18.02.2016

Unterwasser alles im Blick

3D-SonarScanning durch finnische Spezialisten

Das Bayerische Fernsehen berichtete über den Unterwasser-Check der finnischen Spezialisten im bayernhafen Regensburg in der Abendschau am 17. Februar. Das spannende 2-Minuten-Video „Mit Sonar-Scanner auf Tauchstation“ ist in der BR-Mediathek verfügbar:

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/sonar-donau-regensburg-100.html

Noch mehr Infos dazu erhalten Sie in der Nachricht des Bayerischen Rundfunks „Spezialkamera liefert präzise Blicke in trübe Gewässer“:

http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/unterwasser-kamera-3d-aufnahmen-hafen-100.html

Hintergrund-Information:

Was dauerhaft funktionieren soll, muss regelmäßig gewartet und in Schuss gehalten werden. Das gilt auch für alles, was im Wasser steht: für Kaimauern, Brückenpfeiler, Hafenbecken und Schleusen-Bauwerke. Denn auch Unterwasser kommt es im Laufe der Zeit zu Schäden: So kann natürlicher Verschleiß für Risse und Mauerausbrüche sorgen, und nach einem Hochwasser sieht der Untergrund oft anders aus, da verklemmt sich Treibgut, gibt es Störungsstellen. Zudem können in Hafenbecken auch Ablagerungen von Bodensediment oder Unterspülungen die Schifffahrt behindern. Die Frage ist: Müssen da ständig Taucher zur Sichtung runter oder lassen sich solche Unterwasserschäden effizienter feststellen?

Die Antwort gibt das finnische Unternehmen VRT Finland Oy, spezialisiert auf 3D-Messtechnologien zur Inspektion von Unterwasserbauwerken. Mittels SonarScanning wird dabei unter Wasser ein exaktes dreidimensionales Bild des Untergrundes und der Unterwasserbauwerke erstellt. Dieses dreidimensionale Bild wird optisch aufbereitet und dann geodätisch exakt – das heißt über vorhandene Landbezugsmarken – eingemessen. Das Unterwasser-SonarScanning liefert also die exakte „Diagnose“; der Taucher weiß dann genau, wo er ins Wasser muss, um die „Wartungs-Therapie“ anzusetzen.

„Die Sonartechnologie ist völlig unabhängig davon, wie trüb das Wasser ist“, sagt Klaus Hohberger, Prokurist der bayernhafen Gruppe, „sie funktioniert auch, wenn ein Taucher seine Hand nicht vor Augen sehen würde. Was fürs menschliche Auge unsichtbar ist, machen wir so sichtbar. Das VRT-Bauwerksmonitoring kombiniert kosteneffektive Inspektionsmethoden mit modernsten Messgeräten – und dies im laufenden Betrieb, ohne den Hafenbetrieb zu stören. Wir erhalten so eine präzise Dokumentation über den Zustand unserer Mauern und wissen genau, ob, wann und wo wir ran müssen.“

Die bayernhafen Gruppe setzt Unterwasser- SonarScanning an all ihren Standorten ein und ist zudem Vertriebspartner des VRT-Systems in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Weitere Informationen sowie ein kurzes Produktvideo finden Sie auch auf der Webseite des finnischen Unternehmens:

http://www.vrt.fi/

Mittels SonarScanning erstellt die finnische Firma VRT unter Wasser ein exaktes dreidimensionales Bild des Untergrundes und der Unterwasserbauwerke. (Bildquelle: VRT)
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