den bayernhafen Bamberg aus: So ging der Schiffsgüterumschlag übers Jahr 2018 um 20,2 % auf 215.673 t zurück. Maßgeblich dafür waren insbesondere Rückgänge bei Dünger, Futtermittel, Steinen und Schrott. Über 35 % des Schiffsgüterumschlags im bayernhafen Bamberg entfallen weiterhin auf land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse. Auch beim Bahnumschlag gab es einen Rückgang um 5,2 % auf 305.238 t – verantwortlich dafür sind insbesondere Rückgänge der Umschlagsmengen bei Mineralöl und Dünger.

Noch mehr Effizienz durch eigene Investitionen von 2 Mio. Euro

Auch 2018 investierte bayernhafen 2 Millionen Euro in den Standort Bamberg: So wurde 2018 ein Schräg- in ein Senkrecht-Ufer umgewandelt und dadurch der Umschlag von und aufs Binnenschiff optimiert; zudem wurden im Hafenbahnhof die bestehenden Holzschwellen durch neue Betonschwellen ausgetauscht und der Kranpark um ein mobiles Umschlaggerät erweitert. „Wir investieren zielgerichtet in unsere Infrastruktur und machen sie dadurch noch effizienter“, sagt Michaela Wöhrl, Niederlassungsleiterin des bayernhafen Bamberg, „für unsere Kunden bedeutet das noch mehr Verlässlichkeit und Wirtschaftlichkeit bei der Planung ihrer logistischen Ketten.“

18% Wachstum beim Containerumschlag

Mit 29.610 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) im Geschäftsjahr 2018 übertraf das Terminal für den Kombinierten Verkehr (KV) im bayernhafen Bamberg die 25.089 TEU vom Vorjahr um deutliche 18 %. Das KV-Terminal im bayernhafen Bamberg ist seit 2018 über weitere Intermodalzüge mit der deutschen Nordseeküste verbunden: So geht es nun zweimal wöchentlich von und nach Wilhelmshaven und viermal wöchentlich von und nach Hamburg / Bremerhaven. Oberfrankens Unternehmen sind dadurch noch näher am Weltmarkt – für den Import von Vorprodukten, Komponenten und Handelsgütern ebenso wie für den Export regionaler Produkte. Im Kombinierten Verkehr findet der Großteil des Transports auf der Schiene statt, der LKW sorgt für die regionale Verteilung, den sogenannten Vor- und Rücklauf. Im bayernhafen Bamberg werden weiterhin spezielle Container umgeschlagen, in denen die Bahn Hausmüll für das Müllheizkraftwerk von Erlangen nach Bamberg transportiert.

Investitionen und Planungen 2019

Für 2019 plant bayernhafen in Bamberg weitere Investitionen über 700.000 Euro anzustoßen, u.a. in Optimierung der Straßeninfrastruktur, vorbereitende Maßnahmen für Flächenerweiterungen und in die laufende Instandhaltung der Bahninfrastruktur.
„Als moderner und marktorientierter Dienstleister prüft bayernhafen selbstverständlich regelmäßig seine Infrastruktur dahingehend, ob Sie noch den aktuellen Rahmenbedingungen und Kundenanforderungen entspricht”, sagt Michaela Wöhrl.

Stabile Auslastung der Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe

2018 legten im bayernhafen Bamberg 764 Kreuzfahrtschiffe mit einer Kapazität von rund 124.000 Passagieren an – ein Rückgang um 5 % gegenüber dem Vorjahr, der ebenfalls durch das monatelange Niedrigwasser bedingt ist. Für 2019 liegen Anmeldungen für über 830 Hotelschiffe vor. In der Praxis bewährt haben sich die gemeinsam mit der Stadt Bamberg und den Kreuzfahrtschiff-betreibern entwickelten Lösungen, um die Interessen der Flusskreuzfahrtschiff-Touristen und der Bürgerinnen und Bürger besser miteinander zu vereinbaren. Dazu gehören u.a. kleinere Gruppen, verschiedene Routen und die Nutzung lokaler Produkte auf den Schiffen.

„Hafen live erleben“ am Sonntag, 15. September 2019

2019 plant der bayernhafen Bamberg wieder ein Hafenfest. Unter dem Motto „Hafen live erleben“ sind am Sonntag, 15. September 2019, die Bürgerinnen und Bürger in den bayernhafen Bamberg eingeladen. Mit dabei sind wie schon beim Hafenfest 2012 verschiedene Unternehmen und Partner des Hafens, die den Besuchern spannende Einblicke gewähren, die drei Verkehrsträger Binnenschiff, Bahn und LKW sowie faszinierende Technik zum Anfassen und Erleben. Dazu gibt‘s viel Spaß für Jung und Alt. ”Wir freuen uns darauf, den Besuchern die Vielfalt unseres Hafens zu zeigen, mit all dem, was Hafen so spannend und wertvoll für uns alle macht“, sagt Michaela Wöhrl.

 

20. März 2019 | Regensburg

bayernhafen Regensburg – Ankerpunkt für ganz Ostbayern

Geschäftsjahr 2018: 2,78 Mio. t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, eigene Investitionen von 9 Mio. Euro, + 7,4% im Containerumschlag

Der kumulierte Bahn- und Schiffsgüterumschlag des bayernhafen Regensburg beträgt 2,78 Mio. t Güter im Jahr 2018.

Regensburg, 19. März 2019 – Der bayernhafen Regensburg, der zusammen mit den Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth und Passau zu bayernhafen gehört, baute auch 2018 seine Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß der bayernhafen Regensburg – nach Investitionen von 14 Mio. Euro im Jahr 2017 – im Jahr 2018 noch einmal Investitionen in Höhe von 9 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 im bayernhafen Regensburg insgesamt 2,78 Mio. t Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, 9,1 % weniger als 2017.

„Robustes Geschäftsmodell bewährt sich bei schwierigen Rahmenbedingungen“

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Dies wirkte sich natürlich auch auf den vom Schiffsgüterumschlag her größten bayerischen Hafen aus: So ging der Schiffsgüterumschlag im bayernhafen Regensburg übers Jahr 2018 um 22,1% auf 1,169 Mio. t zurück. Dies konnte jedoch durch einen Zuwachs beim Bahnumschlag zu einem Teil aufgeholt werden: Die 1,607 Mio. t beim Bahnumschlag bedeuten ein Plus von 3,6% gegenüber 2017. „Extremsituationen wie Niedrigwasser tangieren uns selbstverständlich, werfen uns aber nicht um“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „Gleiches gilt, wenn ein Gütersegment mal schwächelt. Denn unser Geschäftsmodell ist robust – multimodal in der Verknüpfung der Verkehrsträger, vielfältig in der Kundenstruktur wie in der Güterstruktur. Dieses robuste Geschäftsmodell bewährt sich auch und gerade in Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen.“ Den größten Anteil an der Schiffstonnage machten wie schon im Vorjahr Agrargüter aus, gefolgt von Metallerzeugnissen, Erze und Baustoffen. Auch hochwertiges Schwergut wie Trafos wurde ins Binnenschiff verladen und startete von Regensburg Richtung Weltmarkt. Per Bahn wurden insbesondere Zement, Mineralöl und Container umgeschlagen.

