12. August 2019 | Nürnberg

„Container Love“ lockte tausende Besucher in den bayernhafen Nürnberg

Hauptbühne Container Love 2

Quelle: Axel Eisele für den bayernhafen

Bereits zum dritten Mal fand im bayernhafen Nürnberg das beliebte „Container Love“-Festival statt.
Nachdem die Regenwolken sich am frühen Nachmittag verzogen hatten, strömten tausende Electro-Fans bei Sonnenschein und perfekten Temperaturen in den bayernhafen Nürnberg.
Die Kulisse am großen Hafenbecken bildeten auch hier zahlreiche Container, ein Schiff, auf welchem eine der Bühnen war und zuletzt die großen Portalkrane. Ein Containerpool (gesponsert vom TriCon-Terminal), Paletten-Loungemöbel und Autoreifen luden die Gäste zum Chillen ein.
Ein namhaftes Line-up aus Top-DJs boten einen Partymarathon der Extraklasse. Die Veranstalter – das Concertbüro Franken -, das hafenansässige Unternehmen Nürlag, welches die Fläche zur Verfügung stellte sowie der bayernhafen Nürnberg schauen auf ein gelungenes Festival zurück.

24. Juli 2019 | Aschaffenburg

Teamlog eröffnet neues Logistikzentrum für SAF-Holland

Quelle: Teamlog

Seit über zehn Jahren managt der Logistikdienstleister Teamlog im bayernhafen Aschaffenburg das weltweite Ersatzteilgeschäft für den Achsenbauer SAF-Holland. Eine Zusammenarbeit, die jetzt noch ausgeweitet wird: Denn wegen des kontinuierlichen Wachstums von SAF-Holland baute Teamlog in der Limesstraße eine weitere Halle und beliefert von hier aus die über 25 SAF-Holland Vertriebstöchter weltweit mit Ersatzteilen für Achsen, Federungen und Sattelkupplungen. Die neue Halle ist 13.500 m2 groß und ging nach nur zehn Monaten Bauzeit Anfang Mai in Betrieb.

Die neue Teamlog-Halle für SAF Holland ist auf der Konversionsfläche des ehemaligen Umspannwerks angesiedelt, gleich neben der Fa. RAIL.ONE, die hier im April 2018 ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für den schienengebundenen Fern- und Nahverkehr eröffnete. Zusammen nutzen die beiden Unternehmen bereits zwei Drittel der insgesamt 100.000 m2 großen Konversionsfläche, die der bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rückbau des Umspannwerks zur Nachnutzung zur Verfügung stellt.

Durch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Grundstückseigentümer bayernhafen, Teamlog und den von Teamlog beauftragten Architekten und Bauunternehmen konnten nachhaltige Lösungen bei infrastrukturellen und baulichen Herausforderungen gefunden werden, zum Beispiel bei der Verlegung von Versorgungsleitungen, der Schaffung zusätzlicher Zufahrten und der Optimierung von Frei- und Abstellflächen. Standort-Architekt bayernhafen setzte dafür seine Kompetenz im Flächenmanagement ein. „Es freut uns, gerade auch unsere Bestandskunden vom Standort bayernhafen zu überzeugen und die Infrastruktur-Voraussetzungen für eine betriebliche Erweiterung zu ermöglichen“, sagt Wolfgang Filippi, Niederlassungsleiter des bayernhafen Aschaffenburg.

Beitrag zum Umweltschutz

Auch Umweltaspekte wurden bei der Planung berücksichtigt: So ist die Halle wärmeisoliert und mit einer Wärmepumpe ausgestattet – dies spart Energie und reduziert CO2. Zudem ist die Halle an ein Abwasser-Trennsystem angeschlossen, so dass unbelastetes Niederschlagswasser dem Main zugeführt werden kann. Dies ist ökologischer, als es in die Kläranlage zu transportieren, und spart Kosten bei der Abwasserentsorgung.

Standortgemeinschaft bayernhafen und Nachbarschaft

Teamlog setzt Gabelstapler mit Lithium-Ionen-Akkus ein, erworben bei der ebenfalls im Hafen ansässigen Firma Suffel. Die Bauunternehmung Dressler Bau verbaute für die Halle Fertigbetonteile, die sie im benachbarten Stockstadt produziert. Und Teamlog hatte zuvor bereits in die Renovierung der von vielen Mitarbeitern im Hafen und darüber hinaus beliebten Kantine von teamFOOD investiert. Ein weiterer Beleg für die aktive Standortgemeinschaft im bayernhafen Aschaffenburg.

