05.02.2013

bayernhafen Gruppe setzt auf ihre Stärken

Güterumschlag 2012 weiterhin deutlich über 29 Mio. Tonnen

„Rush hour“ im Westhafen des bayernhafen Regensburg:

Regensburg, 5. Februar 2013 - In ihrem Doppel-Jubiläumsjahr 2012 – der bayernhafen Bamberg wurde 50, der bayernhafen Nürnberg 40 Jahre alt – hat die bayernhafen Gruppe weiter konsequent auf ihre Stärken gesetzt. Als Standort-Architekt gewann sie neue Kunden hinzu und unterstützte Bestandskunden durch Flächenerweiterungen auf ihrem Wachstumskurs. Gleichzeitig weitete sie den Kombinierten Verkehr aus, sicherte in enger Kooperation mit Operateuren neue Verbindungen zu den Seehäfen und trug damit nachhaltig zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf Schiene und Wasserstraße bei.


Über alle sechs Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau konnte die bayernhafen Gruppe 2012 ihren Güterumschlag bei Schiff, Bahn und Lkw nahezu auf Vorjahresniveau halten: Nach 29,8 Mio. t 2011 waren es 2012 rund 29,6 Mio. t, ein Rückgang von 0,8%. Der Schiffsgüterumschlag stieg um 4,2 % auf 3,674 Mio. t. Per Bahn waren es 6,7 Mio. t (Vorjahr 7,1 Mio.), ein Rückgang von 5 %. Das Wachstum im Containerumschlag setzt sich fort: So schlug der Intermodalbereich 2012 insgesamt 421.214 TEU (Standardeinheiten) um, das sind 2,3% mehr als 2011. Großer Erfolg auch bei der Rollenden Landstraße über den Brenner: Nach dem Aus durch den bisherigen österreichischen Betreiber gelang es bayernhafen im Dezember 2012, in einer deutsch-italienischen Kooperation die Zukunft der RoLa zu sichern.


Binnenschifffahrt legt wieder zu

Wegen Eis wurde im Januar und Februar 2012 an rund 20 Tagen die Schifffahrt am Main-Donau-Kanal eingestellt; auch Main und Donau waren vom Dauerfrost betroffen. Im April ruhte die Schifffahrt bis zu drei Wochen auf rund 760 Kilometern - aufgrund von Instandhaltungsmaßnahmen an Schleusen an Main, Main-Donau-Kanal und Donau. Dennoch holte das Binnenschiff stark auf und kam übers Jahr 2012 auf einen Güterumschlag von 3,674 Mio. t – das sind 4,2 % mehr als die 3,526 Mio. t vom Vorjahr. Ausgewirkt haben sich hier auch die Leichterungen bei Niedrigwasser auf der Donau.


Ein Drittel der Schiffsgüter entfiel auf land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Nahrungs- und Futtermittel – dieser Bereich nahm 2012 um knapp 20 % zu. Weiter abgenommen hat dagegen der Umschlag von Stahl und Eisen – um noch einmal -26 % zum Jahr 2011. Verantwortlich dafür ist auch die Schließung eines Stahlwerks in Serbien. Damit hat der Stahlumschlag per Schiff seit 2006 um über 60 % abgenommen – auf nur noch rund 7 % am gesamten Schiffsgüterumschlag. Auch der Umschlag von Fahrzeugen, Halb- und Fertigwaren hat um -57 % abgenommen – auch deshalb, weil wegen fehlender Schiffskapazitäten PKW-Transporte vom Schiff auf die Bahn wechselten. Dies zeigt auch, wie wichtig eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur (z.B. auf der Donau) für die Entwicklung Südosteuropas ist.


Weiter auf Wachstumskurs - die vier Containerterminals an den bayernhafen Standorten legen 2012 um 2,3 % zu
Vier bayernhafen-Standorte haben ein Container-Terminal: Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg. Hier wechseln Container den Verkehrsträger, im bayernhafen Nürnberg zudem noch Sattelauflieger und Wechselbrücken. Über alle vier KV-Terminals stieg der unbegleitete Kombinierte Verkehr von 411.800 TEU (Standardeinheiten) 2011 auf 421.214 TEU im Jahr 2012 - trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen auf hoher Basis noch einmal ein Plus von 2,3%. „Im Kombinierten Verkehr spielt die Musik“, sagt Alexander Ochs, Prokurist und Intermodal-Verantwortlicher der bayernhafen Gruppe, „hier liegen viele Chancen für intelligente Verkehrsverlagerungen von der Straße auf Schiene und Wasserstraße. Je effizienter der Containerverkehr gemanagt wird, desto interessanter wird er für die verladende Industrie. Mit LogOn, der Echtzeit-Infoplattform für alle Beteiligten der logistischen Kette, stärken wir den Kombinierten Verkehr und schonen die Umwelt.“