Plus 7,4% im Containerumschlag

Per Containerzug ist der bayernhafen Regensburg siebenmal die Woche mit den Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven verbunden. Für die regionale Verteilung sorgt der LKW. Der Containerumschlag stieg 2018 im bayernhafen Regensburg auf 124.639 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container), das sind 7,4% mehr als im Vorjahr. Damit ist die Kapazität des Containerterminals im bayernhafen Regensburg von 128.000 TEU nahezu erreicht – die Planungen zur Erweiterung des Containerterminals laufen.

Eigene Investitionen von 9 Mio. Euro

Auch 2018 investierte bayernhafen rund 9 Millionen Euro in den Standort Regensburg, in die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen und in über mehrere Jahre laufende Optimierungen der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. Für den Ausbau der Kommunikations-Infrastruktur gewann bayernhafen das Regensburger Telekommunikations-Unternehmen R-KOM, das eigenwirtschaftlich rund 30 Firmen in der Äußeren Wiener-, Budapester- und Linzer Straße ans Glasfaser Ostbayern Netz anschloss. Dadurch sind jetzt Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit pro Sekunde möglich, – eine Datenautobahn in Lichtgeschwindigkeit. Für 2019 ist der Anschluss weiterer Teile des Hafengebiets geplant. „Mit unseren Investitionen machen wir unsere Infrastruktur noch effizienter“, sagt Joachim Zimmermann, „Dies bedeutet für unsere Kunden Verlässlichkeit, Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit – entscheidende Faktoren für die Nutzung der beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn.“ Für 2019 plant bayernhafen, am Standort Regensburg weitere Investitionen in Höhe von rund 8 Mio. Euro anzustoßen. Erst Rückbau, dann Neubau: In der Linzer Straße, nahe am Hafenbecken, baute bayernhafen 2018 ein Gebäude zurück und errichtete dort ein neues dreistöckiges Bürogebäude mit rund 1.900 m² – Fertigstellung zweites Quartal 2019. Mit der DTU Donau-Transport- und Umschlagsgesellschaft mbH und Kühne + Nagel Euroshipping sind bereits die ersten Mieter an Bord. „Wir erweitern unser Angebotsportfolio über reine Grundstücksflächen hinaus und bieten unseren Kunden jetzt auch Büroräume an“, so Joachim Zimmermann.

Ankerpunkt bayernhafen

Mit seiner Standort-Qualität zieht bayernhafen weitere Unternehmen an: So war im Januar 2019 im bayernhafen Regensburg Spatenstich für den Bau einer 16.000 m² großen Logistikanlage des Immobilienkonzerns Goodman, bestimmt für den Logistikdienstleister Kühne + Nagel. „Unternehmen entscheiden sich für bayernhafen Standorte, weil hier das Gesamtpaket stimmt“, sagt Joachim Zimmermann, „als Grundstückseigentümer bieten wir mit Miet- und Erbbaurechtsverträgen die Basis. Wir setzen auf Flächenrecycling statt Flächenverbrauch, machen Flächen bei Bedarf durch Konversion also immer wieder neu nutzbar. Die trimodale Infrastruktur ist vor Ort. Hinzu kommt die Synergie unter den Hafenansiedlern. Diese Kombination macht den bayernhafen Regensburg zu einem starken Ankerpunkt und einem bedeutenden Wirtschaftsmotor für ganz Ostbayern.“

bayernhafen – das integrative Moment

„Wir sind Verknüpfungs-Experten zwischen den Verkehrsträgern Binnenschiff, Bahn und Lkw“, sagt Joachim Zimmermann, „übergeordnetes Ziel ist die faire Arbeitsteilung der Verkehrsträger – denn nur wenn die Verkehrsträger nach ihren Stärken eingesetzt werden, kann die Verkehrsverlagerung gelingen. Gleichzeitig verstehen wir uns als integratives Moment zwischen Industrie-, Fachhandels- und Dienstleistungs- Unternehmen an unseren Standorten und in den sie umgebenden Wirtschaftsregionen. So erschließen wir als Standort-Architekt zusammen mit den Ansiedlern neue Wertschöpfungspotentiale. Um die bayernhafen Standorte als Drehscheiben für Import und Export zu stärken, argumentieren wir u.a. für die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie die klare Abgrenzung von Hafen- und Wohngebieten im Sinne einer verträglichen Nachbarschaft.“ So läuft aktuell in Regensburg das Bebauungsplanverfahren für den Bereich Westhafen / Ölhafen mit dem Ziel der Planungssicherheit – für die Hafenkunden wie auch für die Nachbarn.

19. März 2019 | Nürnberg

Ein starker Hafen für eine starke Metropolregion Nürnberg

Geschäftsjahr 2018 im bayernhafen Nürnberg und Roth: Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn insgesamt 4,281 Mio. t – ein Plus von 6,15 %; eigene Investitionen von rund 4,5 Mio. Euro; Containerverkehr im bayernhafen Nürnberg +5,1 %

Luftansicht bayernhafen Nürnberg, Stand Mai 2019. Quelle: „Bavaria Luftbild Verlags GmbH, Neufahrn b. Freising“

Nürnberg, 19. März 2019bayernhafen Nürnberg und bayernhafen Roth, die zusammen mit den Hafen-Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehören, bauten auch 2018 die Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß der bayernhafen Nürnberg –im Jahr 2018 Investitionen in Höhe von 4,5 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 im bayernhafen Nürnberg und Roth insgesamt 4,28 Mio. t Güter über Binnenschiff und Bahn umgeschlagen, 6,15 % mehr als 2017. Ein Plus von 5,1 % gab es beim Containerverkehr.

Gestiegener Bahnumschlag macht Rückgang beim Schiffsgüterumschlag mehr als wett

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Dies wirkte sich auch auf den bayernhafen Nürnberg und den bayernhafen Roth aus: So ging der Schiffsgüterumschlag an beiden Standorten übers Jahr 2018 um insgesamt 28 % auf 262.010 t zurück. Dies konnte jedoch durch einen deutlichen Zuwachs beim Bahnumschlag mehr als wettgemacht werden: Die 4,019 Mio. t beim Bahnumschlag am bayernhafen Nürnberg bedeuten ein Plus von 9,6 % oder 350.583 t gegenüber 2017. Diese Steigerung umfasst sowohl den Konventionellen Bahnverkehr mit Gütergruppen Mineralölerzeugnisse und Erze und Metallabfälle, als auch den Kombinierten Verkehr (KV). Beim Schiffsumschlag lagen die Gütergruppen Düngemittel sowie Steine und Erden vorn.  „Extremsituationen wie Niedrigwasser wirken sich natürlich auf unseren Schiffsumschlag aus“, sagt Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft von bayernhafen Nürnberg und Roth, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, „doch weil wir multimodal in der Verknüpfung der Verkehrsträger und vielfältig in der Kunden- und Güterstruktur sind, gleichen wir das aus. Das bewährt sich gerade in Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen.”