Die neue Halle von Teamlog an der Limesstraße umfasst eine Lagerkapazität von 121.500 m³. Das wäre Platz für 3,4 Millionen Bierkästen.

16. Juli 2019 | Regensburg

Tosca im Hafen – ein grandioses Erlebnis

Spektakuläre Tosca-Oper des Theater Regensburg im bayernhafen – mit magischen Videobildern am Stadtlagerhaus.

Eine spektakuläre Inszenierung von Puccinis Opernthriller „Tosca“ zeigte das Theater Regensburg am Samstagabend im bayernhafen Regensburg. 2.600 Besucherinnen und Besucher waren zur Open-Air-Aufführung in den Westhafen gekommen, rechtzeitig zum Beginn hatte es aufgehört zu regnen.

Auf der Seite des historischen Stadtlagerhauses war die Bühne mit den Darstellern, dem Orchester und dem Chor, gegenüber am Nordkai die Zuschauer. Magisch waren die auf die Fassade des Stadtlagerhauses projizierten Videobilder – von den Schauplätzen der Oper in Rom wie der Engelsburg, von den Armen einer Riesenkrake oder von den Akteuren wie dem skrupellosen Polizeichef Scarpia, der Sängerin Floria Tosca und ihrem Geliebtem Cavaradossi.

Nach dem großen Erfolg der Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ im Sommer 2017 war das Theater Regensburg erneut für eine Aufführung in den bayernhafen Regensburg gekommen, auch dieses Mal ein grandioses Erlebnis für die Zuschauer. Gerne unterstützten bayernhafen und die am Westhafen angesiedelten Firmen dieses besondere Event.

Fotos: bayernhafen/Ingo Maschauer

 

Weitere Infos und Bilder finden Sie auf der Seite des Stadttheaters Regensburg:

https://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/tosca-im-hafen/

18. Juni 2019 | Regensburg

Puccinis Tosca am 13. Juli 2019 im bayernhafen Regensburg

Theater Regensburg- Fliegender Holländer 2017

Das Theater Regensburg bot 2017 mit der Inszenierung des „Fliegenden Holländers“ im bayernhafen Regensburg den 2.000 Zuschauern ein grandioses Erlebnis. Foto: bayernhafen Regensburg – Ingo Maschauer

Nach dem großen Erfolg der Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ im Sommer 2017 kommt das Theater Regensburg am Samstag, 13. Juli 2019, erneut für eine Aufführung in den Westhafen des bayernhafen Regensburg. Diesmal steht Puccinis semikonzertanter Dreiakter „Tosca“ an, seit der Uraufführung im Jahre 1900 eine der beliebtesten Opern weltweit.

Als skrupelloser Polizeichef Roms hat sich Scarpia die ganze Stadt Untertan gemacht. Seit langem hat er ein Auge auf die Sängerin Floria Tosca geworfen. Als Toscas Geliebter Cavaradossi einen Oppositionellen deckt, wittert Scarpia seine Chance. Er lässt Cavaradossi verhaften und foltern, um Tosca gefügig zu machen. Kaum glaubt er jedoch seine „Beute“ besiegt, geschieht, womit er niemals gerechnet hätte: Tosca leistet Gegenwehr.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet am Hafenbecken des Westhafens erneut der außergewöhnliche OpenAir-Esprit des bayernhafen Regensburg. Die Bühne wird wie schon beim Fliegenden Holländer auf der Seite des historischen Stadtlagerhauses sein, die Zuschauer sitzen gegenüber am Nordkai.

Mehr Infos und Kartenvorverkauf unter: https://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/tosca-im-hafen/

4. Juni 2019 | bayernhafen

Nehmen Sie kurs auf unseren Messestand

Fachmesse "transport logistic" vom 4. bis 7. Juni 2019 in München

Den bayernhafen Stand auf der ‚transport logistic‘ in München besuchte am ersten Messetag auch Dr. Hans Reichhart, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, und informierte sich über aktuelle Projekte.