Der Standort-Architekt bayernhafen investiert weiter - in seine Standorte
Die bayernhafen Gruppe investierte 2012 rund 14 Mio. Euro. Ein großer Anteil entfiel auf die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen. So wurde im bayernhafen Regensburg eine 12 ha große Fläche erworben. Der Großteil der Investitionen ist auch 2013 im Grundstücksbereich vorgesehen; in Bahn-Infrastruktur und die Optimierung des Kranparks werden rund 3,5 Mio. Euro investiert. Das gesamte Investitionsvolumen an den bayernhafen-Standorten beläuft sich 2013 auf circa 13 Mio. Euro.


„Wir sind strategisch und marktaktiv unterwegs.“

„Erfolgreiche Wirtschafts-Standorte brauchen eine klare Strategie“, sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe: „Wir verstehen uns als Standort-Architekt und setzen auf zukunftsfähige Branchencluster zum Beispiel in Logistik, Holzwirtschaft, Energiewirtschaft, Recycling und Agrar. Mit einem breiten Kundenportfolio aus Produktion, Handel und Dienstleistung streuen wir das Risiko. Wir bieten eine leistungsfähige Hafeninfrastruktur sowie effiziente Verbindungen aller drei Verkehrsträger. Da treffen starke Unternehmen auf offene Wege - eine Sieger-Kombination. Für uns ist es Bestätigung und Verpflichtung zugleich, langfristig für unsere Kunden da zu sein. 2012 haben wir unseren Güterumschlag vom Vorjahr fast erreicht, haben weiterhin die 30 Mio. t im Blick. Auch das Container-Volumen der bayernhafen-Standorte ist 2012 weiter gewachsen – um noch einmal 2,3 % zum Vorjahr. Und: Wir haben 2012 neue Schienenverbindungen geschaffen, an die deutsche Nordseeküste und zum größten Hafen Europas nach Rotterdam. So knüpfen wir die logistischen Ketten für Ansiedler und Verlader immer noch enger.“

Neuansiedlungen und Erweiterungen in ganz unterschiedlichen Branchen
Auch 2012 ist die von Hafenansiedlern genutzte Fläche an den bayernhafen Standorten gewachsen, durch Betriebserweiterungen von Bestandskunden und die Ansiedlung von Existenzgründern und Familienunternehmen. So hat die BayWa Agrar, die schon seit 1964 im Osthafen Regensburg ist, bis Ende 2012 die Kapazitäten ihres Getreideumschlags erweitert, Investition 14 Mio. Euro. Die neue Schiffsverladung hat eine Verladeleistung von rund 500 t pro Stunde, die Silos fassen 70.000 t. Die hochmoderne Anlage hat Bedeutung für den örtlichen Müller wie für den Markt in Übersee. Über 70 % der BayWa-Lieferungen gehen per Schiff auf die Reise. Die jüngste Existenzgründung im bayernhafen Regensburg ist die TraSt Logistics GmbH: Logistikdienstleister Johann Schweiger jun. bietet Umschlag und Lagerung vor allem von Schüttgütern wie Getreide, Dünger und Futtermittel an. Neu im bayernhafen Aschaffenburg ist die MES Logistische Dienstleistungen GmbH, deren 120 Mitarbeiter die vielfältigen Logistikanforderungen vor allem aus der Automobilindustrie erfüllen.

Im bayernhafen Nürnberg setzten 2012 gleich mehrere Unternehmen ihre Marktoffensive fort. Neu im Hafen Nürnberg sind zwei Familienunternehmen: seit März 2012 die Emons Speditions GmbH mit ihrer neuen Umschlag- und Logistikanlage, seit August 2012 Berger Beton mit ihrem neuen Transportbetonwerk. Hinzu kamen Erweiterungen von Unternehmen, die bereits erfolgreich vom Hafen aus agieren: So eröffnete zum Beispiel im Mai 2012 der Paket- und Expressdienstleister DPD seine neue Logistikanlage. Am 20. Juli 2012 weihte SZG Zweckstätter, Speziallogistiker für Massengüter wie Streusalz, Düngemittel, Baustoffe und Holz-Pellets, seine 15te Halle ein. Ende August 2012 schließlich eröffnete die Spedition Raben Logistics Nürnberg ihr neues, energieeffizientes Logistikterminal. Und Anfang 2013 ging‘s schon weiter: Am 9. Januar 2013 war bei DB Schenker Logistics Spatenstich für ein neues Logistikzentrum, in dem die Nürnberger Aktivitäten inklusive der bisherigen Innenstadt-Niederlassung an einem Standort gebündelt werden.

