23. Mai 2019 | Nürnberg

Outdoor-Personalmesse Jobport zieht 1.500 Besucher an

Outdoor-Kulisse aus Containern begeistert die Gäste

Nürnberg, 21. Mai 2019 – 2018 hatte die Open-air Personalmesse „Jobport“ Premiere im bayernhafen Nürnberg – inmitten einer einzigartigen Container-Landschaft. Jetzt gab’s Jobport die zweite, und rund 1.500 Schüler, Berufsschüler, Studierende und Jobsuchende kamen über den Tag in den Hafen und sprachen mit den ausstellenden Unternehmen über Ausbildungs- und Stellenangebote.

Der bayernhafen Nürnberg, der zusammen mit den Binnenhafen-Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, setzte damit seine Strategie fort, Lust auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in der Logistik zu machen. Und so brachte das bayernhafen Nürnberg Team bei der Jobport wieder rund 25 national und international tätige Unternehmen aus dem Hafen und der Region Nürnberg mit Bewerberinnen und Bewerbern zusammen.

Die Jobport präsentierte sich erneut als Personalmesse der ganz anderen Art. Outdoor, umgeben von Containern, mit interaktiven Firmenständen von Logistik-Unternehmen aus dem Hafen und der Region. Dazu gab’s eine JobWall mit rund 150 Stellenanzeigen aus allen Bereichen der Logistik, einen Food-Truck und ein mobiles Fotostudio für kostenlose Bewerbungsfotos. Die Unternehmen setzten auf Dialog UND Interaktion: vom Boxsack über Torwand und Glücksrad bis zum Logistik-Quiz. Klar, dass da Stimmung und Lust auf Logistik aufkam.

Unter den rund 1.500 Besuchern waren Schülerinnen und Schüler, die einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium suchen, Berufsschüler, ausgebildete Elektriker, Schlosser und Fahrer ebenso wie Logistik-Fachleute aus dem gesamten Großraum Nürnberg, Fürth, Erlangen. Die Besucher zogen meist von einem Unternehmen zum nächsten, und viele Kontakte wurden geknüpft. „Auf der Jobport kombinieren wir Dialog mit Erlebnis“, sagt Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, „diese Mischung gibt‘s so nur hier. Die Logistik zeigt damit einmal mehr, was sie alles kann und warum sie so spannend ist.“

Auch Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, konnte sich von der quick-lebendigen Jobport-Atmosphäre selbst überzeugen: „Die Jobport bündelt die Power des Logistik-Standorts Nürnberg in einzigartiger Weise. Besser können sich Unternehmen sowie Bewerberinnen und Bewerber nicht begegnen. Ein überzeugendes Konzept, das die Reputation der Logistik als vielfältige, anspruchsvolle und internationale Branche weiter stärkt.“

Weitere Infos unter www.jobport-bayernhafen.de

7. Mai 2019 | Aschaffenburg

bayernhafen Aschaffenburg stärkt seine Infrastruktur

Geschäftsjahr 2018: 917.013 t Güterumschlag per Binnenschiff und Bahn; eigene Investitionen von 6,1 Mio. Euro angestoßen; Konversion des ehemaligen Umspannwerks: Neuansiedlung von RAIL.ONE und Teamlog

Luftaufnahme des bayernhafen Aschaffenburg, Stand August 2018

Aschaffenburg, 7. Mai 2019 – Der bayernhafen Aschaffenburg, der zusammen mit den Standorten Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört, baute auch 2018 seine Hafen-Infrastruktur konsequent weiter aus. So stieß der bayernhafen Aschaffenburg – nach Investitionen von 11,7 Mio. Euro im Jahr 2017 – im Jahr 2018 noch einmal Investitionen in Höhe von 6,1 Mio. Euro an. Damit macht bayernhafen seine Infrastruktur noch effizienter und gibt Industrie-, Handels- und Logistikunternehmen beste Argumente, für Import und Export die beiden umweltfreundlicheren Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu nutzen. Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 im bayernhafen Aschaffenburg insgesamt 917.013 t Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, 14,3 % weniger als 2017.