Noch bis zum Freitag, 7. Juni hat die ‚transport logistic‘ ihre Tore geöffnet. bayernhafen können Sie live erleben am Stand 434 in der Halle B3. Treffen Sie dort kompetente Ansprechpartner aus den Hafen- und Logistikunternehmen, vertiefen Sie bestehende Kontakte und knüpfen Sie neue dazu. Wir freuen uns auf Sie!

Wir sind bayernhafen.

 „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ – bayernhafen lebt diesen Grundgedanken täglich. Denn zu bayernhafen gehören vielfältige Teile: die sechs Standorte an Main, Main-Donau-Kanal und Donau, die über 400 ansässigen Unternehmen aus Transport, Lagerung, Logistik, Dienstleistung und Produktion und die insgesamt mehr als 13.000 Beschäftigten. Jedes dieser ‚Teile‘ leistet seinen Beitrag – und gemeinsam sind all diese Teile bayernhafen. Ein starkes Netzwerk, ein partnerschaftliches Miteinander über Standorte und Unternehmen hinweg.

Wir bei bayernhafen verstehen uns als Standort-Architekt – denn wir geben Unternehmen Raum: für wirtschaftliche Aktivitäten und zur Entwicklung. Dazu bieten wir maßgeschneiderte Ansiedlungsflächen und Immobilien, die Verknüpfung der Verkehrsträger Binnenschiff, Bahn und Lkw und professionelle Umschlagsleistungen für Import und Export. Diese Kombination macht uns zu bedeutenden Wirtschaftsmotoren in Bayern.

 

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Wir freuen uns auf Sie!
Ihr bayernhafen-Team

29. Mai 2019 | Passau

Neues Flusskreuzfahrtschiff ‚in Größe XXL‘

Das Luxusschiff ‚AmaMagna‘ legt erstmals im bayernhafen Passau- Racklau an

„bayernhafen Passau / Ingo Maschauer“

28. Mai 2019 – Mit einer Breite von 22 Metern und einer Länge von 135 Metern ist das neue Flusskreuzfahrtschiff ’AmaMagna’ etwa doppelt so groß wie „übliche“ Flusskreuzfahrtschiffe mit einer Standardbreite von 11,45 Metern. In der Saison 2019 verkehrt das neue Luxusschiff der amerikanischen Flusskreuzfahrtreederei AmaWaterways im Wochenrhythmus auf der Donau zwischen Vilshofen und Budapest. Schiffe mit dieser Breite können wegen der Schleusengrößen nicht auf dem Main-Donau-Kanal fahren. Letzte Woche legte die ’AmaMagna’ erstmals im bayernhafen Passau-Racklau an.

Die ’AmaMagna’ macht ihrem Namen alle Ehre – das neue Luxusschiff der Flusskreuzfahrtreederei AmaWaterways auf der Donau ist beeindruckend groß und mit vielen Extras ausgestattet. Mehr als die Hälfte der 98 Kabinen sind zwischen 33 und 66 m² groß und die 196 Gäste können aus vier Restaurants auswählen. Das Hotelschiff mit Baujahr 2019 verfügt über einen innovativen dieselelektrischen Hybridantrieb.

Beim Anlegen an der Anlegestelle im bayernhafen Passau-Racklau zeigte der Kapitän sein Können. Elegant ”parkte” er die ’AmaMagna’ in der Racklau ein. Die Passagiere konnten dann je nach Laune aus verschiedenen geführten Landausflügen auswählen wie zum Beispiel ein Spaziergang durch die Altstadt von Passau, eine Fahrradtour oder ein Ausflug zur Veste Oberhaus.

Mit Anlegestellen für Fahrgastkabinenschiffe in Bamberg, Roth, Regensburg, Passau und der Anfang des Jahres in Aschaffenburg dazugekommenen bietet bayernhafen der Flusskreuzfahrt-Branche fünf Standorte in Bayern aus einer Hand an. Über 1.900 Hotelschiffe legten 2018 an, davon 238 in der Racklau. 2019 stehen im bayernhafen Passau-Racklau bereits vier Liegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe zur Verfügung, für 2020/21 ist eine Erweiterung auf bis zu sieben Liegestellen geplant, mit Elektrifizierung und perspektivisch der Errichtung eines Terminalgebäudes. In Aschaffenburg plant bayernhafen am Main den Bau einer eigenen Anlegestelle für Fahrgastkabinenschiffe, um innerstädtische Liegestellen von reinen Umsteigevorgängen Schiff/Bus zu entlasten.