Tor zur Welt für den deutschen Anlagenbau
Auch 2012 gingen an den Standorten der bayernhafen Gruppe wieder hochwertige Schwergüter ein und aus. So schlug der bayernhafen Aschaffenburg unter anderem zwei Trafos per Bahn und einen Filtratbehälter für die Zellstofferzeugung per Schiff um. Im bayernhafen Passau wurden insgesamt weit über 4.000 t Schwergut umgeschlagen wie z.B. Trafos, Kessel, Coldboxen, Plattenwärmetauscher und Tanks - darunter auch Niederbayerns größter Schwertransport aller Zeiten, ein 260-t-Trafo, der per Schiff kam, auf Tiefladern über die Ro-Ro-Anlage an Land und dann weiter bis zum Umspannwerk nach Simbach am Inn fuhr. Im bayernhafen Bamberg setzte das Unternehmen Zapf die Verladung von Fertiggaragen aufs Schiff fort. Der bayernhafen Regensburg schlug 2012 insgesamt  über 12.000 t Schwergut um, darunter auch einen 150-t-Trafo, den größten von SGB (Starkstrom-Gerätebau GmbH Regensburg) jemals gebauten. Der bayernhafen Nürnberg schließlich erhöhte seinen Schwergutumschlag 2012 noch einmal um 2,6 % auf 18.110 t. Mit an Bord ist im bayernhafen Nürnberg seit 2012 auch das hydraulische Litzenhubsystem der Züst & Bachmeier Project GmbH Nürnberg. Dieses hebt Turbinen, Großtransformatoren, Fahrzeuge und Maschinen bis zu 600 t aufs Schiff – dies schafft Unabhängigkeit von der Verfügbarkeit von Mobilkränen und macht den bayernhafen Nürnberg daher in puncto Schwergut noch flexibler.

bayernhafen holt die Küste her
Seit Frühjahr 2012 gibt es zwei neue Zugverbindungen bayernhafen-Nordseeküste: Der eine Ganzzug verbindet zweimal pro Woche die bayernhafen Standorte Aschaffenburg und Regensburg mit Hamburg und Bremerhaven, Zugbetreiber ist die IGS Intermodal Container Logistics. Der zweite Ganzzug verbindet dreimal wöchentlich den bayernhafen Nürnberg mit dem größten Hafen Europas in Rotterdam. Gemeinsam entwickelt wurde der Zug von TX Logistik AG und European Gateway Services, der Logistiktochter des Rotterdamer Terminalbetreibers ECT. Der neue Zug transportiert Container und Wechselbrücken um rund 40 Prozent günstiger als der Lkw. „Der direkte Weg zu den Seehäfen ist ein entscheidendes Plus für die bayerische Wirtschaft“, sagt Joachim Zimmermann, „und das im Import wie im Export. Die neue KV-Verbindung mit Rotterdam stärkt das internationale Netzwerk der Gruppe. Von dieser Angebotserweiterung profitiert die verladende Wirtschaft in der Region Nürnberg – und darüber hinaus.“

Seit Anfang 2013 stärken Metrans - die Tochter der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) - und die bayernhafen Gruppe die Container-Verlagerung von der Straße auf die Schiene. Ab Mitte Februar 2013 fährt ein Metrans-Zug fünfmal wöchentlich Container vom Seehafen Hamburg zum Containerterminal im bayernhafen Nürnberg, weiter nach München und wieder zurück nach Hamburg. Die neue Verbindung ist ein Baustein im Rahmen des Projekts „Hafen Hamburg 62 +“, initiiert von Hafen Hamburg Marketing, LKZ Prien und bayernhafen Gruppe 2012, um noch mehr Container-Transporte zwischen Hamburg und Bayern auf die Schiene zu verlagern.

