Kapazitäten bündeln, Engpässe öffnen!
Sieger im „Grenzenlos“-Wettbewerb kommen aus Bamberg

- Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, überreicht einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für den 1. Platz an die Sieger aus Bamberg (v.l.n.r. Joachim Zimmermann, bayernhafen Gruppe, Nils Keiten-Schmitz und Robert Haag vom Sieger-Team, Jury-Mitglied Prof. Dr. Ralf Elbert vom Lehrstuhl für Unternehmensführung und Logistik der Uni Darmstadt).
Bereits zum zweiten Mal lud bayernhafen Studierende aller bayerischen Unis und FHs ein, über ein zentrales Logistik-Thema „grenzen-los“ nachzudenken. Die Frage diesmal: „Eyjafjallajökull-Effekt: Sind optimierteste Logistikkonzepte wirklich optimal?“ Anders gefragt: Was tun, damit Naturkatastrophen oder Kriege nicht ganze Logistikketten lahm legen? Mit dem jährlich verliehenen Förderpreis für Logistik verfolgt die bayernhafen Gruppe das Ziel, die Bedeutung von Binnenhäfen und Infrastruktur nachhaltig herauszustellen sowie Mitarbeiter für bayernhafen und bayernhafen Kunden zu gewinnen.
Die Wettbewerbsbeiträge entwickelten kreative Antworten: von differenzierten Lagerstrategien in der Ersatzteil-Logistik bis zur Risikobewertung von Transportwegen. Sieger wurden Dorothée Müller, Michael Hoffmann, Boris Hristov, Robert Haag und Nils Keiten-Schmitz von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Ihre Idee: Kommt es zu Störungen in Logistiknetzen, treten z.B. Häfen als Mittler auf, bündeln kurzfristig verfügbare Transportkapazitäten und machen sie als Optionen handelbar. Die Juroren, Prof. Dr. Ralf Elbert von der Uni Darmstadt, Johannes Schinnen/Brose, Volker Mahr/Geis und bayernhafen Geschäftsführer Joachim Zimmermann, waren sich einig: „Die Studenten haben wertvolle Anregungen auch für die Praxis geliefert.“
Von den insgesamt 5.700 Euro Preisgeld gehen 2.000 Euro an den ersten Preisträger und 1.500,00 Euro an den betreuenden Lehrstuhl. Mit „Grenzenlos“ verbindet bayernhafen Lehre und Berufsleben, Wissenschaft und Praxis. Bereits heute steht das Thema für den Grenzenlos-Wettbewerb 2012 fest: „Infrastocktur?! Bringt eine limitierte Verkehrsinfrastruktur die Wirtschaft zum Stocken? Mehr Effizienz durch Kombination, Information und Innovation?“ Auf die Ergebnisse darf man heute bereits gespannt sein.
Eine ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.

- Für die Otto-Friedrich-Universität Bamberg nimmt Björn Asdecker, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Produktion und Logistik, einen Scheck über 1.500 Euro für den betreuenden Lehrstuhl der Erstplatzierten entgegen (v.l.n.r. Joachim Zimmermann, bayernhafen Gruppe, Björn Asdecker, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Nils Keiten-Schmitz und Robert Haag vom Sieger-Team).

- Die Sieger des grenzenlos-Wettbewerbs 2011 gemeinsam mit der Jury: v.l.n.r. Die Drittplatzierten Hoang Phuong Nguyen, Paul Kropf und Alena Vasilyeva von der HS Hof, Nils Keiten-Schmitz und Robert Haag vom Siegerteam der Universität Bamberg, die Jury-Mitglieder Volker Mahr, Geis Industrie-Service GmbH, Joachim Zimmermann, bayernhafen Gruppe und Johannes Schinnen, Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, der Zweitplatzierte Christoph Bauer von der HS Ingolstadt und Björn Asdecker vom betreuenden Lehrstuhl der Erstplatzierten von der Universität Bamberg.