23. Mai 2019 | Nürnberg

Outdoor-Personalmesse Jobport zieht 1.500 Besucher an

Outdoor-Kulisse aus Containern begeistert die Gäste

Nürnberg, 21. Mai 2019 – 2018 hatte die Open-air Personalmesse „Jobport“ Premiere im bayernhafen Nürnberg – inmitten einer einzigartigen Container-Landschaft. Jetzt gab’s Jobport die zweite, und rund 1.500 Schüler, Berufsschüler, Studierende und Jobsuchende kamen über den Tag in den Hafen und sprachen mit den ausstellenden Unternehmen über Ausbildungs- und Stellenangebote.

Der bayernhafen Nürnberg, der zusammen mit den Binnenhafen-Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, setzte damit seine Strategie fort, Lust auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in der Logistik zu machen. Und so brachte das bayernhafen Nürnberg Team bei der Jobport wieder rund 25 national und international tätige Unternehmen aus dem Hafen und der Region Nürnberg mit Bewerberinnen und Bewerbern zusammen.

Die Jobport präsentierte sich erneut als Personalmesse der ganz anderen Art. Outdoor, umgeben von Containern, mit interaktiven Firmenständen von Logistik-Unternehmen aus dem Hafen und der Region. Dazu gab’s eine JobWall mit rund 150 Stellenanzeigen aus allen Bereichen der Logistik, einen Food-Truck und ein mobiles Fotostudio für kostenlose Bewerbungsfotos. Die Unternehmen setzten auf Dialog UND Interaktion: vom Boxsack über Torwand und Glücksrad bis zum Logistik-Quiz. Klar, dass da Stimmung und Lust auf Logistik aufkam.

Unter den rund 1.500 Besuchern waren Schülerinnen und Schüler, die einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium suchen, Berufsschüler, ausgebildete Elektriker, Schlosser und Fahrer ebenso wie Logistik-Fachleute aus dem gesamten Großraum Nürnberg, Fürth, Erlangen. Die Besucher zogen meist von einem Unternehmen zum nächsten, und viele Kontakte wurden geknüpft. „Auf der Jobport kombinieren wir Dialog mit Erlebnis“, sagt Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, „diese Mischung gibt‘s so nur hier. Die Logistik zeigt damit einmal mehr, was sie alles kann und warum sie so spannend ist.“

Auch Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, konnte sich von der quick-lebendigen Jobport-Atmosphäre selbst überzeugen: „Die Jobport bündelt die Power des Logistik-Standorts Nürnberg in einzigartiger Weise. Besser können sich Unternehmen sowie Bewerberinnen und Bewerber nicht begegnen. Ein überzeugendes Konzept, das die Reputation der Logistik als vielfältige, anspruchsvolle und internationale Branche weiter stärkt.“

Weitere Infos unter www.jobport-bayernhafen.de

7. Mai 2019 | Aschaffenburg

bayernhafen Aschaffenburg stärkt seine Infrastruktur

Geschäftsjahr 2018: 917.013 t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn; eigene Investitionen von 6,1 Mio. Euro angestoßen; Konversion des ehemaligen Umspannwerks: Neuansiedlung von RAIL.ONE und Teamlog

Luftaufnahme des bayernhafen Aschaffenburg, Stand August 2018

Aschaffenburg, 7. Mai 2019 – Der bayernhafen Aschaffenburg, der zusammen mit den Standorten Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, baute auch 2018 seine Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß der bayernhafen Aschaffenburg – nach Investitionen von 11,7 Mio. Euro im Jahr 2017 – im Jahr 2018 noch einmal Investitionen in Höhe von 6,1 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 im bayernhafen Aschaffenburg insgesamt 917.013 t Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, 14,3 % weniger als 2017.

