Intermodal Passau

Sprungbrett Roll-on-Roll-off

… vom bayernhafen Passau zu Märkten in Europa und Asien

In Passau sind die Verkehrswege Wasser und Straße optimal vernetzt. Durch die dadurch mögliche Realisierung intermodaler Transportketten können wir bestmögliche Verbindungen gewährleisten - insbesondere donauabwärts Richtung Ungarn und Bulgarien, aber genauso in die Gegenrichtung. Durch die effiziente Vernetzung setzen wir nachhaltige und ökologisch optimale Transportkonzepte um. Moderne und fahrplanmäßige RoRo-Verkehre garantieren einen schnellen und reibungslosen Umschlag. Rollende Güter wie z.B. Kastenwägen, Traktoren oder Mähdrescher fahren am Starthafen auf RoRo-Schiffe auf – also roll-on – und am Zielhafen wieder hinunter, also roll-off. Nicht rollende Güter wie Transformatoren oder Windkraftflügel werden per LKW auf RoRo-Schiffe geladen.

Ansprechpartner

Stefan Ring
Geschäftsbereichsleitung Produktion
Foto: altrofoto.de
RoRo-Anlage im bayernhafen Passau-Schalding
RoRo-Anlage im bayernhafen Passau-Schalding

RoRo-Liniendienst:

Die Fa. Donau Star BG EOOD verbindet seit Juli 2015 im zweiwöchentlichen Linien-Betrieb 'StarLines' den bayernhafen Passau mit dem bulgarischen Hafen Ruse und weiteren RoRo-geeigneten Häfen an der Donau. Bis zu 1.500 t können die beiden Katamarane "Jumbo II" und "Jumbo III" transportieren. Etwa sieben Tage brauchen sie donauabwärts bis Ruse und neun Tage wieder zurück nach Passau.

Mehr Infos und Kontakt:

Donau Star BG EOOD

www.donaustar.com

Wiener Straße 23 a
93055 Regensburg

0941 6036211
0941 6036220

 

Intermodal Regensburg

KV auf der ganzen Schiene

Der bayernhafen Regensburg bietet ein vielseitiges Leistungsspektrum im Kombinierten Verkehr. Direkt per Lkw auf die Schiene – ein modernes Terminal für die Rollende Landstraße (RoLa) macht dies möglich. Eine Wiederaufnahme der RoLa vom bayernhafen Regensburg wird derzeit geprüft.

Darüberhinaus steht ein Containerterminal für den Umschlag konventioneller Ladeeinheiten zur Verfügung. Betrieben wird das Terminal durch die CTR
Container Terminal Regensburg GmbH

Terminalbetreiber

CTR
Container Terminal Regensburg GmbH

Wiener Straße 15-21
93055 Regensburg

Tel.: 0941 208636-0
Fax: 0941 208636-10

info@cdn-regensburg.de
www.cdn-regensburg.de

 

 

 

Intermodal Nürnberg

International und hochfrequent

Das trimodale KV-Terminal im bayernhafen Nürnberg ist die zentrale Drehscheibe für den Kombinierten Verkehr in Süddeutschland. Hochfrequente Verbindungen zwischen Wirtschaftszentren in Europa, den deutschen Seehäfen sowie China laufen hier zusammen. Die hohe Qualität der KV-Services und die schnellen Durchlaufzeiten werden durch ein leistungsstarkes IT-System unterstützt.
Die Terminalanbindung ist komplett elektrifiziert, wodurch sich der Traktionsaufwand verringert und die Betriebssicherheit erhöht. Die Betreibergesellschaft des Terminals, die TriCon Container-Terminal Nürnberg GmbH, erfüllt dabei eine zentrale Funktion in der KV-Transportkette. Zukunftsfähige Infrastruktur und Möglichkeiten einer Kapazitätserweiterung verdeutlichen die strategische Rolle dieses Standorts.