Schwergut-Kompetenz im bayernhafen Nürnberg

Auch hochwertige Schwergüter wurden aufs Binnenschiff verladen und entlasteten so die Straßen. So managte der Schwergut-Spezialist Züst & Bachmeier Project GmbH im bayernhafen Nürnberg 2018 beispielsweise insgesamt vier Umschläge von rund je 500 Tonnen schweren Trafos des Siemens Transformatorenwerks Nürnberg aufs Binnenschiff und den weiteren Transport zu Kunden weltweit. ”Diese Schwergut-Kompetenz im bayernhafen Nürnberg ist ein entscheidender Faktor für die Standort-Sicherung von Unternehmen des Maschinen-und Anlagenbaus in der Metropolregion Nürnberg und darüber hinaus“, so Alexander Ochs.

Plus 5,1 % im Intermodalumschlag

Der bayernhafen Nürnberg ist mehrmals pro Tag per Intermodalzug mit den deutschen Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven verbunden, zudem verkehren fahrplanmäßig Containerzüge nach Rotterdam und ins chinesische Chengdu. Im Sommer 2018 wurde zudem die Zugverbindung mit dem Ostseehafen Lübeck aufgenommen. Der „Bavaria Shuttle“ verknüpft die Ostsee-Region inklusive Skandinavien, Russland und den Baltischen Staaten mit der Metropolregion Nürnberg – und dadurch weiter mit Süd-Deutschland, Österreich und Ost-Europa. So stehen die Zeichen beim Containerumschlag im bayernhafen Nürnberg weiter auf Wachstum: Mit 302.326 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) im Geschäftsjahr 2018 wurden die  TEU vom Vorjahr um 5,1 % (14.768 TEU) übertroffen. ”Unternehmen entscheiden sich bei Transporten auf der Langstrecke zunehmend für den Kombinierten Verkehr”, sagt Alexander Ochs, ”wir planen daher, die Kapazität des Containerterminals durch Optimierungen weiter zu erhöhen. Das Genehmigungsverfahren dazu läuft bereits.”

Datenautobahn in Lichtgeschwindigkeit

Auch 2018 investierte bayernhafen 4,5 Millionen Euro in den Standort Nürnberg: in die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen und in über mehrere Jahre laufende Optimierungen der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. Die Stadt Nürnberg und der Freistaat Bayern investierten in den Ausbau des Glasfasernetzes im Rahmen eines Förderprogramms zum schrittweisen Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze. So sind jetzt im bayernhafen Nürnberg Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit / Sek. möglich, eine Datenautobahn in Lichtgeschwindigkeit. ”Mit unseren Investitionen steigern wir die Effizienz unserer Infrastruktur”, sagt Alexander Ochs, ”davon profitieren unsere Kunden in puncto Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit ihrer logistischen Ketten.“ Für 2019 plant bayernhafen in Nürnberg weitere Investitionen von 4 Mio. Euro anzustoßen, u.a. in den Umbau der Kaianlagen.

Ankerpunkt bayernhafen

Mit seiner Standort-Qualität zieht der bayernhafen Nürnberg weitere Unternehmen an: So eröffnete greenfield development, der Projektentwickler und Investor für hochwertige Industrie- und Logistik-Immobilien, Mitte 2018 den 2. Bauabschnitt seiner Multi-User Industrie- und Logistikanlage. Die dritte Anlage von greenfield development am Hafenbeckenkopf ist seit Oktober 2018 im Bau, die Inbetriebnahme ist für Mai 2019 geplant. Mieter wird die MTP Messtechnik Produktions GmbH. Und im bayernhafen Roth baute das EZF Entsorgungszentrum Franken seine Aktivitäten weiter aus. „Unternehmen entscheiden sich für den bayernhafen Nürnberg, weil hier Raum für ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ist“, sagt Alexander Ochs, „die Basis bilden die Miet- und Erbbaurechtsverträge, die wir als Grundstückseigentümer bieten. Weitere Faktoren sind die trimodale Infrastruktur, die Synergie unter den Hafenansiedlern und unsere Impulse zur Standort-Qualität.”
Flächenrecycling statt Flächenverbrauch – diese Strategie leitet bayernhafen – der Standortarchitekt – auch im bayernhafen Nürnberg: ”Wir bereiten unsere Flächen immer wieder neu für zukünftige Nutzungen vor”, sagt Alexander Ochs, ”zudem entwickeln wir mit Experten Ideen z.B. zu mehrgeschossigen Logistikimmobilien, Parkraumkonzepten und Sharing, und wir managen Hallen- und Büroraumleerstände am Standort. Bisher haben wir für fast alle Ansiedlungs- und Erweiterungswünsche noch immer eine Lösung gefunden.

Stärkung des Arbeitsplatz-Standortes bayernhafen Nürnberg

Im Juni 2018 hatte die Personalmesse ”Jobport” im bayernhafen Nürnberg Premiere. Dabei trafen Schülerinnen und Schüler, Berufseinsteiger und Jobsuchende in einer Outdoor-Container-Umgebung auf über 20 ausstellende Logistik-Unternehmen aus dem bayernhafen Nürnberg und der Metropolregion. Insgesamt kamen über 1.000 Besucherinnen und Besucher, um die Berufsbilder und Möglichkeiten in der Logistik kennenzulernen. ”Hafen und Logistik – das ist ein internationales, hochspannendes Arbeitsumfeld für ganz unterschiedliche Berufsbilder und Fähigkeiten”, sagt Alexander Ochs, ”gemeinsam mit den Ansiedlern gehen wir hier in die Offensive – ein klares Zeichen gegen den Fachkräftemangel. Zudem entwickeln wir in enger Abstimmung mit den Ansiedlern Ideen für bedarfsgerechte neue Services und Dienstleistungen am Standort. Gemeinsam sind wir stark.“ Die nächste ”Jobport” im bayernhafen Nürnberg findet am 16. Mai 2019 statt.