RoLa rollt auch in Zukunft verlässlich über den Brenner
Die Rollende Landstraße (RoLa) vom bayernhafen Regensburg nach Trento hat 2012 insgesamt 21.587 LKWs auf der Schiene über den Brenner transportiert, 5.846 weniger als 2011. Grund dafür war die mehrwöchige Brennersperrung für Schienenverkehre im Sommer 2012. Der Wegfall des sektoralen Fahrverbots hat sich dagegen auf die RoLa Regensburg-Trento kaum ausgewirkt, da dieses Angebot im Gegensatz zu anderen RoLas sehr marktorientiert gestaltet ist. Beleg dafür: Nach dem überraschenden Aus durch den bisherigen Betreiber Ökombi gelang es bayernhafen in deutsch-italienischem Teamwork sehr schnell, die RoLa neu aufzusetzen.

Seit 8. Dezember 2012 bringt der Zug wieder täglich LKWs über den Brenner: Trenitalia, eine 100%ige Tochter der Ferrovie dello Stato, organisiert den Zug und fährt ihn von Trento bis zum Brenner. Von dort bis zum bayernhafen Regensburg übernimmt die Deutsche Bahn, die als Subunternehmer die Lokomotion Gesellschaft für Schienentraktion beauftragt hat. Trasposervizi verkauft die RoLa-Dienstleistung an Speditionen. Mit an Bord sind natürlich auch die beiden Terminalbetreiber Interbrennero in Trento und bayernhafen in Regensburg. „Die RoLa ist ein wertvoller Beitrag dazu, Verkehre von der Straße auf die Schiene zu verlagern“, sagt Joachim Zimmermann.

Noch mehr Personenschiffe in Bamberg und Regensburg
2012 legten im Bamberger Hafen 578 Kreuzfahrtschiffe an – ein Plus von 12,5 % gegenüber 2011. 2013 könnte die Schallmauer von 600 Kreuzfahrtschiffen fallen. Auch in Regensburg, wo die Anlegestelle für Flusskreuzfahrer in Kooperation mit der Stadt betrieben wird, stieg die Zahl von 712 Schiffen 2011 auf 770 Schiffe 2012. Ein Plus von 8,2 %. Zusammen sind das nahezu 200.000 Kreuzfahrttouristen, die eine der beiden Welterbestädte besuchen.


Vorentscheidung beim Donauausbau gefallen
Joachim Zimmermann: „Die bayernhafen Gruppe begrüßt, dass mit der vom bayerischen Koalitionsausschuss getroffenen Entscheidung in Sachen Donauausbau für alle Beteiligten Planungssicherheit geschaffen wird. Nach über 50 Jahren Diskussion wird der Flaschenhals nun geweitet. Der rund 70 Kilometer lange Abschnitt zwischen Straubing und Vilshofen gilt heute in der Schifffahrt als der größte Engpass in der Verbindung zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Im Rahmen der umfangreichen EU-Studie wurden alle Beteiligten - Fachleute, Wissenschaftler, Schifffahrtsvertreter, Naturschützer und Anwohner - an einen Tisch geholt. Wir hoffen, dass nun alle Beteiligten die Entscheidung unterstützen und zügig mit der Umsetzung begonnen wird. Es ist wichtig, dass keine weitere Zeit verloren geht, damit die ökologischen Vorteile des Verkehrsträgers Binnenschiff genutzt werden können und es auch beim Hochwasserschutz vorwärts gehen kann. Das Binnenschiff ist von den drei Verkehrsträgern der ökologischste, es produziert gegenüber dem LKW nur ein Fünftel des CO2, macht weder Stau noch Lärm. Beim geplanten Gesamtkonzept zur Verkehrsentwicklung auf der Achse Regensburg–Passau sind alle drei Verkehrswege - Schiene, Straße und Wasserstraße - zu berücksichtigen. Auch und gerade in Infrastrukturfragen sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, getroffene Entscheidungen regelmäßig zu hinterfragen und gegebenenfalls an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Für die bayernhafen Gruppe mit sechs Logistik-Standorten an Main, Main-Donau-Kanal und Donau ist eine zuverlässige Anbindung der drei Verkehrsträger Grundvoraussetzung.“