Terminalbetreiber

TriCon Container-Terminal Nürnberg GmbH

Hamburger Straße 59
90451 Nürnberg

Tel.: 0911 999681-0
Fax: 0911 999681-11

info@tricon-terminal.de
www.tricon-terminal.de

 

 

Ansprechpartner

Alexander Ochs
Geschäftsführer

Intermodal Bamberg

Ein Terminal für die Regionale Wirtschaft

Mit schlanken Prozessen in unserem leistungsfähigen bimodalen Terminal für den Kombinierten Verkehr bieten wir Ihnen den kostengünstigen Umstieg Ihrer Güter auf Züge zu den deutschen Seehäfen. Durch Anbindung an unsere Drehscheibe in Nürnberg stehen auch internationale Ziele auf dem Fahrplan. Für einen reibungslosen Terminalbetrieb und Umschlag zwischen Schiene und Straße sorgt die baymodal Bamberg GmbH.

Terminalbetreiber

baymodal Bamberg GmbH

Hafenstraße 30
96052 Bamberg

Tel.: 0951 309306-0
Fax 0951 309306-10

info@baymodal-bamberg.de
www.baymodal-bamberg.de

 

Intermodal Aschaffenburg

Trimodales KV-Terminal mit Barge-Diensten

Am bayernhafen Aschaffenburg bieten wir Ihnen Bahnverbindungen zu den deutschen Nordseehäfen. Zu den ARA-Häfen Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam bestehen zudem regelmäßige Barge-Dienste. In unserem trimodalen Containerterminal garantieren wir einen effizienten Umschlag zwischen Wasser, Schiene und Straße.

Terminalbetreiber

TCA
Trimodales Containerterminal Aschaffenburg GmbH

Hafenkopfstraße 3
63741 Aschaffenburg

Tel.: 06021 92001-0
Fax : 06021 92001-10

info@tca-terminal.de
www.tca-terminal.de

26. November 2018 | Nürnberg

Marzipan meets Lebkuchen – erfolgreiche Logistikregionen im Dialog

Die Referenten aus Nürnberg und Lübeck

Nürnberg, 07.11.2018 – Die Hafen- und Logistikregionen Lübeck und Nürnberg rücken durch den neuen „Bavaria Shuttle“, der über Lübeck und Nürnberg Skandinavien sowie Russland und die Baltischen Staaten mit Bayern, West-Tschechien, Österreich und Ungarn verbindet, näher zusammen.

Bei einer dialog Veranstaltung im bayernhafen Nürnberg wurde die neue Verbindung der European Cargo Logistics GmbH (ECL) – einer Beteiligungsgesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) – sowie neue Chancen und erweiterte Potenziale für die Hafen- und Logistikregionen Lübeck und Nürnberg vorgestellt. Wertvolle Gesprächspartner aus beiden Regionen, Persönlichkeiten aus Industrie und Handel sowie Ansprechpartner aus Hafen- und Logistik-Unternehmen traten in den dialog.

Die Keynote-Speech von Prof. Dr. Rudolf Aunkofer, Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), unter dem Titel „Disruption, Plattform, Netzwerk, Access – Wie Industrie & Logistiker mit den ‚Zauberwörtern‘ der digitalen Wirtschaft neue Märkte erschließen und ihren Umsatz nachhaltig steigern können“

beinhaltete die Kernthemen Individualisierung als Trend beim Konsumenten sowie in der Produktion, die Erfolgs-Faktoren der digitalen Welt & die Key-Rolle der Logistik sowie abschließend die Attraktivität, Chancen und Potenziale des nordischen Wirtschaftsraumes.

Jörg Ullrich, Geschäftsführer ECL GmbH und Vorsitzender des Vorstandes logRegio e.V. präsentierte den Nürnbergern die Hafen- und Logistikregion Lübeck.

In einer Paneldiskussion wurde letztendlich das „richtige Rezept“ für die Relation Nürnberg – Lübeck von Seiten der Operateure und Nutzer erläutert. Beim anschließenden Gettogeher konnten die Gäste dieses Rezept in kulinarischer Runde verfeinern.

20. September 2018 | Nürnberg

Lübecker und Nürnberger Hafen jetzt per Nachtsprung verbunden

„Bavaria Shuttle“ verknüpft die Ostsee-Region mit Süd-Deutschland, Österreich und Ost-Europa

Der „Bavaria Shuttle“ befördert kranbare Trailer & Container direkt ins TriCon-Terminal

(Lübeck/Nürnberg, 20. September 2018) Die European Cargo Logistics GmbH (ECL) – eine Beteiligungsgesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) – fügt ihrem Intermodal-Netzwerk eine weitere Destination hinzu. Über das Terminal der TriCon Container-Terminal Nürnberg GmbH im bayernhafen Nürnberg werden Skandinavien sowie Russland und die Baltischen Staaten mit Bayern, West-Tschechien, Österreich und Ungarn verbunden.