Robustes Geschäftsmodell bewährt sich bei schwierigen Rahmenbedingungen

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Dies wirkte sich auch auf den bayernhafen Aschaffenburg aus: So ging der Schiffsgüterumschlag übers Jahr 2018 um 28 % auf 576.576 t zurück. Dies konnte jedoch durch einen Zuwachs beim Bahnumschlag zu einem Teil aufgeholt werden: Die 340.437 t beim Bahnumschlag bedeuten +26,2 % gegenüber 2017. „Bei uns am Standort stehen alle drei Verkehrsträger parat“, sagt Wolfgang Filippi, Niederlassungsleiter des bayernhafen Aschaffenburg, „und in dieser multimodalen Verknüpfung liegt unsere Stärke. Zudem sorgt der Mix in der Branchen- und Güterstruktur unserer Kunden für Standortstabilität auch bei sich verändernden Rahmenbedingungen. Das bildet die Basis für ein robustes Geschäftsmodell.“

Der größte Anteil an der Schiffstonnage entfällt wie schon im Vorjahr auf Brennstoffe, gefolgt von Baustoffen, Steinen und Erden sowie Metallabfällen. Auch hochwertiges Schwergut wie z.B. ein 92-Tonnen-Trafo wurde ins Binnenschiff verladen und startete von Aschaffenburg Richtung Weltmarkt. Per Bahn wurden insbesondere Container, Metalle und Holz umgeschlagen. Neu hinzugekommen sind Bahnschwellen, die seit der Werkseröffnung im April 2018 im Aschaffenburger Hafen hergestellt werden.

Stabile Entwicklung im Containerverkehr mit der Bahn

Per Containerzug ist der bayernhafen Aschaffenburg mit den Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven verbunden. Für die regionale Verteilung sorgt der LKW. Der Containerumschlag im TCA Containerterminal Aschaffenburg lag 2018 bei 20.512 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) und somit 7,7% unter dem Vorjahresniveau. Auch hier konnte ein Rückgang bei der Binnenschiffsanbindung durch gestiegene Mengen auf der Bahn großteils ausgeglichen werden. Die positive Entwicklung im Bahnverkehr soll auch 2019 weiter voranschreiten: Ab Mai erhöht der Operateur IGS Intermodal die Containerzugfrequenz von vier auf fünf Rundläufe pro Woche.

Eigene Investitionen von 6,1 Mio. Euro steigern die Effizienz
Auch 2018 stieß bayernhafen Investitionen von rund 6,1 Mio. Euro in den Standort Aschaffenburg an – in die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen und in über mehrere Jahre laufende Optimierungen der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. Dazu gehören die Ertüchtigung von Kai 1 mit Gleisanlagen, der Ausbau von Kai 3 und die Errichtung des Schiffsanlegers für Personenschiffe. Für 2019 plant bayernhafen, in Aschaffenburg weitere Investitionen in Höhe von rund 7,6 Mio. Euro anzustoßen – u.a. in die Vorbereitung für Ansiedlungsflächen und für einen Reachstacker zum Containerumschlag.

Ankerpunkt bayernhafen

Mit seiner Standort-Qualität zieht der bayernhafen Aschaffenburg weitere Unternehmen an: So eröffnete im April 2018 die Fa. RAIL.ONE ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für den schienengebundenen Fern- und Nahverkehr. Nebenan hat Teamlog eine neue Halle für den LKW-Achsenhersteller SAF Holland gebaut, die im Laufe des zweiten Quartals 2019 bezugsfertig wird.
Zusammen nutzen die beiden Unternehmen bereits zwei Drittel der Konversionsfläche des ehemaligen Umspannwerks. Auf dessen Areal stellt bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rückbau seit Ende 2015 insgesamt 100.000 m2 zur Nachnutzung zur Verfügung.
Neu im Hafen ist zudem die Fa. Blasius Schuster an Kai 2 und erweitert mit ihren Aktivitäten das Angebot am Standort für Baustoffrecycling und die Entsorgung von Böden. Mit dem Neubau der Betriebsanlagen wird das Hafengebiet in der Hafenrandstraße besser zur Wohnbebauung in Leider abgegrenzt.

„Diese Standortentscheidungen der Unternehmen bestätigen unser attraktives Gesamtpaket aus Umschlag- und Infrastrukturleistungen auf der Grundlage von Miet- und Erbbaurechtsverträgen“, erläutert Wolfgang Filippi das Erfolgsrezept von bayernhafen als Standortarchitekt: „Durch Flächenrecycling schaffen wir auch im Bestand neue Möglichkeiten für unsere Kunden. Zur trimodalen Infrastruktur kommt die Synergie unter den Hafenansiedlern. Diese Kombination macht den bayernhafen Aschaffenburg zu einem starken Ankerpunkt für ganz Bayerisch Rhein-Main.“

Beste Standort-Bedingungen für die Weiße Flotte

Seit 1. Januar 2019 betreibt der bayernhafen Aschaffenburg die Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe im Floßhafen – im Auftrag der Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg. Die Betriebsführung umfasst insbesondere die Reservierung der Liegeplätze, die Disposition und die Buchhaltung. Bis zu 135 Meter lange Hotelschiffe können im Floßhafen anlegen, pro Jahr werden bis zu 150 Anlegevorgänge erwartet. Zudem baut bayernhafen 2019 nahe der Werftstraße am Main eine eigene Anlegestelle für Fahrgastkabinenschiffe, um innerstädtische Liegestellen von reinen Umsteigevorgängen Schiff/Bus zu entlasten.