Vielfältige Dialoge schaffen Akzeptanz für den Standort Hafen
„Wir wollen den Menschen zeigen, warum Hafen so wichtig für unser aller Lebensqualität ist“, sagt Joachim Zimmermann, „deshalb haben wir 2012 unsere Dialog-Aktivitäten noch einmal intensiviert und werden 2013 diesen Weg weitergehen.“ So lud bayernhafen 2012 gleich zweimal zu einem Hafenfest unter dem Motto „Hafen live erleben“ ein: am 16. September zum 50jährigen Jubiläum in den bayernhafen Bamberg, am 30. September zum 40jährigen in den bayernhafen Nürnberg. Beide Male kamen zehntausende Menschen, nutzten die vielfältigen Angebote, schauten hinter die Kulissen der Hafenansiedler und informierten sich vor Ort, was Logistik so spannend macht. Während der Landesgartenschau in Bamberg, vom 26. April bis 7. Oktober 2012, engagierte sich Nachbar bayernhafen bei der „Schule im Grünen“ und mit einem interaktiven Hafenerlebnispfad. Insgesamt kamen über 1 Million Besucher. Kurz vor Abschluss steht die Lehrerhandreichung fürs 3. und 4. Schuljahr im Rahmen des Projekts Wasser- und Schifffahrtsschule der WSD Süd. Gemeinsam mit dem Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. hat bayernhafen das Kapitel „Binnenhafen und Logistik“ tatkräftig unterstützt.


Dialoge weiter stärken
Joachim Zimmermann ist überzeugt davon, dass Akzeptanz für den Binnenhafen durch Dialog wächst: „Wer Logistik aus der Nähe anschaut, wer Fragen stellen und Hafen live erleben kann – der entwickelt eine ganz andere Beziehung zur Hafen-Infrastruktur. Beim niederbayerischen Donauausbau haben wir gesehen, dass an frühzeitigen Dialogen mit allen Beteiligten nicht gespart werden darf. Wir und alle Verantwortlichen im System Wasserstraße sind gefordert, der Öffentlichkeit die Bedeutung der Häfen, die Vorteile der Binnenschifffahrt und die Vernetzung der Verkehrsträger ins Bewusstsein zu bringen. Wir werden die Dialoge an unseren sechs bayernhafen Standorten noch ausweiten.“
So lädt bayernhafen am 15. September 2013 zum Hafenfest nach Aschaffenburg ein, bei dem auch wieder Firmen im Hafen ihre Tore öffnen und Einblicke in die Logistikwelt geben werden.
Mit über 500 ansässigen Unternehmen mit mehr als 12.000 Beschäftigten gehören die bayernhafen-Standorte zu den Wirtschaftsmotoren in Bayern.

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Jahrespressemitteilung 2012

Fotos

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So schön kann Hafen sein – „Hafen-Strahlen“ beim 50jährigen Hafenjubiläum im bayernhafen Bamberg. Die „Lichtkugel“ am Hafenkran stammte vom Leuchtenhersteller RZB Rudolf Zimmermann, der zusammen mit über 20 weiteren Firmen seine Tore für die Besucher öffnete.
DAS Container-Terminal für die Region Nürnberg mitten im bayernhafen Nürnberg: Für den Übergang der Güter im Kombinierten Verkehr zwischen Schiene, Wasser und Straße sorgen zehn Ladegleise, vier Schienenportalkräne und eine Gesamtkapazität von 533.000 TEU pro Jahr.
Seit 8. Dezember 2012 bringt die RoLa wieder täglich LKWs vom bayernhafen Regensburg über den Brenner nach Trento. Dafür sorgt eine deutsch-italienische Kooperation: bayernhafen, der Terminalbetreiber in Trento Interbrennero, Trenitalia, Trasposervizi und das deutsche Eisenbahnverkehrsunternehmen Lokomotion.
BayWa Agrar hat Ende 2012 ihren Getreideumschlag im Regensburger Osthafen erweitert. Die neue Schiffsverladung hat jetzt eine Verladeleistung von rund 500 t pro Stunde, die Silos fassen jetzt 70.000 t. Auch die Trocknungsleistung Nassmais wurde verdoppelt: auf 1.600 t pro Tag. Investition 14 Mio. Euro.
Akzeptanz für Hafeninfrastruktur fängt früh an - so sieht ein glücklicher (vielleicht zukünftiger) Lokomotivführer aus: Beim „Lok-Führerschein“ der DB Schenker Rail durften junge Besucher beim Hafenfest Bamberg selbst Lokomotive fahren.
Hafen zum Anfassen – zehntausende Besucher wollten bei den Hafenfesten in Bamberg und Nürnberg wissen, was Logistik so spannend macht. Zu „entern“ waren hier in Bamberg ein Arbeitsschiff des WSA, ein Frachtschiff aus der Bavaria-Flotte und ein Flusskreuzfahrtschiff.
Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH & Co. KG, Regensburg
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