Pressemitteilung
Containerumschlag steigt um 8,4 Prozent
bayernhafen Gruppe behauptet sich in der Wirtschaftskrise
Regensburg, 1. März 2010 – Trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise hat die bayernhafen Gruppe im vergangenen Jahr ihren Containerumschlag auf 196.600 Standardeinheiten (TEU) gesteigert. Das entspricht einem Plus von 8,4 Prozent im Vergleich zu 2008. „Hier zahlen sich die Infrastrukturinvestitionen der vergangenen Jahre und der Ausbau unseres Netzwerkes aus“, bilanziert Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH und Co. KG.
Erfreulich entwickelte sich auch die Nachfrage nach Ansiedlungsflächen. Allein am Standort Nürnberg, wo 52 Hektar Fläche erstmals im Dezember 2009 in die Vermarktung gelangten, konnten bereits Reservierungen für insgesamt 13,5 Hektar verbucht werden. Darüber hinaus siedelten sich namhafte Unternehmen in den Standorten der bayernhafen Gruppe neu an oder erweiterten Ihre Flächen. In Aschaffenburg beispielsweise investiert die Bioenergie Aschaffenburg GmbH rund 16,2 Millionen Euro in den Bau eines Biomasseheizkraftwerks und einer Holzbrikettfabrik.
Gleichwohl der Erfolge im intermodalen Umschlag ging die Krise nicht spurlos an den sechs Standorten der bayernhafen Gruppe vorüber. Vor allem die starken Rückgänge in der Eisen- und Stahlindustrie, aber auch im Wirtschaftbereich Bauindustrie wirkten sich aus. In Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau sank der Güterumschlag um insgesamt neun Prozent auf 25,544 Millionen Tonnen. „Mit diesem Ergebnis hat sich die bayernhafen Gruppe besser geschlagen als andere Marktteilnehmer“, betont Joachim Zimmermann.
Auf die jeweiligen Verkehrsträger wirkte sich die Krise unterschiedlich aus. Während sich der Schiffsgüterumschlag um 15,4 Prozent auf 3,924 Millionen Tonnen verringerte und der Lkw-Verkehr mit einem Minus von 9,1 Prozent bei 16,238 Millionen Tonnen das Jahr beendete, gab der Bahnverkehr lediglich um 3,5 Prozent auf 5,381 Millionen Tonnen nach.
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