14. März 2019 | bayernhafen

Mit eigenen Investitionen die bayernhafen Standorte stärken

Geschäftsjahr 2018: 8,8 Mio. t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, eigene Investitionen von 26 Mio. Euro, + 5,8% im Containerumschlag

Umschlag Osthafen bayernhafen Regensburg

Der kumulierte Bahn- und Schiffsgüterumschlag von bayernhafen beträgt 8,8 Mio. t Güter im Jahr 2018 (im Bild der bayernhafen Regensburg). / Bildquelle: bayernhafen

bayernhafen baute auch 2018 an seinen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau die Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß bayernhafen – nach Investitionen von 30 Mio. Euro im Jahr 2017 – im Jahr 2018 noch einmal Investitionen in Höhe von 26 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 an allen bayernhafen Standorten insgesamt 8,8 Mio. t Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, nur 2,6 % weniger als 2017.

bayernhafen mit robustem Geschäftsmodell

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Entsprechend ging der Schiffsgüterumschlag an den sechs bayernhafen Standorten übers Jahr 2018 um 21,2% auf 2,518 Mio. t zurück. Dies konnte jedoch durch einen deutlichen Zuwachs beim Bahnumschlag zu einem großen Teil aufgeholt werden: Die 6,31 Mio. t beim Bahnumschlag bedeuten ein Plus von 7,5% gegenüber 2017. „Extremsituationen wie Niedrigwasser tangieren uns selbstverständlich, werfen uns aber nicht um“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „Gleiches gilt, wenn ein Gütersegment mal schwächelt. Denn unser Geschäftsmodell ist robust – multimodal in der Verknüpfung der Verkehrsträger, vielfältig in der Kundenstruktur wie in der Güterstruktur. Dieses robuste Geschäftsmodell bewährt sich auch und gerade in Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen.“

Noch mehr Effizienz durch eigene Investitionen von 26 Mio. Euro

Erneut investierte bayernhafen 2018 im deutlich zweistelligen Millionen-Bereich: in die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen und in über mehrere Jahre laufende Optimierungen der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. So wurde 2018 im bayernhafen Bamberg ein Schräg- in ein Senkrecht-Ufer umgewandelt und dadurch der Umschlag von und aufs Binnenschiff optimiert; zudem wurde der Kranpark durch den Kauf eines neuen mobilen Umschlaggeräts modernisiert. Im bayernhafen Passau wurden die Verladegleise am Kai von knapp 600 auf 880 m erweitert, die Zwischenlagerkapazitäten in Silos verfünffacht und ein neuer Hafenmobilkran installiert. Dieser Kran allein ist für den Umschlag von Schwergut bis zu 120 t wie z.B. kompletten Windkraftanlagen gerüstet. Auch der Ausbau der Daten-Infrastruktur schritt 2018 weiter voran: So ermöglicht der Ausbau der Glasfasernetze an den bayernhafen Standorten Regensburg und Nürnberg jetzt eine Datenübertragung mit bis zu 1 Gbit/sec. „Mit unseren Investitionen machen wir unsere Infrastruktur noch effizienter“, sagt Joachim Zimmermann, „Effizienz bedeutet für unsere Kunden Verlässlichkeit, Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit – entscheidende Faktoren für die Nutzung der beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn.“

2019 wird bayernhafen u.a. in den Kaiumbau im bayernhafen Nürnberg investieren, um die steigenden umweltrechtlichen Standards auch in Zukunft zu erfüllen. Zudem gehen die Planungen für die Modernisierung des Hafenbahnhofs im bayernhafen Aschaffenburg konsequent weiter. Für 2019 plant bayernhafen, über all seine Standorte weitere Investitionen in Höhe von rund 24 Mio. Euro anzustoßen.

Ankerpunkt bayernhafen

Mit seiner Standort-Qualität zog bayernhafen auch 2018 weitere Unternehmen an: So eröffnete im April die Fa. RAIL.ONE im bayernhafen Aschaffenburg ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für den schienengebundenen Fern- und Nahverkehr. Im Oktober startete greenfield development den Bau seiner bereits dritten Industrie- und Logistikanlage im bayernhafen Nürnberg – die Inbetriebnahme ist für Mai 2019 geplant. Und im bayernhafen Regensburg war im Januar 2019 Spatenstich für den Bau einer 16.000 m² großen Logistikanlage des Immobilienkonzerns Goodman, bestimmt für den Logistikdienstleister Kühne + Nagel. „Unternehmen entscheiden sich für bayernhafen Standorte, weil hier das Gesamtpaket stimmt“, sagt Joachim Zimmermann, „als Grundstückseigentümer bieten wir mit Miet- und Erbbaurechtsverträgen die Basis. Wir setzen auf Flächenrecycling statt Flächenverbrauch, machen Flächen bei Bedarf durch Konversion also immer wieder neu nutzbar. Die trimodale Infrastruktur ist vor Ort. Hinzu kommt die Synergie unter den Hafenansiedlern. Diese Kombination macht bayernhafen in der jeweiligen Region zu einem starken Ankerpunkt und zu bedeutenden Wirtschaftsmotoren in Bayern.“

5,8% Wachstum im Kombinierten Verkehr

Beim Containerumschlag an den bayernhafen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg wurden im Geschäftsjahr 2018 mit insgesamt 477.087 TEU die 450.944 TEU vom Vorjahr um 5,8 % übertroffen. Hinzu gekommen ist 2018 eine neue KV-Verbindung zur Nordseeküste zwischen bayernhafen Bamberg und Wilhelmshaven sowie zur Ostsee-Region mit dem Intermodalzug zwischen bayernhafen Nürnberg und Lübeck.

bayernhafen – das integrative Moment

„Wir sind Verknüpfungs-Experten zwischen den Verkehrsträgern Binnenschiff, Bahn und Lkw“, sagt Joachim Zimmermann, „übergeordnetes Ziel ist die faire Arbeitsteilung der Verkehrsträger – denn nur wenn die Verkehrsträger nach ihren Stärken eingesetzt werden, kann die Verkehrsverlagerung gelingen. Gleichzeitig verstehen wir uns als integratives Moment zwischen Industrie-, Fachhandels- und Dienstleistungs-Unternehmen an unseren Standorten und in den sie umgebenden Wirtschaftsregionen. So erschließen wir als Standort-Architekt zusammen mit den Ansiedlern neue Wertschöpfungspotentiale. Um die bayernhafen Standorte als Drehscheiben für Import und Export zu stärken, argumentieren wir für notwendige politische Rahmenbedingungen: u.a. für die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie die klare Abgrenzung von Hafen- und Wohngebieten. Bei all dem arbeiten wir beharrlich und konsequent an unseren Zielen.“

Die vollständige Jahrespressemitteilung steht auch als PDF zum Download zur Verfügung.
JPM bayernhafen Geschäftsjahr 2018 (3 MB)

Fotos

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Terminal Bayernhafen Nürnberg
Der Containerumschlag an den bayernhafen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg beläuft sich auf 477.087 TEU im Geschäftsjahr 2018, 5,8% mehr als 2017 (im Bild der bayernhafen Nürnberg).