Ende August startete der erste „Bavaria Shuttle“ aus dem Intermodal-Terminal in Travemünde (Baltic Rail Gate) in Richtung Bayern. Zunächst dreimal wöchentlich transportiert der neue Zug über Lübeck Trailer und Container zwischen Lübeck und Nürnberg. „Mit der neuen Verbindung erschließen wir ein großes Einzugsgebiet für intermodale Transportlösungen.  Die Züge laufen jeweils im Nachtsprung und sind in Lübeck wie üblich ideal an die Fähr-Abfahrten und –Ankünfte angeschlossen“, erläutert Tobias Behncke, der den Intermodalbereich der ECL verantwortet. Bereits Anfang Oktober soll die Frequenz von aktuell drei Abfahrten pro Woche auf tägliche Abfahrten je Richtung erhöht werden. ECL rechnet damit, im ersten Jahr rund siebzehntausend Einheiten von der Straße auf die Schiene zu verlagern und damit einen nicht unerheblichen Beitrag zur CO2-Reduzierung zu leisten.

„Der „Bavaria Shuttle“ befördert kranbare Trailer & Container und bietet alle Vorteile unseres ONE-STOP-SHOP Service“, erläutert ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich und führt weiter aus: „Der Spediteur bekommt hier bei Bedarf alles, was er braucht, aus einer Hand: Von der Fährbuchung über die Zugbuchung bis hin zu Trucking-Lösungen an den Terminals. Dafür haben wir in TriCon und bayernhafen die idealen Partner zur Realisierung gefunden.“

„Die Intermodal-Relation Nürnberg-Lübeck ist die Stammstrecke Mitteleuropas“,

sagt Alexander Ochs, Prokurist und Intermodalverantwortlicher von bayernhafen und Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, „Güter aus dem gesamten Ostseeraum gehen jetzt von Lübeck fahrplanmäßig zum bayernhafen Nürnberg – und von dort weiter nach ganz Bayern, Tschechien, Österreich, in die Slowakei, Ungarn und nach Norditalien. Genauso funktioniert es in die Gegenrichtung. Die neue Direktachse zwischen den beiden überregionalen Hubs Lübeck und Nürnberg verbindet fahrplanmäßig Märkte und Unternehmen in Nord-, Mittel-, Süd- und Südosteuropa. Der ‚Bavaria Shuttle‘ ist ein starkes Rückgrat für die europäische Logistik.“

European Cargo Logistics GmbH

Die European Cargo Logistics GmbH ist Marktführerin im Bereich Papier- und Forstproduktelogistik und ist in diesem Bereich seit über vierzig Jahren am Standort Lübeck aktiv. Mit der weiteren Niederlassung in Rostock und einem Büro in St. Petersburg werden europaweit und branchenübergreifend vielfältige Straßen- und Bahntransporte, Intermodalverkehre sowie Speditionsdienstleistungen angeboten. ECL ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH. Lesen Sie mehr unter www.ecl-online.de.

Zu bayernhafen gehören die sechs Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau. Die Lage an wirtschaftsgeografisch bedeutenden Knotenpunkten kombiniert mit einer effizienten Verknüpfung der Verkehrswege Wasser, Schiene und Straße zeichnet die Standorte aus. bayernhafen ist ein aktiver Moderator für die Entwicklung von Logistiklösungen sowie Netzwerken. bayernhafen agiert als Standortarchitekt, der unternehmens- und standortübergreifend Strategien entwickelt, in leistungsfähige Infrastruktur investiert und in enger Zusammenarbeit mit den Hafenansiedlern neue Wertschöpfungspotenziale erschließt. Ziel ist es, die Position der Häfen als Logistikstandorte und Drehscheiben für den weltweiten Warenaustausch weiter zu stärken. Ein strategisches Flächenmanagement gewährleistet dabei einen Branchen-Mix aus Transport, Lagerung, Logistik, Dienstleistung und Produktion. Betreiber der Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Regensburg und Passau ist die Bayernhafen GmbH & Co. KG. Geschäftsführer ist Joachim Zimmermann. Die Standorte Nürnberg und Roth werden von der Hafen Nürnberg-Roth GmbH betrieben, an der die Bayernhafen GmbH & Co. KG mit 80 Prozent, die Stadt Nürnberg mit 19 Prozent und die Stadt Roth mit einem Prozent beteiligt sind.