Robustes Geschäftsmodell bewährt sich bei schwierigen Rahmenbedingungen

2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Über Monate fiel kaum Regen … und der Wasserstand an Rhein und Donau auf Rekord-Tiefstwerte. Dies wirkte sich auch auf den bayernhafen Aschaffenburg aus: So ging der Schiffsgüterumschlag übers Jahr 2018 um 28 % auf 576.576 t zurück. Dies konnte jedoch durch einen Zuwachs beim Bahnumschlag zu einem Teil aufgeholt werden: Die 340.437 t beim Bahnumschlag bedeuten +26,2 % gegenüber 2017. „Bei uns am Standort stehen alle drei Verkehrsträger parat“, sagt Wolfgang Filippi, Niederlassungsleiter des bayernhafen Aschaffenburg, „und in dieser multimodalen Verknüpfung liegt unsere Stärke. Zudem sorgt der Mix in der Branchen- und Güterstruktur unserer Kunden für Standortstabilität auch bei sich verändernden Rahmenbedingungen. Das bildet die Basis für ein robustes Geschäftsmodell.“

Der größte Anteil an der Schiffstonnage entfällt wie schon im Vorjahr auf Brennstoffe, gefolgt von Baustoffen, Steinen und Erden sowie Metallabfällen. Auch hochwertiges Schwergut wie z.B. ein 92-Tonnen-Trafo wurde ins Binnenschiff verladen und startete von Aschaffenburg Richtung Weltmarkt. Per Bahn wurden insbesondere Container, Metalle und Holz umgeschlagen. Neu hinzugekommen sind Bahnschwellen, die seit der Werkseröffnung im April 2018 im Aschaffenburger Hafen hergestellt werden.

Stabile Entwicklung im Containerverkehr mit der Bahn

Per Containerzug ist der bayernhafen Aschaffenburg mit den Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven verbunden. Für die regionale Verteilung sorgt der LKW. Der Containerumschlag im TCA Containerterminal Aschaffenburg lag 2018 bei 20.512 TEU (*twenty foot equivalent unit – 1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) und somit 7,7% unter dem Vorjahresniveau. Auch hier konnte ein Rückgang bei der Binnenschiffsanbindung durch gestiegene Mengen auf der Bahn großteils ausgeglichen werden. Die positive Entwicklung im Bahnverkehr soll auch 2019 weiter voranschreiten: Ab Mai erhöht der Operateur IGS Intermodal die Containerzugfrequenz von vier auf fünf Rundläufe pro Woche.

Eigene Investitionen von 6,1 Mio. Euro steigern die Effizienz
Auch 2018 stieß bayernhafen Investitionen von rund 6,1 Mio. Euro in den Standort Aschaffenburg an – in die Vorbereitung von Ansiedlungsflächen und in über mehrere Jahre laufende Optimierungen der schienen- und wasserbezogenen Infrastruktur. Dazu gehören die Ertüchtigung von Kai 1 mit Gleisanlagen, der Ausbau von Kai 3 und die Errichtung des Schiffsanlegers für Personenschiffe. Für 2019 plant bayernhafen, in Aschaffenburg weitere Investitionen in Höhe von rund 7,6 Mio. Euro anzustoßen – u.a. in die Vorbereitung für Ansiedlungsflächen und für einen Reachstacker zum Containerumschlag.

Ankerpunkt bayernhafen

Mit seiner Standort-Qualität zieht der bayernhafen Aschaffenburg weitere Unternehmen an: So eröffnete im April 2018 die Fa. RAIL.ONE ihr Werk zur Produktion von Betonschwellen für den schienengebundenen Fern- und Nahverkehr. Nebenan hat Teamlog eine neue Halle für den LKW-Achsenhersteller SAF Holland gebaut, die im Laufe des zweiten Quartals 2019 bezugsfertig wird.
Zusammen nutzen die beiden Unternehmen bereits zwei Drittel der Konversionsfläche des ehemaligen Umspannwerks. Auf dessen Areal stellt bayernhafen Aschaffenburg nach dem Rückbau seit Ende 2015 insgesamt 100.000 m2 zur Nachnutzung zur Verfügung.
Neu im Hafen ist zudem die Fa. Blasius Schuster an Kai 2 und erweitert mit ihren Aktivitäten das Angebot am Standort für Baustoffrecycling und die Entsorgung von Böden. Mit dem Neubau der Betriebsanlagen wird das Hafengebiet in der Hafenrandstraße besser zur Wohnbebauung in Leider abgegrenzt.