6. Juni 2018 | Aschaffenburg

Geschäftsjahr 2017: 1,07 Mio. Tonnen Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, eigene Investitionen in Höhe von 11,7 Mio. Euro angestoßen

Fitnessprogramm für die Zukunft stärkt Hafen-Infrastruktur

Im Containerterminal wurden 22.230 TEU (1 TEU = ein 20-Fuß-Container) verladen.

Aschaffenburg, 06.06.2018 – Im bayernhafen Aschaffenburg wurden 2017 über die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn insgesamt 1,07 Mio. t Güter umgeschlagen, 2,4 % weniger als im Vorjahr. Die bayernhafen Gruppe, zu der neben Aschaffenburg auch die Hafen-Standorte Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau gehören, setzte auch 2017 ihre Strategie fort, dem Gütertransport per Schiff und Bahn bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. So stieß die bayernhafen Gruppe 2017 Investitionen im bayernhafen Aschaffenburg in Höhe von rund 11,7 Mio. Euro an.

Der Schiffsgüterumschlag lag mit 801 Tsd. Tonnen um 1,3 % über dem Niveau des Vorjahres. Den größten Anteil an der Schiffstonnage machten die Güterklassen Steine und Erden sowie Mineralöl aus. Um rund 20 % auf 120 Tsd. Tonnen gestiegen ist der Umschlag von Kohle für das Kraftwerk der nahegelegenen Papierfabrik. Dabei wird die Kohle von den europäischen Seehäfen über Rhein und Main angeliefert.

270 Tsd. Tonnen wurden im vergangenen Jahr im bayernhafen Aschaffenburg per Bahn transportiert, das sind 12,1 % weniger als 2016. Rückgänge zeigten sich unter anderem bei Containern, Holz und Schrott, so gab es bei letzterem Verlagerungen auf das Schiff.

Der Containerumschlag per Schiff und Bahn beläuft sich in 2017 auf gesamt 22.230 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container). Nach dem starken Zuwachs in 2016 zwar ein Rückgang von 16,3 %, entspricht aber dem Niveau von 2015.

Die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn zu stärken…

… ist ein wesentliches Ziel von bayernhafen. Basis dafür ist eine intelligente Verknüpfung der drei Verkehrsträger Schiff, Bahn und Lkw in der Transportkette. Um die Ausgangsposition für den Gütertransport per Schiff und Bahn weiter zu verbessern, braucht es Investitionen in die schienen- und wasserbezogene Infrastruktur. „Mit effizienten und leistungsfähigen Infrastrukturen können unsere Hafenansiedler und Kunden die Vorteile des Hafens optimal für sich nutzen“, so Niederlassungsleiter Wolfgang Filippi.

In 2017 wurden im bayernhafen Aschaffenburg über mehrere Jahre laufende Investitionen in Höhe von rund 11,7 Mio. Euro angestoßen. So werden zum Beispiel im Rahmen der  Modernisierung des Hafenbahnhofs die Gleisanlagen im Layout neu geordnet und  ganzzuglange Gleisanlagen geschaffen. Dies erhöht den Abstand zur Wohnbebauung sowie die Sicherheit im Rangierbetrieb und reduziert nachhaltig die Lärm- und Abgas-Emissionen.

Für 2018 plant die bayernhafen Gruppe über all ihre Standorte Investitionen in Höhe von rund 32 Millionen Euro. Dazu gehört die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen sowie über mehrere Jahre laufende Optimierungsmaßnahmen an der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur.

Flächenrecycling statt Flächenverbrauch

Über Erbbaurechts- und Mietverträge bietet der bayernhafen Aschaffenburg seinen Kunden Eigentum auf Zeit. Dies ermöglicht den Nutzerwechsel auf ein und derselben Fläche und reduziert Leerstand. Es garantiert eine nachhaltige Nutzung, das heißt Flächenrecycling geht vor Bauen auf der grünen Wiese.

So zeigte sich Wolfgang Filippi erfreut über die Werkseröffnung der Firma Rail.One im April diesen Jahres: „Die Ansiedlung von RAIL.ONE auf 35.000 qm ist der erste Meilenstein in der Konversion des ehemaligen Umspannwerks, auf dessen Flächen nach dem Rückbau seit Ende 2015 100.000 qm zur Nachnutzung zur Verfügung stehen.“ Die Gesamtinvestition für das neue Werk für Betonschwellen, in dem Rail.One knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung beschäftigt, beträgt 10 Millionen Euro. Bereits in den Jahren 2002 bis 2007 konnte auf den früheren Flächen eines Kohlekraftwerks unter anderem Europas größter Laubholzsäger Pollmeier angesiedelt werden.

Bereits Ende September 2017 nahm die  Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) auf dem Gelände ihres Biomasseheizkraftwerks im bayernhafen Aschaffenburg eine neue Klärschlamm-Trocknungsanlage in Betrieb, Investitionsvolumen ca. 2,5 Millionen Euro.

Im bayernhafen Aschaffenburg wurden 2017 rund 801.000 Tonnen per Schiff umgeschlagen, hier im Bilder der Umschlag von Zellulose.
Rund 270.000 Tonnen wurden per Bahn transportiert. Davon waren 67.000 Tonnen Holz.

15. Mai 2018 | Bamberg

„Kreativer Umgang mit der Ressource Fläche“

Geschäftsjahr 2017 im bayernhafen Bamberg: Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn 592.083t – ein Rückgang von 6,5 %; eigene Investitionen von 4,6 Mio. Euro; Containerverkehr +0,5 %

Neues Mobilgerät „Reachstacker“ für den Containerumschlag im baymodal Terminal

Bamberg, 15. Mai 2018 – Der bayernhafen Bamberg, der zusammen mit den Hafen-Standorten Aschaffenburg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zur bayernhafen Gruppe gehört, setzte auch 2017 seine Strategie fort, dem Gütertransport per Schiff und Bahn bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. So stieß die bayernhafen Gruppe 2017 im bayernhafen Bamberg Investitionen in Höhe von 4,6 Mio. Euro an. 2017 wurden im bayernhafen Bamberg 592.083 t Güter über die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn umgeschlagen, 6,5 % weniger als im Vorjahr. Ein Plus von 0,5 % gab es beim Containerverkehr.

Der Januar 2017 war in Teilen Süddeutschlands der kälteste seit dreißig Jahren: 3½ Wochen lang, bis Mitte Februar, musste die Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal und der bayerischen Donau wegen der Eislage eingestellt werden. Entsprechend ging der Schiffsgüterumschlag im ersten Quartal 2017 deutlich gegenüber 2016 zurück. Dies konnte im bayernhafen Bamberg übers Jahr nicht wieder aufgeholt werden. So erreichte der bayernhafen Bamberg 2017 beim Schiffsgüterumschlag 270.230 t, ein Rückgang um 16,4 % (53.160 t) gegenüber 2016. Maßgeblich dafür waren insbesondere Rückgänge im Bereich der Güterklassen Düngemittel und Andere Nahrungs- und Futtermittel, wobei letztere zusammen mit land-, forstwirtschaftlichen Erzeugnissen knapp zwei Drittel des Schiffsgüterumschlags ausmachen.