 

5. September 2018 | Nürnberg

Die Königsetappe Nürnberg-Chengdu

Nürnberg und China rücken noch näher zusammen

Über den erfolgreichen Start der zweiten wöchentlichen Verbindung von Chengdu nach Nürnberg freuen sich v.l. : You Caiqiong, CDiRS; Zhang Li, CdiRS, Head of Dispatching & management of Train Department; Lei Ming, CDiRS; Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH; Chen Ze Jun, Deputy General Manager CIPI Chengdu International Railway Port Investment & Development Group; Guido Ellner, bayernhafen; Tommy Tan, President Fa. EPU; Liang Yu, EPU Operations Logistics specialist; Liu Yong, Fa. CdiRS, Head of Risk control Department

Nürnberg, 05. September 2018 – Nürnberg und China rücken noch näher zusammen: Ab sofort verkehrt der Güterzug Nürnberg-Chengdu zweimal die Woche – und das in beiden Richtungen. Die einfache Fahrzeit beträgt wie bisher rund 15 Tage, nur halb so lang wie mit dem Seeschiff. Ein wesentlicher Teil der 40-Fuß-Container enthält Automotive-Produkte, für den Import wie den Export.

Im Rahmen der chinesischen ‚One Belt – one Road‘-Initiative, auch Neue Seidenstraße“ genannt, verkehrt seit Oktober 2015 wöchentlich ein Güterzug zwischen der westchinesischen 14-Millionen-Metropole Chengdu und dem bayernhafen Nürnberg, der mit den Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Roth, Regensburg und Passau zu bayernhafen gehört. Jetzt verdoppelt der Betreiber des Zuges, der Railport Chengdu, wegen der hohen Nachfrage die Frequenz; so sind ab sofort wöchentlich zwei Züge in beiden Richtungen unterwegs. Die Fahrt über Polen, die Ukraine, Weißrussland, Russland, Kasachstan bis nach China dauert rund 15 Tage.

Der neue Zug wird konstant mit insgesamt einundvierzig 40-Fuß-Containern fahren – dies bleibt auch so bei den Spurwechseln zwischen der Standardspur und der russischen Breitspur. So ist beim Spurwechsel kein Neurangieren notwendig, was den Zug noch schneller macht. In Chengdu läuft der Zug den Railport an, von dem aus die Container zu Zielen in ganz China weiterverteilt werden – in der Gegenrichtung läuft es genauso.

Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, betont die Bedeutung der Metropolregion Nürnberg als Automotive-Standort und die engen wirtschaftlichen Beziehungen mit China: „Nürnberg liegt nun an der Seidenstraße! Die hohe Akzeptanz der Güterzugverbindung Nürnberg-Chengdu und die Verdoppelung der Frequenz stärken die Position des trimodalen Güterverkehrszentrum bayernhafen Nürnberg als regionaler Hub der ’Neuen Seidenstraße’ für Süddeutschland und Norditalien. Nürnberg ist damit Brücke und Plattform für ganz Bayern und Süddeutschland für den europäisch-chinesischen Handel.” Beim Besuch einer Nürnberger Wirtschaftsdelegation in Chengdu im November 2017 hatten Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas und Chengdus Oberbürgermeister, Luo Qiang, bereits eine Wirtschaftskooperation zwischen beiden Städten unterzeichnet.

„Stimmt die Wirtschaftskraft der Regionen, lassen sich auch tragfähige paarige Verkehre realisieren”, sagt Alexander Ochs, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des bayernhafen Nürnberg, der Hafen Nürnberg-Roth GmbH, Unternehmen aus der gesamten Metropolregion Nürnberg haben so die Chance, ihre Zusammenarbeit mit chinesischen Kunden und Partnern weiter auszubauen – das bietet den Kunden nachhaltigen Mehrwert. Der zweite Zug nach Chengdu beweist: Das Konzept der eisernen Seidenstraße setzt sich in Bayern durch. Doppelt fährt besser.“