Mit den Anlegestellen für Fahrgastkabinenschiffe in Aschaffenburg, Bamberg, Roth, Regensburg und Passau bietet bayernhafen der Flusskreuzfahrt-Branche jetzt insgesamt fünf Standorte in Bayern aus einer Hand an.

 

Die vollständige Meldung können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

9. April 2019 | Passau

bayernhafen Passau stärkt seine strategische Position

Geschäftsjahr 2018 im bayernhafen Passau: 331.759 t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn – ein Plus von 4,5 %; eigene Investitionen von 4,3 Mio. Euro zum Ausbau der Hafen-Infrastruktur in Passau-Schalding; Erweiterung der Anlegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe in Racklau

Am 26. März 2019 wurde im bayernhafen Passau ein rund 50 Tonnen schwerer Ponton von Land ins Wasser gehoben. Eine ’leichte’ Aufgabe für den neuen Hafenmobilkran, der Einzellasten mit einem Gewicht von bis zu 120 Tonnen umschlagen kann. Der Ponton wird von den Stadtwerken Passau als Anleger für Kreuzfahrtschiffe an der Ortsspitze in Passau eingesetzt.

Passau, 9. April 2019 – Im bayernhafen Passau, der zusammen mit den Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth und Regensburg zu bayernhafen gehört, wurden 2018 insgesamt 331.759 t Güter per Schiff und Bahn umgeschlagen, 4,5 % mehr als 2017. Rund zehn Jahre nach der Eröffnung des trimodalen Hafenstandorts in Passau-Schalding hat bayernhafen mit Investitionen in die Infrastruktur noch einmal die strategische Position des bayernhafen Passau gestärkt und gibt Industrie-, Handels- und Logistik-Unternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen.

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Durch seine Leichterungsfunktion aufgrund der Lage vor dem nicht ausgebauten Donauabschnitt Vilshofen-Straubing hat der bayernhafen Passau eine Schlüsselfunktion für die Schifffahrt auf der Donau. Dies hat dazu beigetragen, dass es beim Schiffsgüterumschlag in 2018 ein Plus von 14 % gab. Per Schiff wurden 294.113 t umgeschlagen, rund ¾ davon entfiel auf den Agrarbereich. Neben Streusalz haben auch die Schwergut- und Volumentransporte zugenommen. Darunter waren bis zu 60 Meter lange Windflügel und Türme für Windkraftanlagen sowie Industrieanlagen, die ins Binnenschiff verladen wurden. Eine große Bedeutung am Standort Passau-Schalding haben die RoRo-Verkehre, die Passau über Enns mit Vidin und Ruse in Bulgarien verbinden.

Über die Schiene wurden in Passau-Schalding 37.646 t umgeschlagen, 37 % weniger als 2017 mit dem außergewöhnlich hohen Sturmholz-Umschlag. Hauptumschlaggüter per Bahn waren in 2018 Fahrzeuge, Dünger und insbesondere Zement, der Mitte Mai hinzugekommen ist. Ein Highlight war der nagelneue Personenzug made in Japan, der im August auf der Schiene in den bayernhafen Passau kam. Der Elektrotriebzug der Baureihe 385 von Hitachi Rail wurde für den Weitertransport nach Italien über eine Spezial-Rampe auf Tieflader verladen.