Per Bahn wurden 2017 im bayernhafen Bamberg 321.853 t umgeschlagen, ein Plus von 3,9 % (11.957 t) gegenüber 2016.
Weiterhin stabil entwickelt sich der Containerumschlag: Mit 25.089 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) im Geschäftsjahr 2017 liegt die Menge auf Vorjahresniveau (24.962 TEU in 2016).

Der bayernhafen Bamberg ist per Containerzug viermal die Woche verbunden mit den deutschen Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven und bietet oberfränkischen Unternehmen Zugang zu den internationalen Märkten. Der Großteil des Transports findet auf der Schiene statt. Der LKW sorgt für die regionale Verteilung, den sogen. Vor- und Nachlauf. Im bayernhafen Bamberg werden außerdem spezielle Container umgeschlagen, in denen Hausmüll für das Müllheizkraftwerk per Bahn von Erlangen nach Bamberg transportiert wird – ein Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Schiene als Verkehrsträger auch auf kürzeren Strecken.

”Für Langstreckengüterverkehre sind die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn prädestiniert”, sagt Michaela Wöhrl, Niederlassungsleiterin des bayernhafen Bamberg, ”wir verfolgen nachhaltig das Ziel, dass Entscheider aus Industrie und Logistik bei der Planung logistischer Ketten Wasserstraße und Schiene miteinbeziehen – und dies im Export wie im Import. Der bayernhafen Bamberg bietet dafür eine leistungsfähige Infrastruktur und fahrplanmäßige Verbindungen zu den Seehäfen.”

Investitionen 2017 und Ausblick Projekte 2018
„Wir verknüpfen die Verkehrsträger und brauchen dafür eine funktionierende Infrastruktur”, sagt Michaela Wöhrl, ”wir investieren daher kontinuierlich in Erhalt und Ausbau unserer Infrastruktur und in die Dienstleistungen an unseren Standorten.“
So wurden 2017 durch die bayernhafen Gruppe 2017 rund 4,6 Mio. Euro am Standort Bamberg angestoßen, insbesondere in die Hafeninfrastruktur. In 2017 wurde an Kai 4 mit der Umwandlung eines Schräg- in ein Senkrecht-Ufer begonnen, dadurch wird der Umschlag von uns aufs Binnenschiff optimiert. Durch den Einsatz von Stützpfählen unterm Kai muss kein zusätzlicher Retentionsraum verbraucht werden. ”Unsere Fläche ist begrenzt”, sagt Michaela Wöhrl, ”wir setzen daher kreative Ingenieurleistung ein, um effizient mit dieser begrenzten Ressource umzugehen. Entscheidend dafür sind nachhaltiges Flächenmanagement und unsere eigene Bauherren-Fähigkeit.”

Investitionen flossen 2017 zudem in die Optimierung der Straßenanbindung von Kai 4, in eine Verbindung von Kai 3 und Kai 4 sowie in den Erwerb eines weiteren Reachstackers für das Container-Terminal. Für 2018 sind im bayernhafen Bamberg Investitionen in Höhe von ca. 1,9 Mio. Euro geplant, u.a. in eine Modernisierung des Kranparks.

Für 2018 plant die bayernhafen Gruppe über all ihre Standorte zusätzlich zu den 2017 bereits angestoßenen Investitionen von 30 Millionen Euro weitere Investitionen in Höhe von rund 32 Millionen Euro – dazu gehört die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen sowie über mehrere Jahre laufende Optimierungsmaßnahmen an der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur.

Flächenrecycling statt Flächenverbrauch
Die bayernhafen Gruppe bietet an ihren sechs Standorten für ihre Kunden Eigentum auf Zeit, über Erbbaurechts- und Mietverträge. Dies stellt eine nachhaltige Nutzung sicher, reduziert Leerstand und ermöglicht den Nutzerwechsel auf ein und derselben Fläche. Flächenrecycling geht bei bayernhafen vor Bauen auf grüner Wiese. So haben in 2017 verschiedene Hafenunternehmen ihren Betrieb optimiert oder modernisiert.

Balance der Interessen zwischen Touristengruppen und Bamberger Bürgern
Nach den Tagen des offenen Kreuzfahrtschiffs Ende 2016 am neuen Anleger im bayernhafen Bamberg entwickelte die Stadt Bamberg zusammen mit den Verantwortlichen der „weißen Flotte“ Lösungen, wie die Interessen der Flusskreuzfahrt-Touristen auf der einen und der Bürgerinnen und Bürger auf der anderen Seite noch besser unter einen Hut zu bringen sind. Dazu gehören u.a. kleinere Gruppen, verschiedene Routen, die Nutzung lokaler Produkte auf den Schiffen und manches mehr. „Wir sind jederzeit in einem engen Dialog mit der Stadt, damit die Balance der Interessen gewährleistet ist, „sagt Michaela Wöhrl.
2017 legten im bayernhafen Bamberg 804 Kreuzfahrtschiffe mit einer Kapazität von über 130.000 Passagieren an. Auch für 2018 liegen Anmeldungen für rund 800 Hotelschiffe vor.

5. März 2018 | bayernhafen

„Das Potenzial von Bahn und Binnenschiff nutzen“

Geschäftsjahr 2017: 9,1 Mio. t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, eigene Investitionen von rund 30 Mio. Euro angestoßen, Containerumschlag weiterhin auf stabilem Niveau

Der Transport von Schwergut per Binnenschiff entlastet die Straßen. So wurden zum Beispiel Anfang 2018 im bayernhafen Passau zwei von Linde Engineering hergestellte Wärmetauscher für eine Erdgasverflüssigungs(LNG)-Anlage ins Binnenschiff verladen.

Regensburg, 5. März 2018 – Die bayernhafen Gruppe setzte an ihren Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau auch 2017 ihre Strategie fort, dem Gütertransport per Schiff und Bahn bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. So stieß die bayernhafen Gruppe 2017 Investitionen in Höhe von circa 30 Mio. Euro an. 2017 wurden insgesamt 9,1 Mio. t Güter über die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Schiff und Bahn umgeschlagen, 0,7 % mehr als im Vorjahr.