„Diese Standortentscheidungen der Unternehmen bestätigen unser attraktives Gesamtpaket aus Umschlag- und Infrastrukturleistungen auf der Grundlage von Miet- und Erbbaurechtsverträgen“, erläutert Wolfgang Filippi das Erfolgsrezept von bayernhafen als Standortarchitekt: „Durch Flächenrecycling schaffen wir auch im Bestand neue Möglichkeiten für unsere Kunden. Zur trimodalen Infrastruktur kommt die Synergie unter den Hafenansiedlern. Diese Kombination macht den bayernhafen Aschaffenburg zu einem starken Ankerpunkt für ganz Bayerisch Rhein-Main.“

Beste Standort-Bedingungen für die Weiße Flotte

Seit 1. Januar 2019 betreibt der bayernhafen Aschaffenburg die Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe im Floßhafen – im Auftrag der Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg. Die Betriebsführung umfasst insbesondere die Reservierung der Liegeplätze, die Disposition und die Buchhaltung. Bis zu 135 Meter lange Hotelschiffe können im Floßhafen anlegen, pro Jahr werden bis zu 150 Anlegevorgänge erwartet. Zudem baut bayernhafen 2019 nahe der Werftstraße am Main eine eigene Anlegestelle für Fahrgastkabinenschiffe, um innerstädtische Liegestellen von reinen Umsteigevorgängen Schiff/Bus zu entlasten.

Mit den Anlegestellen für Fahrgastkabinenschiffe in Aschaffenburg, Bamberg, Roth, Regensburg und Passau bietet bayernhafen der Flusskreuzfahrt-Branche jetzt insgesamt fünf Standorte in Bayern aus einer Hand an.

 

Die vollständige Meldung können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

17. Januar 2019 | Aschaffenburg

bayernhafen Aschaffenburg unterstützt Förderkreis für das Kinderheim Aschaffenburg e.V.

Symbolische Spendenübergabe bei Besuch vor Ort

spende übergabe kinderheim bayernhafen

V.l.n.r.: 1. Vorsitzender des Förderkreises Patrick Nüßler, Hafendirektor Wolfgang Filippi, Heimleiter Bruno Hein

Aschaffenburg, Januar 2019 – Unter dem Motto „Spenden statt schenken“ unterstützte der bayernhafen Aschaffenburg auch dieses Mal anstelle von Weihnachtsgeschenken für Geschäftspartner, die Arbeit eines gemeinnützigen Vereins aus der Region. Hafendirektor Wolfgang Filippi folgte der Einladung in das Kinderheim und übergab nun symbolisch die Spende über 3.500 Euro.

Der Förderkreis für das Kinderheim Aschaffenburg e.V. unterstützt seit 2005 in ehrenamtlichem Engagement das Aschaffenburger Kinderheim auf vielfältige Weise. Das Kinderheim betreut ca. 50 Kinder und Jugendliche aus der Region Untermain im Alter von 6 bis 19 Jahre, die in ihrer altersgemäßen Entwicklung erheblich beeinträchtigt sind. „Während das Kinderheim ursprünglich für Waisenmädchen gegründet wurde, sind bei uns heute vor allem um Kinder, deren Eltern aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, sich um sie zu kümmern“, erklärte Heimleiter Bruno Hein.

Dabei bedarf es für die Chance eines erfüllten Lebens etwas mehr als die Basisleistungen, welche durch die Stadt Aschaffenburg als Träger sichergestellt werden. Der Förderverein stellt darüber hinaus Aktionen und Hilfsmittel auf die Beine, welche die öffentliche Hand nicht in ausreichendem Maße leisten kann. Patrick Nüßler, erster Vorsitzender des Förderkreises, zählte dafür einige Beispiele an organisierten Freizeitveranstaltungen auf. Außerdem gibt der Förderverein neben der Anschaffung spezieller Lern- und Therapiemittel zum Beispiel auch Hilfestellung bei der Wohnungs- und Lehrstellensuche nach dem Auszug aus dem Kinderheim.

Für einen Einblick vor Ort gibt es im Kinderheim am 28.09.2019 einen Tag der offenen Tür.

Weitere Infos: www.foerderkreis-kinderheim-aschaffenburg.de