„Es zeigt sich, dass es richtig und wichtig war, immer an einem Hafenstandort Passau festgehalten zu haben“, sagt bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, „frühzeitig haben wir erkannt, dass der alte Standort Passau-Racklau ohne Gleisanschluss kein Wachstumspotenzial mehr haben würde. Wir haben daraufhin den Standort Schalding ausgebaut, inkl. Vorstaugleisen und Umschlagsmöglichkeiten für Zug und Binnenschiff.“

2018 hat bayernhafen Investitionen von rund 4,3 Millionen Euro in den Standort Passau-Schalding angestoßen: So wurden die Verladegleise am Kai von knapp 600 m auf die gesamte Kailänge von 880 m erweitert und die Zwischenlagerkapazitäten in Silos verfünffacht. Zudem wurde ein neuer Hafenmobilkran installiert, der im Februar 2019 offiziell von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Betrieb genommen wurde. Dieser weltweit erste Hafenmobilkran aus dem Hause Liebherr, der die Abgasreinigungsstufe V erfüllt, ist für den Umschlag von Einzellasten mit einem Gewicht von bis zu 120 t gerüstet.

„Mit unseren Investitionen machen wir unsere Infrastruktur noch effizienter“, sagt Joachim Zimmermann, „Effizienz bedeutet für unsere Kunden Verlässlichkeit, Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit – entscheidende Faktoren für die Nutzung der beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn.“

Ausbau der Anlegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe in der Racklau

2018 ging in Passau-Racklau eine Ära zu Ende: Der alte Hafen-Standort fungiert nicht mehr als Güterumschlagplatz. Damit besteht jetzt die Chance, neue, tragfähige Möglichkeiten der Nutzung zu entwickeln. Im Rekord-Niedrigwasserjahr 2018 war Passau auch für die Flusskreuzfahrt ein strategisch wichtiger Platz. Daher wurden die Weichen gestellt, die Racklau noch intensiver als bislang angedacht für die Flusskreuzschifffahrt zu nutzen.

In 2018 legten im bayernhafen Passau 254 Hotelschiffe an, davon 238 in der Racklau, ein Zuwachs um insgesamt 69 % gegenüber dem Vorjahr. 2019 stehen im bayernhafen Passau-Racklau bereits vier Liegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe zur Verfügung, für 2020/21 ist eine Erweiterung auf bis zu sieben Liegestellen geplant, mit Elektrifizierung und perspektivisch der Errichtung eines Terminalgebäudes.

28. März 2019 | Nürnberg

Greenfield investiert erneut im bayernhafen Nürnberg

Hochwertige Industrie- und Logistik-Immobilien im Bau

Quelle: greenfield development

Nürnberg, 28.03.2019 – Seit Oktober 2018 laufen die Bauarbeiten im bayernhafen Nürnberg auf Hochtouren.

„Auf einem Grundstück von ca. 17.000 m², entsteht ein Neubau von 8.115 m² mit hochwertig ausgestatteten Produktionsflächen für Logistik, Fertigung und Montage von feinmechanischen Messtechnik-Produkten einer Kunststoff-Spritzerei sowie Rohstoff- und Fertigwarenlager mit Verpackung und Versand. Etwa 120 Vollzeitmitarbeiter werden hier im 2-Schicht-Betrieb in der Produktion und im 3-geschossingen Bürohaus arbeiten. Der Neubau wird Mitte Mai an den Mieter übergeben.“ So berichtet der Projektentwickler und Investor greenfield development vom neuesten Objekt, welches im bayernhafen Nürnberg realisiert wird.

So wurde nun das Baustellenfest mit geladenen Gästen gefeiert. Nach der Begrüßung von Christian Kühn, Geschäftsführer der greenfield development GmbH, und einigen Ansprachen von Ralf Kraus, Geschäftsführer MTP Messtechnik Produktions GmbH, Dr. Hans-Peter Opitz, Geschäftsführer Metrawatt International GmbH (Muttergesellschaft der MTP Messtechnik Produktions GmbH) und Alexander Ochs, Prokurist bayernhafen, erfolgte der symbolische Spatenstich und der Ausklang mit Mittagsbuffet und Rundführung über die Baustelle.

Weitere Infos unter:https://greenfield-development.de/projekt/nuernberg-3.html

greenfield-development Spatenstich v.l.:
Christian Kühn, Geschäftsführer greenfield-development GmbH
Klaus Mültner, Grundstücksmanagement bayernhafen
Alexander Ochs, Prokurist bayernhafen
Dr. Hans-Peter Opitz, Geschäftsführer Metrawatt International GmbH (Muttergesellschaft der MTP Messtechnik Produktions GmbH)
Ralf Kraus, Geschäftsführer MTP Messtechnik Produktions GmbH
Matthias Wist, Geschäftsführer MTP Messtechnik Produktions GmbH