Der Januar 2017 war in Teilen Süddeutschlands der kälteste seit dreißig Jahren: 3½ Wochen lang, bis Mitte Februar, musste die Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal und der bayerischen Donau wegen der Eislage eingestellt werden. Entsprechend ging der Schiffsgüterumschlag im ersten Quartal 2017 um rund ein Drittel gegenüber 2016 zurück. Dies wurde übers Jahr jedoch wieder aufgeholt. So erreichte die bayernhafen Gruppe 2017 beim Schiffsgüterumschlag eine Steigerung von 5,9 % gegenüber 2016 auf 3,195 Mio. t. Maßgeblich dafür war insbesondere die Entwicklung am vom Schiffsgüterumschlag her größten bayerischen Hafen, dem bayernhafen Regensburg. Den größten Anteil an der Schiffstonnage machten landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Nahrungs- und Futtermittel aus; auch hochwertiges Schwergut wie in Bayern gefertigte Trafos oder Anlagentechnik wurde aufs Binnenschiff verladen und entlastete so die Straßen.

Per Bahn wurden 5,872 Mio. t umgeschlagen, 1,9 % weniger als im Vorjahr. Ein Grund dafür ist die per 30. Juni 2016 durch die italienische Staatsbahn eingestellte Rollende Landstraße (RoLa) vom bayernhafen Regensburg nach Trento. Über die Brenner-Route wird aktuell intensiv diskutiert, insbesondere auch wegen der gravierenden Autobahn-Rückstaus auf deutscher Seite aufgrund der Lkw-Blockabfertigungen in Tirol. Beim internationalen Brenner-Gipfel Anfang Februar 2018 vereinbarten die politischen Vertreter, bis Mai Vorschläge zu erarbeiten, wie mit der Rollenden Landstraße (RoLa) über den Brenner Straßentransporte auf die Schiene verlagert werden können. Die bayernhafen Gruppe bringt sich hier aktiv ein. „Wir begrüßen die von Bundesverkehrsminister Christian Schmidt beim Brenner-Gipfel vorgeschlagenen Förderungen als eine wesentliche Maßnahme, wieder grenzüberschreitende RoLas marktattraktiv gestalten zu können“, sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, „wir stehen bereit, die RoLa wieder zu starten.“

Auf weiterhin stabilem Niveau bewegt sich der Containerumschlag an den bayernhafen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg: Mit 450.944 TEU im Geschäftsjahr 2017 wurden die 459.794 TEU vom Vorjahr fast erreicht.

Flächenrecycling statt Flächenverbrauch
Die bayernhafen Gruppe bietet an ihren sechs Standorten für ihre Kunden Eigentum auf Zeit, über Erbbaurechts- und Mietverträge. Dies stellt eine nachhaltige Nutzung sicher, reduziert Leerstand und ermöglicht den Nutzerwechsel auf ein und derselben Fläche – das heißt Flächenrecycling geht vor Bauen auf grüner Wiese. Beispiel Konversion im bayernhafen Aschaffenburg: Auf den Flächen eines ehemaligen Umspannwerks entsteht ein Werk für Betonschwellen für die Bahn – Eröffnung voraussichtlich im April 2018. Im Hafen findet sich die ideale Anbindung an die drei Verkehrsträger Bahn, Binnenschiff und LKW.

„Der Erhalt und Ausbau von Infrastruktur ist ein Dauerbrenner“,
sagt Joachim Zimmermann, „denn Infrastruktur ist das Rückgrat unserer Wirtschaft – sie muss laufend in Stand gehalten werden. Dies nehmen wir an unseren Standorten mit unserer Bauherren-Fähigkeit selbst in die Hand. Um die Ausgangsposition für den Gütertransport per Schiff und Bahn weiter zu verbessern, braucht es einen langen Atem. Wir investieren daher kontinuierlich in die schienen- und wasserbezogene Infrastruktur und in die Dienstleistungen an unseren Standorten.“

Für 2018 plant die bayernhafen Gruppe über all ihre Standorte Investitionen in Höhe von rund 32 Millionen Euro – zusätzlich zu den 2017 bereits angestoßenen 30 Millionen Euro. Dazu gehört die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen sowie über mehrere Jahre laufende Optimierungsmaßnahmen an der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. So wurde zum Beispiel 2017 im bayernhafen Bamberg mit der   Umwandlung eines Schräg- in ein Senkrecht-Ufer begonnen, dadurch wird der  Umschlag von und aufs Binnenschiff optimiert. Für 2018 ist unter anderem eine Modernisierung des Kranparks vorgesehen.

„Der Politik kommt die zentrale Aufgabe zu, alle Verkehrsträger ganzheitlich in den Blick zu nehmen und multimodale Infrastruktur zu stärken“, sagt Joachim Zimmermann, „die neue Bundesregierung hat hier die Chance, den Masterplan Schienengüterverkehr um die Binnenschifffahrt zu erweitern. Wir brauchen hier ein Gesamtkonzept, um den Wirtschaftsstandort Deutschland dauerhaft zu stärken und das Potenzial von Bahn und Binnenschiff zu nutzen.“

Fotos

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Der kumulierte Bahn- und Schiffsgüterumschlag der bayernhafen Gruppe beträgt 9,1 Mio. t Güter im Jahr 2017 (im Bild der bayernhafen Regensburg).
Der Containerumschlag an den bayernhafen Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg beläuft sich auf 450.944 TEU im Geschäftsjahr 2017 (im Bild der bayernhafen Nürnberg). Foto: David Ebener

21. Juni 2017 | Aschaffenburg

Das Ziel ist eine nachhaltige Verkehrsverlagerung

Geschäftsjahr 2016: 1,1 Mio. Tonnen Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn, ein Plus von 18,5 Prozent beim Containerverkehr

Der Containerumschlag legte 2016 um 18,5 % gegenüber dem Vorjahr zu. Insgesamt wurden 26.572 TEU (1 TEU = ein 20-Fuß-Container) vom LKW auf Bahn und Schiff oder umgekehrt verladen. Das Containerterminal bietet den Unternehmen vom bayerischen Untermain Zugang zu den internationalen Märkten.

Aschaffenburg, 21. März 2017 – 2016 wurden im bayernhafen Aschaffenburg, der zusammen mit den Hafen-Standorten Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zur bayernhafen Gruppe gehört, rund 1,1 Mio. Tonnen Güter per Schiff und Bahn umgeschlagen (Vorjahr: 1,2 Mio. t). Ein zweistelliges Plus von 18,5 Prozent gab es beim Containerverkehr. 717 Tsd. Euro investierte der bayernhafen Aschaffenburg 2016 – insbesondere in die Hafeninfrastruktur. Für 2017 plant die bayernhafen Gruppe am Standort Aschaffenburg Investitionen in Höhe von rund 11,7 Mio. Euro in Optimierungsmaßnahmen der Verkehrsinfrastrukturen anzustoßen.

