22.11.2017

Schnelles Internet für bayernhafen Nürnberg

Start für den Glasfaserausbau im bayernhafen Nürnberg: v.l. Bayerns Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder, Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, Werner Prucker, Leiter Produktion Technische Infrastruktur Nürnberg bei der Deutschen Telekom, Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, und Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH

Die drei Verkehrsträger Binnenschiff, Bahn und Lkw werden im bayernhafen Nürnberg bereits seit seiner Gründung verknüpft. Eine große Bedeutung hat längst auch schon die „vierte Infrastruktur“: die Daten. Jetzt bekommt die Verknüpfung der Daten noch einmal zusätzlichen Schub – und der bayernhafen Nürnberg schnelles Internet. Rund 48 km Glasfaser sorgen für Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s. Die Bauarbeiten zum neuen Glasfasernetz sollen im ersten Quartal 2018 abgeschlossen werden.

Der Ausbau des Glasfasernetzes erfolgt im Rahmen eines Förderprogramms des Freistaats Bayern zum schrittweisen Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze in Bayern. Ziel sind Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Beim offiziellen Starttermin für den Glasfaserausbau am 17. November 2017 im bayernhafen Nürnberg sagte der Bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder: „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor für Gewerbebetriebe. Mit dem Start des Glasfaserausbaus erfolgt der erste Schritt vom Megabit zum Gigabit und damit hin zu einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur. Mit staatlicher Unterstützung können über 140 Gewerbestandorte mit direkten Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude versorgt werden. Damit erhalten die angesiedelten Unternehmen einen Glasfaser-Hausanschluss mit Datentransfer in Lichtgeschwindigkeit.“

„Die Versorgung mit ultraschnellen Breitbandnetzen ist eine Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit von Gewerbegebieten und damit für den gesamten Wirtschaftsstandort Nürnberg“, sagte Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, „durch die extrem hohen Übertragungsraten bei der Glasfaser schaffen wir einen weiteren, attraktiven Standortvorteil. Die Unternehmen sollen am Wirtschaftsstandort Nürnberg optimale Voraussetzungen vorfinden, um erfolgreich im globalen Wettbewerb agieren zu können.“ Dieser Ausbau des bayerischen Breitbandförderprogramms wird zu 60 Prozent mit bayerischen und 40 Prozent mit städtischen Mitteln unterstützt.

Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, und Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, wiesen darauf hin, wie wichtig Vernetzung sei: „Wir verstehen uns als Verknüpfungs-Experten. Der Anschluss ans Breitbandnetz stärkt den Standort bayernhafen Nürnberg – und er stärkt unsere Ansiedler. Die bayernhafen Gruppe engagiert sich natürlich auch an ihren anderen Standorten dafür, Versorgungslücken beim Glasfasernetzausbau zu schließen.“

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