307 Tsd. Tonnen wurden im vergangenen Jahr im bayernhafen Aschaffenburg per Bahn umgeschlagen, das sind 9,2 Prozent weniger als 2015. Rückgänge ergaben sich unter anderem bei den Hauptumschlagsgütern Schrott, Stahl und Holz. Für das Sägewerk der Fa. Pollmeier wurden in 2016 rund 56 Tsd. Tonnen Holz umgeschlagen.

Im Containerverkehr wurden 2016 insgesamt 26.572 TEU (1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) vom LKW auf Bahn und Schiff oder umgekehrt verladen. Das ist ein Plus von 18,5 Prozent gegenüber 2015. Die Industrie- und Handelsunternehmen am bayerischen Untermain nutzen intensiv die Schiffsanbindungen über Mainz an die ZARA-Häfen Zeebrugge, Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen und die Schienenverbindung an die deutschen Seehäfen Bremerhaven und Hamburg. Die regionale Sammlung und Verteilung der Güter übernimmt bei dieser Transportkette der LKW.

Der Schiffsgüterumschlag ging um 3,8 Prozent auf 790 Tsd. Tonnen zurück. Verantwortlich hierfür waren Rückgänge bei den Hauptgüterarten Steine, Zellulose, Kohle und Mineralöl. Gestiegen ist der Umschlag mit Schrott. Er verdoppelte sich auf annähernd 100 Tsd. Tonnen. Dabei verschickten die Recycling-Betriebe im Hafen, die in der weiteren Region gesammelten Arten von Schrott zum Beispiel zu den Stahlwerken im Rhein-Ruhrgebiet, wo der Schrott eingeschmolzen und zu Stahl weiterverarbeitet wird.

Verkehrsverlagerung beim Gütertransport auf langen Strecken …

… ist ein wesentliches Ziel des bayernhafen Aschaffenburg. Basis dafür ist eine intelligente Verknüpfung der drei Verkehrsträger Schiff, Bahn und Lkw in der Transportkette. Das Ausmaß der Verkehrsverlagerung zeigt sich, wenn statt Güterumschlag in Tonnen die Transportleistung der einzelnen Verkehrsträger in Tonnenkilometern betrachtet wird. In Deutschland transportierte nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in 2014 die Eisenbahn ihre Güter durchschnittlich 309 Kilometer weit, das Binnenschiff 259 km, der Lkw, der insbesondere den Vor- und Nachlauf übernimmt, nur 94 km. Die durchschnittliche Transportweite per Binnenschiff im bayernhafen Aschaffenburg betrug im vergangenen Jahr rund 500 km. Am bayernhafen Aschaffenburg ergeben sich so fürs Binnenschiff insgesamt 350 Millionen Tonnenkilometer. „Jede Tonne, die auf der Langstrecke per Schiff oder Bahn reist, entlastet die Straßen und schont unsere Umwelt“, sagt Wolfgang Filippi, Niederlassungsleiter des bayernhafen Aschaffenburg.

Investitionen 2016 und Ausblick 2017

Die bayernhafen Gruppe investierte 2016 rund 717.000 Euro in den Standort Aschaffenburg – insbesondere in die Hafeninfrastruktur. In 2017 sollen weitere Investitionen in Höhe von rund 11,7 Mio. Euro angestoßen werden. Dabei stehen über mehrere Jahre laufende Maßnahmen zur Optimierung der Verkehrsinfrastrukturen u.a. in die Modernisierung von Gleis- und Umschlaganlagen im Vordergrund. „Wir investieren kontinuierlich“, sagt Wolfgang Filippi, „und stellen somit sicher, dass der Hafen seiner Aufgabe als Unternehmensstandort und Logistikdrehscheibe auch zukünftig gerecht wird und die Bedürfnisse der angesiedelten Unternehmen und der verladenden Wirtschaft erfüllt. Dabei ist die effiziente Verknüpfung der Verkehrsträger Voraussetzung, um weitere Unternehmen am Standort anzusiedeln und Verkehre von der Straße auf die umweltverträglicheren Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße zu verlagern.“

Erweiterungen bei Hafenfirmen

Verschiedene im bayernhafen Aschaffenburg angesiedelte Unternehmen haben sich in diesem Umfeld erfolgreich entwickelt und dokumentierten dies im vergangenen Jahr mit der Erweiterung ihres Firmensitzes. So baute die NATE Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH für ihre beiden Mieter im Hafen, die redcoon GmbH Logistik und die DSV Road GmbH, deren Unternehmenszentralen um. Die Verwaltung des Elek­tro­nik-On­li­ne-Händ­lers vergrößerte ihre Büroflächen und die Aschaffenburger Niederlassung des dänischen Transport- und Logistikdienstleisters modernisierte ihr Logistikzentrum, um die Abläufe zu optimieren und Platz für Wachstum zu schaffen. Auch die Helmut Westarp GmbH & Co.KG, Entsorgungsfachbetrieb mit dem Schwerpunkt Sammeln, Transportieren und Aufbereiten von Abfällen, stockte ihr Verwaltungsgebäude auf. Und die als Heizöl-Partner unter dem Namen ROTH Energie bekannte Adolf ROTH GmbH & Co. KG vergrößerte ebenfalls ihre Verwaltung in der Kohlenkaistraße. An seinem ursprünglichen Stammsitz im Hafen begann darüber hinaus die Firma Suffel Fördertechnik GmbH & Co. KG, Vertragshändler für Linde Gabelstapler, mit dem Um- und Neubau ihres Hydraulik- und Technik-Centers.

bayernhafen Aschaffenburg als Beschäftigungs-Magnet

In einer empirischen Studie zur regionalen Beschäftigungswirkung der sechs bayernhafen Standorte ging die bayernhafen Gruppe der Frage nach, wie viele Arbeitsplätze ein Binnenhafen bewirkt. Die Studie basiert auf einem Leitfaden, den der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. und das Institut für Verkehrsplanung und Logistik an der Technischen Universität in Hamburg gemeinsam entwickelt haben. Das Ergebnis für den bayernhafen Aschaffenburg: Die gut 60 im Hafen angesiedelten Unternehmen bieten 2.500 zum großen Teil qualifizierte bis hoch qualifizierte Arbeitsplätze. Und auch in der Region hängen rund 7.000 Arbeitsplätze vom Hafen ab. Damit kommen auf jeden Arbeitsplatz im Hafen zusätzlich nahezu 3 Arbeitsplätze bei Unternehmen in der Region.

„Hafen live erleben“ am Sonntag, 24. September 2017

Ganz Aschaffenburg und Umgebung ist wieder eingeladen, den Hafen und seine angesiedelten Unternehmen am 24. September 2017 zu besuchen. Viel Technik, viel Bewegung, ein Blick hinter die Kulissen und natürlich Fahrten mit historischem Dampfzug und Schiff – das alles erwartet große und kleine Besucher beim Hafenfest.